Sie sind in Ihrem Unternehmen interessiert neue Netzwerke zu erstellen, aber haben leider noch keinen Überblick wie Ihr Netzwerk aussehen soll? Dann empfehle ich Ihnen den Cisco Packet Tracer.

Was genau ist eigentlich der Cisco Packet Tracer?

Der Cisco Packet Tracer ist ein Netzwerksimulator, wo Sie Clients und Server in Netzwerke einbinden können. Die Applikation ist einfach zu bedienen und bietet eine Drag-and-Drop-Benutzeroberfläche. Zudem lässt sich der Packet Tracer auf allen bekannten Betriebssystemen herunterladen wie zum Beispiel: Windows, Linux und Mac OS.

Interessant ist, dass man Ladezeiten in Echtzeit einstellen kann. Auch bei der Fehlerbehebung hilft Ihnen der Packet Tracer, da bei Fehlern der Packet Tracer Ihnen Bescheid gibt, was das eigentliche Problem ist. Mit dem Packet Tracer kann man das IP-Adressierungsschema und die Portbelegung beziehungsweise die Verkabelung leichter nachvollziehen, um richtige Netzwerke zu verdeutlichen. Unten in der Benutzeroberfläche können Sie die Clients und Server auswählen und dann dementsprechend mit der Verkabelung einbinden.

Den DHCP Server im Netzwerk erstellen

Wenn Sie Ihr Prototyp-Netzwerk erstellt haben, sollten Sie den DHCP Server einrichten und konfigurieren. Im Netzwerk benötigt jeder Client und Server eine IP-Adresse, damit eine Kommunikation zwischen Clients und Server überhaupt möglich ist. IPs können natürlich statisch konfiguriert werden, besser ist es aber mit dem DHCP Server.

Der DHCP Server, ausgeschrieben Dynamic Host Configuration Protocol, verteilt automatisch sämtliche IP-Adressen, hierbei wird der Hostanteil also die hintere Zahl von 0 bis 255 verteilt. Natürlich kann man im DHCP-Pool IP-Adressen besetzen, so dass nur bestimmte Clients die gewünschte IP-Adresse haben. Es ist durchaus vorteilhaft, wenn man als Beispiel einem Drucker eine feste IP gibt, damit man den Drucker im Netz nicht suchen muss, da ein anderes Endgerät eventuell dieselbe vorherige IP bekommt.

Wurde alles richtig konfiguriert?

Wenn Sie Ihr-Prototyp Netzwerk erstellt haben, können Sie überprüfen, ob ihre Clients Pings hin und her versenden können mithilfe des Brief-Symboles im oberen Reiter. Oder Sie nutzen gleich die Eingabeaufforderung beim Cisco Packet Tracer – auch die ist vorhanden. Dort geben Sie in der Zeile Ping und die gewünschte IP-Adresse ein. Der Ping ist dafür da, um zu überprüfen, ob die gewünschte IP-Adresse erreichbar ist. Netzwerkfehler werden unten rechts bei der Benutzeroberflächen angezeigt. Hier sehen Sie auch wo und weshalb die Verbindung scheitert.

Ich persönlich kann den Cisco Packet Tracer weiterempfehlen. Er verschafft Klarheit, um Netzwerke nach zu simulieren und zu verstehen. Für Anfänger aber auch für Fortgeschrittene ist der Packet Tracer geeignet.

Sollten Sie weiterhin Fragen bezüglich Netzwerke haben, melden Sie sich doch gerne bei uns.

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