Standort Lübeck IT SystemhausWas zeichnet ein gesundes Arbeitsklima aus und welche Ziele kann und muss man sich setzen, um seine derzeitige Situation zu verbessern?

Trotz oder gerade wegen der Vielfalt der Unternehmen und ihrer Arbeitsweisen gibt es doch einige Grundsätze, die man als Eckpfeiler für ein gutes Arbeitsklima ansehen kann.

Eine Objektive Betrachtung oder gar eine komplette Neuinterpretation bekannter Inhalte ist schwierig und sollte hier auch nicht erwartet werden, vielmehr ist dieser Blog eine Sammlung und Aufarbeitung, um ein Gerüst zu bauen an dessen man sich orientieren kann. Diese Reihe soll in drei Teilen auf das Thema eingehen. Weiter geht es mit:

Der Umgang mit Fehlern und Kritik

Die erste Erkenntnis, wenn es um Fehler geht, ist, dass Fehler allen von Zeit zu Zeit passieren und daher normal sind.

Aufbauend auf dem bereits angesprochenen Vertrauen ist davon auszugehen, dass niemand Fehler absichtlich macht. Daher ist es im Falle eines Fehlers auch weitaus sinnvoller, sich dem Fehler statt dem Fehlerverursacher zu widmen.

Natürlich darf ein- und derselbe Fehler nicht wieder und wieder geschehen, aber insbesondere erstmalig auftretende Fehler sollten eher als unglücklicher Umstand als persönliches Versagen angesehen werden.

Fällt ein Fehler auf, ist es auch ratsam, nicht direkt von einem Fehler auszugehen, sondern zunächst zu reflektieren, ob man selbst vielleicht eine falsche Annahme trifft und den vermeintlichen Fehler gründlich zu überprüfen.

Ist man dann zu der Überzeugung gelangt, dass es sich tatsächlich um einen Fehler handelt, kann man anschließend Kritik an der Sache üben: Es gibt einen großen Unterschied zwischen “da ist etwas falsch” und “Du bist ein Idiot”.

Ebenso bedarf es Mut, Missstände anzusprechen oder Ideen zu äußern. Es hilft bei beidem, derartiges Feedback als Chancen zu begreifen und sich konstruktiv dem angesprochenen Umstand zu widmen.

Ganz falsch wäre es, den Überbringer der Botschaft statt die Botschaft zu kritisieren. Im Englischen gibt es dafür die schöne Wendung “don’t kill the messenger”. Es lässt sich sagen, dass man für das alles eine angstfreie Umgebung braucht, in der niemand fürchten muss, sich zu beteiligen.

Zu guter Letzt gilt es noch, Stärken zu fördern und Schwächen auszugleichen: Da ohnehin nicht alle Mitglieder eines Teams in jeglicher Hinsicht gleich gut sein können, ist es viel sinnvoller, die Stärken geschickt zu kombinieren, statt jemandem Vorwürfe auf Grund seiner Schwächen zu machen.

Fazit

Die vorgestellte Liste ist weder vollständig noch objektiv, aber sie bildet die Grundlage für eine Diskussion über die eigene Arbeitskultur auf der Basis der Erfahrungen des Autors. Es ist nicht gesagt, dass die hier genannten Aspekte ausreichen – aber sicherlich gibt es in den meisten Unternehmen die ein oder andere Stelle, an der sich etwas verbessern lässt.

Wer ein gutes Arbeitsklima haben will, ist gut beraten, sich am gesunden Menschenverstand und den klassischen Tugenden zu orientieren, unter anderem Fleiß, Sorgfalt, Zuverlässigkeit, Respekt und Höflichkeit. Wenn diese Werte in einem Unternehmen wertgeschätzt und gepflegt werden, ist das eine gute Basis – und falls nicht, ist es ratsam, daran etwas zu verändern.

Vom allgemeinen Thema direkt zur Sache: Wenn Sie Fragen zu Ihrer IT, Ihren Workflows oder Cybersecurity haben, sprechen Sie uns gerne an.

Manuel Lehrke

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