Um die Jahrtausendwende — mitten in der Dotcom-Blase — arbeitete Jens Hagel als Administrator in einem Firmenverbund. Er betreute Exchange-Server an drei Standorten: Hamburg, Berlin und Düsseldorf. Sein Job: dafür sorgen, dass die E-Mails liefen, die Backups funktionierten, die IT stabil blieb.
Damals hieß IT-Betreuung für den Mittelstand: rennen, reparieren, weiter zum nächsten Problem. Wenn etwas kaputt ging, fuhr jemand hin und reparierte es. Turnschuhadministration, auf Deutsch.
Noch als Angestellter begann Jens, erste Programme zu schreiben: Skripte, die automatisch prüften, ob der Mailflow lief, ob das Backup durchgelaufen war, ob der Virenschutz aktuell war, ob das RAID im Server noch intakt war. Die Idee: Probleme erkennen, bevor sie den Betrieb stören.
Mit genau dieser Idee gründete er 2004 hagel IT-Services — allein, von zu Hause aus. Im Mittelstand war das damals ein völlig neuer Ansatz. Es gab keine „Managed Services" für Unternehmen mit 10 bis 100 Mitarbeitern. Es gab Admins mit Turnschuhen.
Die ersten Kunden waren sofort begeistert. Nicht, weil nie etwas ausfiel — sondern weil Probleme erkannt und behoben wurden, bevor sie überhaupt merkten, dass etwas schiefging. Sie empfahlen Jens weiter. Der Stein kam ins Rollen.
Schon früh holte Jens Wiebke Gerecke als Schlüsselfigur dazu — sie verantwortet seit 2007 den kompletten Innendienst, organisiert das Tagesgeschäft und ist heute eine der dienstältesten Stimmen im Unternehmen. Diese Mischung — Technik plus zuverlässiges Backoffice plus persönlicher Draht zum Kunden — ist das Erfolgsrezept geblieben. Heute, 20 Jahre später, steht hagel IT-Services für genau das, was damals der erste Gedanke war: IT, die einfach funktioniert.