Sicher im Home Office durch diese Tipps für Windows und Office-AnwenderDa die Unternehmen aufgrund der COVID-19-Pandemie Anpassungen vorgenommen haben, haben sich die Bedenken hinsichtlich der Datenintegrität von Heimarbeitsplätzen (Home Office) vervielfacht. Aber solange Sie Windows und Office richtig konfigurieren können, werden Ihre Geschäftsdaten sicher bleiben.

Bereits vor Ausbruch der Pandemie waren Unternehmen in Deutschland wegen der Flexibilität und Kosteneffizienz der Cloud auf der Suche nach Möglichkeiten für Remote-Arbeit. Damals wurde die Technologie eingesetzt, um Markt- und Standortschancen zu nutzen, aber angesichts der Tatsache, dass ganze Städte gesperrt wurden, um die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Coronavirus einzudämmen, haben Unternehmen auf dem ganzen Kontinent auf digitale Lösungen für ihre jeweiligen Mitarbeiter zurückgegriffen, um zu Hause produktiv zu bleiben.

Die Windows- und Microsoft 365-Ingenieure haben beide Software-Sets so ausgerichtet, dass sie auf verschiedenen Plattformen benutzerfreundlich sind – und dadurch genießen viele Windows-fähige Anwendungen von Drittanbietern den gleichen Nutzen. Für viele Organisationen, insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen (SMBs), bedeutet dies, dass sie nicht zu einem Remote-freundlicheren System wechseln müssen. Aufgrund der Plötzlichkeit des Übergangs stellt sich jedoch die Frage, ob Windows, Office und andere unterstützte Software über ausreichende Sicherheitsfunktionen verfügen.

Windows 10 Version 1709

Microsoft kündigte Mitte März an, dass Windows 10 Version 1709 (Fall Creators Update) in Erwartung der sozioökonomischen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie noch sechs Monate lang unterstützt wird. Der Technikgigant gab auch bekannt, dass wichtige Updates für Version 1709 weiterhin über seine regulären Kanäle, nämlich Windows Update, Windows Server Update Services (WSUS) und den Microsoft Update-Katalog, angeboten werden.

Durch die Erweiterung der Serviceabdeckung kann Windows 10 Version 1709 weiterhin über alle unterstützten Versionen von Microsoft Configuration Manager verwaltet werden. Dies ermöglicht es den Benutzern, bestehende Verwaltungsarbeitsabläufe bis zum 30. Oktober 2020 beizubehalten.

Remote-fähige Setups

Virtuelle private Netzwerke (VPNs) und Remote-Desktop-Protokoll-Verbindungen (RDP-Verbindungen) sind für die Arbeit von zu Hause aus unerlässlich, aber dies hat bei vielen IT-Managern Besorgnis über Sicherheitsrisiken ausgelöst. Experten haben vorgeschlagen, als Workaround eine Testversion von Windows Server 2016 oder 2019 bereitzustellen. Diese Server-Software verfügt über Remote-Desktop-Dienste, die mit den Technologien Remote Desktop Gateway (RDG) und RDWeb gebündelt sind und einen verschlüsselten Fernzugriff gewährleisten.

Microsoft hat außerdem Optimierungsanweisungen für Benutzer von Microsoft 365 veröffentlicht, um VPN-Split-Tunneling für ihre Remote-Arbeitseinrichtungen korrekt zu implementieren. Das Routing von Microsoft 365-Anwendungen – wie Teams, SharePoint Online und Exchange Online – durch einen geteilten VPN-Tunnel stellt sicher, dass der kritischste, hochvolumige Office-365-Datenverkehr schnell zum Unternehmensserver durchgeschaltet wird und nicht dem Verlustrisiko ausgesetzt ist, das von den häufigen Problemen mit der Leistungsfähigkeit der Kunden und der Netzwerkkapazität herrührt, von denen viele Kunden auf Unternehmensebene berichten.

Weitere praktische Tipps für das Arbeiten von zu Hause

Die Leistung von Remote-Mitarbeitern hängt weitgehend von der Internet-Leistung zu Hause ab, so dass es auf die Zuverlässigkeit und Geschwindigkeit der Dienste der Internet-Provider Ihrer Mitarbeiter ankommt. Ihre Mitarbeiter können Maßnahmen ergreifen, um ihre Bandbreitenauslastung zu begrenzen, indem sie z.B. während der Arbeit keine Videostreaming-Dienste nutzen, die Aufzeichnungsqualität der Überwachungskameras zu Hause von HD- auf Standardauflösung herabsetzen und es der IT-Abteilung im Büro ermöglichen, die persönlichen Geräte, die Ihre Mitarbeiter für die Remote-Arbeit nutzen wollen, aus der Ferne zu optimieren.

Und schließlich werden Sie durch die Beratung mit Ihrem IT-Partner sicherlich besser in der Lage sein, den Anforderungen der Fernarbeit gerecht zu werden. Anbieter von Managed IT-Services (MSPs) wie wir sind erfahrene Remote Access-Spezialisten. Wir arbeiten täglich mit Remote-Services und geben Ihnen wertvolle Einblicke, wie Sie Ihr Unternehmen in diesen schwierigen Zeiten reibungslos am Laufen halten können. Kontaktieren Sie uns doch, gerne helfen wir Ihnen.

Jens Hagel
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