CyberkriminelleSeit Jahren ist zu beobachten, dass die Cyberkriminalität immer professioneller wird. Anfangs begann das Ganze ziemlich harmlos: Hier und da wurde mal ein Virus, ein Trojaner oder ein Wurm verbreitet. Meistens kamen Jugendliche auf solche Ideen, weil sie mit ihrem großen Verständnis zu Technik und ihrer Langeweile nicht wussten, wohin. Es war eine Art Kick die eigenen Fähigkeiten zu testen und für ihr Ego war es auch nicht schlecht.

Aber man sollte nicht vergessen, diese Durchführungen sind Straftaten und leider waren sie in ihrer Wirkung fast nie sorgfältig durchgeplant. Attacken dieser Art gehörten für diese Jugendlichen einfach zu ihrem Forscherdrang, sie dienten nie einem bestimmten Zweck.
Als jedoch Cyberkriminelle und die großen Firmen darauf kamen, dass man mit dem Internet auch Geld verdienen kann, änderte sich die Art und Weise der Attacken sehr schnell. Eine richtige Untergrund-Wirtschaft entstand, denn die Cyberkriminellen wurden professioneller und organisierter und gingen gezielter vor.

Die Vielfalt an Methoden

Es gibt mittlerweile unzählige Methoden, mit illegalen Machenschaften im Internet Geld zu verdienen, das mag man sich kaum vorstellen. Ein Beispiel ist das sogenannte „Phishing“, welches auch per Mail durchgeführt werden kann: Eine wie uns scheint ganz normale E-Mail mit der Bitte, wichtige Informationen erneut anzugeben, Anmeldedaten zum Beispiel. Diese Informationen, wie z.B. Login-Daten, werden dann von den Cyberkriminellen genutzt, um das Konto seines Opfers zu plündern oder auf dessen Kosten teure Bestellungen vorzunehmen. Es gibt auch eine Variante, da wird mit einer „gefälschten Website“ nach demselben Prinzip gearbeitet wie eben erläutert.

Mit zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen könnte man das „Phishing“ im Zaun halten, z.B. wenn man Einmal-Passwörter benutzen würde. Eine der am besten wirkenden Maßnahmen ist aber das aufmerksame Verhalten der Nutzer und die gute Aufklärung. Doch leider funktioniert es bis jetzt nicht so wie erwartet, denn das „Phishing“ ist immer noch mit das lukrativste Feld von Cyberkriminellen.
Haben Cyberkriminelle durch das „Phishing“ erstmal wertvolle Daten an sich gerissen, werden sie in der Regel auch auf Schwarzmärkten verkauft. Ebay-Zugangsdaten oder vergleichbare Pins bringen auf dem Schwarzmarkt immerhin etwas Geld ein. Informationen von Kreditkarten sind sehr beliebt und sind damit mit die höchste Einnahmequelle.

Unfassbare Angebote der „Unterwelt“

Doch nicht nur geklaute Informationen sind auf dem Schwarzmarkt zu finden, auch Programme werden dort angeboten, Schwachstellen für Betriebssysteme und Programme beispielsweise. Im Laufe der Zeit haben die Cyberkriminellen sich auf eine Sache besonders eingeschossen – Das eigene Botnet. Das sind Massen übernommener PCs, die auf einen Einsatz als Spam-Versender warten. Benötigt man Dienste dieser Art, kann man sich das Ganze ausleihen, natürlich kostenpflichtig.

Zusätzlich gibt es noch Cyberkriminelle, die sich für Einbrüche und Sabotage in den Systemen Fremder gut bezahlen lassen.
Aber nicht nur Datenhändler und Botnetprofis sind in der Unterwelt zu finden. Sogenannte findige Programmierer bieten den zahlenden Kunden perfekt angepasste Trojaner, manchmal auch mit einer Garantie: Entdeckt ein handelsüblicher Virenscanner den Trojaner, verbessert der „Hersteller“ so lange die Funktionen, bis der Trojaner wieder unerkannt eingesetzt werden kann.

Durch diese Vielzahl an Vorgehensweisen von den Cyberkriminellen und ihrer Professionalität ist es eigentlich kein Wunder, dass Sicherheitsexperten die Bedrohungen nicht in den Griff bekommen. Vor den Attacken ist heutzutage fast niemand mehr sicher. Auch durch die internationale Weite des Internets ist es meist nicht möglich, Cyberkriminelle strafrechtlich zu verfolgen.

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