Cybercrime

 

Sie haben bestimmt schon mal von den Begriffen Software-as-a-Service (SaaS), Infrastructure-as-a-Service oder IT-as-a-Service (ITaaS) gehört, aber wussten Sie, dass Cyberkriminelle auch einen ähnlichen Service anbieten? Es nennt sich Cybercrime-as-a-Service (CCaaS) und benutzt das gleiche Konzept, wie die anderen as-a-Service Dienste. Cyberkriminelle die talentiert sind im Programmieren, bieten ihre Cybercrime-Lösungen an kleinere Cyberkriminelle, die vielleicht keine Programme schreiben können, keine Ressourcen dafür haben oder nicht wissen wie sie einen Angriff ausführen, an. Dabei bezahlen die kleineren Kriminellen den Größeren einen Anteil an den Gewinnen, die bei einem Angriff unter Verwendung ihres Codes erzielt worden ist.

Welche Arten von Cybercrime gibt es?

  • Mail-Spam und Phishing – Spamversand von gestohlenen legitimen E-Mail-Accounts, wo Mails mit Links oder Dateianhängen versendet werden, um die Daten des Systems zu stehlen oder das Eindringen von Malware und Tools zu ermöglichen.
  • Downloader (Malware-Art) – Setzt sich im infiziertem System fest und lädt nach und nach weiter Arten von Malware herunter.
  • Information-Stealer (Malware-Art) – Stehlen alles mögliche an Daten von dem infizierten System von Online-Banking-Daten bis zu Passwörtern. Diese Malware-Art kann auch Aufzeichnungen der Tastaturanschläge überprüfen und somit Passwörter etc. zu stehlen.
  • Ransomware (Malware-Art) – Verschlüsselt die Daten auf dem System, zur Freischaltung des System wird das Opfer aufgefordert Lösegeld zu zahlen.
  • Adware (Malware) – Zeigt ungewollt Werbeanzeigen auf dem Bildschirm an
  • Pentestingtools – Auch genannt Penetrationstest prüfen ob Schwachstellen im IT-System vorhanden sind und vermitteln diese daten an den Angreifer.
  • Remote Access Tools – Erlauben den Fernzugriff auf die Systeme

Wie schützt man sich vor Cybercrime?

Viele Cybercrime-Angriffe werden gar nicht bemerkt, also kann es sehr gut sein, dass Sie schon einmal Opfer eines Angriffes geworden sind. Aber wie genau kann man sich dann schützen?

  • Als Unternehmen oder auch als Privatperson sollten Sie alles daran setzen den Verlust Ihrer Zugangsdaten zu verhindern. Schulen Sie sich selbst und Ihre Mitarbeiter damit Sie bewusster mit dieser Gefahr umgehen. Wenn Sie ein E-Mail-System verwenden, implementieren Sie ein Spamfilter oder eine Anti-Phishing-Funktion.
  • Sie sollten die Anwendungen, die Sie benutzen und den Zugriff auf diese sichern. Neben der Multi-Faktor-Authentifizierung gibt es auch Webanwendungssicherheits-Lösungen, die Sie in Ihre IT-Infrastruktur implementieren können.
  • Sichern Sie Ihre Daten regelmäßig und an mehreren unterschiedlichen Speicherorten, um stets ihre Daten zu schützen und diese im Notfall wiederherzustellen.

Fazit

Abschließend kann man sagen, dass Cybercrime-as-a-Service immer profitabler wird und immer mehr Cyberkriminelle auf diesen Dienst zugreifen. Deswegen sollte Sie sich und Ihre Mitarbeiter stehts schulen, um das Risiko auf einen erfolgreichen Angriff zu verringern.

Wenn Sie noch weitere Fragen haben oder einen IT-Dienstleister suchen, der Ihre Daten schützt, dann melden Sie sich doch gerne bei uns.

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