IT-Integration bei Unternehmenskauf und Firmenübernahme

IT-INTEGRATION BEI UNTERNEHMENSKAUF.
Vom Risiko-Faktor zum Wachstumsmotor: Unsere Fallstudie.

ANALYSE-GESPRÄCH VEREINBAREN

Sie haben die Tinte unter dem Kaufvertrag fast trocken.

Der Notartermin steht.
Die Zahlen der neuen Tochterfirma stimmen.
Der Markt ist attraktiv.

Aber haben Sie auch in den „Maschinenraum“ geschaut?

Ich meine nicht die Bilanzen.

Ich meine die IT.

Oft kaufen Geschäftsführer die Katze im Sack. Und genau das passierte einem unserer Kunden – einem dynamischen Bremer Unternehmen, das gerade dabei war, einen kleineren, hochspezialisierten Wettbewerber zu übernehmen.

Was als strategischer Zukauf geplant war, entpuppte sich bei genauerem Hinsehen als tickende Zeitbombe.


Die Ausgangslage: „Wilder Westen“ statt Managed IT

Unser Kunde, nennen wir ihn die „Nord-Hanse Holding“, rief mich an. „Herr Hagel, wir kaufen da eine Firma. 18 Mitarbeiter. Top Spezialisten. Aber die IT… schauen Sie sich das bitte mal an.“

Was wir im ersten Audit fanden, ließ mir kurz den Atem stocken.

Es gab keine zentrale IT-Verwaltung.
Keine Sicherheitsrichtlinien.

Die Mitarbeiter arbeiteten teilweise auf privaten Laptops, die sie selbst im Elektronikmarkt gekauft hatten. Jeder war Administrator auf seinem eigenen Rechner.

Ein Traum für Hacker. Ein Albtraum für den neuen Eigentümer.

Das Herzstück der Firma? Ein lokaler Datenspeicher (NAS) mit mehreren Terabyte an unersetzlichen Bilddaten und Dokumenten.

⚠ Die „Kronjuwelen“ des Unternehmens.

Ungesichert.
Ohne professionelles Backup.

Wenn dort ein Krypto-Trojaner zugeschlagen hätte, wäre der Firmenwert über Nacht auf Null gesunken. Die Investition unseres Kunden wäre verbrannt gewesen, bevor die Übernahme überhaupt abgeschlossen war.

Die Herausforderung: IT Dienstleister Hamburg ohne Betriebsstillstand

Die Analyse der Top-Treffer bei Google zum Thema „IT-Integration“ zeigt oft theoretische 8-Phasen-Modelle. Das ist nett für Konzerne.

Aber im Bremer Mittelstand haben wir keine Zeit für jahrelange Theorie.

Wir brauchten eine pragmatische Lösung.

Die Aufgabenliste war brutal:

  • Sicherung der mehreren Terabyte Daten: Weg vom wackeligen NAS, rein in eine sichere Umgebung.
  • Schutz vor Datenabfluss: Die sensiblen Daten mussten geschützt werden, um Diebstahl zu verhindern.
  • Schatten-IT abschalten: Private Festplatten und USB-Sticks einsammeln, ohne die Mitarbeiter zu verärgern.
  • Standardisierung: Einführung von Microsoft 365 und Intune, um alle Geräte zentral zu steuern.

Und das alles, während das operative Geschäft weiterlaufen musste.

Steht Ihre Akquisition auf einem soliden IT-Fundament?

Die IT ist oft der größte Unsicherheitsfaktor bei einer Firmenübernahme. Erben Sie kein Chaos, sondern schaffen Sie Klarheit. In einem vertraulichen, kostenfreien Erstgespräch beleuchten wir Ihre spezifische Situation und skizzieren einen sicheren Weg für die IT-Integration – damit Ihre Investition von Anfang an auf festem Boden steht.

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Unsere Lösung: Sicherheit durch „Zero Trust“ und Cloud-Migration

Wir haben nicht versucht, das Chaos zu verwalten. Wir haben es beendet.

Schritt 1: Die Infrastruktur-Analyse

Bevor wir ein Kabel angefasst haben, haben wir „Inventur“ gemacht.

Welche Geräte greifen zu? Wo liegen die Daten wirklich?

Wir fanden heraus, dass Mitarbeiter Daten auf privaten externen Festplatten „zwischenlagerten“. Ein massives Compliance-Risiko.

Schritt 2: Die „Safe Harbor“ Strategie für Daten

Anstatt die vielen TB Daten mühsam lokal zu sichern, haben wir eine direkte Cloud-Migration initiiert. Wir nutzten Microsoft 365 und SharePoint-Strukturen, um die Daten nicht nur zu speichern, sondern zugriffsgesteuert verfügbar zu machen.

Niemand sieht mehr „alles“.

Jeder sieht nur das, was er für sein aktuelles Projekt braucht.

Schritt 3: Endpoint Protection mit Microsoft Intune

Das größte Risiko waren die privaten Laptops. Wir haben eine harte Linie gezogen: Kein Zugriff auf Firmendaten ohne Sicherheits-Check.

Wir rollten Microsoft Intune aus. Das System prüft jetzt automatisch:

  • Ist der Virenscanner aktuell?
  • Ist die Festplatte verschlüsselt (BitLocker)?
  • Ist das Betriebssystem auf dem neuesten Stand?

Nur wenn die Ampel auf „Grün“ steht, darf der Mitarbeiter arbeiten. Egal ob von Hamburg, München oder dem Homeoffice aus.


Das Ergebnis: Von der Bastelbude zur Festung

Innerhalb von nur vier Wochen nach der Übernahme hatten wir:

  1. 100% Transparenz über alle Geräte und Datenflüsse.
  2. im zweistelligen Terabyte-Bereich kritische Daten sicher in die Cloud migriert und vor Ransomware geschützt.
  3. Einheitliche Sicherheitsstandards für Mutter- und Tochterfirma etabliert.

„Herr Hagel, ich schlafe jetzt wieder ruhig. Ich wusste gar nicht, wie nah wir am Abgrund standen.“

– Geschäftsführer der Nord-Hanse Holding

IT-Integration bei Unternehmenskauf ist kein Projekt für „nebenbei“.

Es ist der Lackmustest für Ihre Investition.

Kaufen Sie kein Risiko. Kaufen Sie Sicherheit.

Planen Sie eine Übernahme? Oder haben Sie gerade gekauft und haben ein ungutes Gefühl bei der IT?

Lassen Sie uns sprechen. Wir schauen uns das an. Diskret, hanseatisch, direkt.

Jens Hagel, Geschäftsführer der hagel IT-Services GmbH aus Hamburg

Jens Hagel

Geschäftsführer

Ihre Investition in sicheren Händen: Unsere Expertise für den Mittelstand

Die Geschichte unseres Bremer Kunden ist kein Einzelfall. Seit unserer Gründung im Jahr 2004 haben wir unzählige mittelständische Unternehmen durch kritische IT-Phasen begleitet.

Unser Team aus 32 festangestellten Experten löst nicht nur theoretische Probleme – wir haben die Praxis in über 5.000 Support-Anfragen pro Jahr gelebt. Diese Erfahrung aus erster Hand ist die Basis für unsere pragmatischen und schnellen Lösungen.

Unser tiefes Fachwissen wird von unabhängiger Seite bestätigt. Als Microsoft Gold Partner gehören wir zum Top 1% der Microsoft-Dienstleister weltweit und sind zudem Watchguard Gold Partner. Renommierte Institutionen wie Statista haben uns als „Deutschlands besten IT-Dienstleister 2025“ ausgezeichnet.

Die Expertise unserer Geschäftsführer Jens Hagel und Philip Kraatz ist so anerkannt, dass sie sogar vom ZDF für Fachbeiträge herangezogen wird. Das unterstreicht unsere Autorität in den Bereichen IT-Sicherheit und Cloud-Technologie.

Technik ist das eine, Vertrauen das andere. Unsere Kundenbeziehungen basieren auf hanseatischer Zuverlässigkeit und Transparenz. Das belegen nicht nur Top-Bewertungen von 4,9 von 5 Sternen auf allen wichtigen Portalen, sondern auch das direkte Feedback.

Ein Kunde fasst es so zusammen: „Ein erfahrener Partner, auf den wir uns jederzeit zu 100% verlassen können.“ Wir stehen zu unserem Wort – mit einer Zufriedenheitsgarantie und monatlich kündbaren Verträgen. Ihr Erfolg ist unser Maßstab.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Das klingt nach einem großen Projekt. Mit welchen Kosten muss ich bei so einer IT-Integration rechnen und lohnt sich der Aufwand für eine eher kleine Übernahme überhaupt?

Das ist eine absolut berechtigte Frage. Betrachten Sie die Kosten nicht als reinen Aufwand, sondern als Absicherung Ihrer Hauptinvestition – des Unternehmenskaufs.

Die Kosten hängen von Faktoren wie Mitarbeiterzahl, Datenmenge und Komplexität der Altsysteme ab. Entscheidend ist die Relation: Die Investition in eine saubere IT-Integration ist nur ein Bruchteil des Schadens, der durch Datenverlust, Betriebsstillstand oder eine Ransomware-Attacke entstehen kann. Im beschriebenen Fall wäre der Firmenwert ohne die kritischen Daten auf Null gesunken.

Moderne Cloud-Lösungen wie Microsoft 365 wandeln zudem hohe Einmalkosten (CAPEX) in planbare monatliche Betriebskosten (OPEX), was die Liquidität schont.

Wir planen gerade einen Zukauf, der Vertrag ist aber noch nicht unterschrieben. Worauf sollte ich bei der IT-Due-Diligence achten, um genau solche Risiken frühzeitig zu erkennen?

Eine exzellente Vorgehensweise. Frühzeitige Prüfung erspart Ihnen teure Überraschungen. Achten Sie auf folgende Alarmsignale bei der IT-Prüfung (Due Diligence):

Gibt es einen verantwortlichen IT-Administrator oder einen externen Dienstleister?
Existiert eine Dokumentation der IT-Infrastruktur?
Wie sieht der Backup- und Wiederherstellungsplan aus – und wurde er je getestet?
Werden private Geräte (BYOD) für geschäftskritische Aufgaben genutzt?
Sind alle Softwarelizenzen geklärt und die Betriebssysteme aktuell?

Wenn Sie auf diese Fragen keine klaren, dokumentierten Antworten erhalten, ist das eine erhebliche „Red Flag“. Ziehen Sie dann unbedingt einen externen IT-Experten zur Bewertung hinzu, bevor Sie unterschreiben.

Wie stellen Sie sicher, dass so eine Umstellung den Betrieb der frisch übernommenen Firma nicht lahmlegt? Unsere neuen Mitarbeiter sollen schließlich produktiv bleiben.

Die Aufrechterhaltung der Produktivität hat oberste Priorität. Eine professionelle IT-Integration läuft deshalb gezielt im Hintergrund. Der Prozess beginnt mit einer genauen Analyse.

Die eigentliche Datenmigration in die Cloud kann außerhalb der Kernarbeitszeiten oder schrittweise erfolgen, sodass die Mitarbeiter ungestört weiterarbeiten. Die Umstellung der einzelnen Arbeitsplätze wird individuell und nach Absprache geplant.

Ziel ist immer ein „sanfter Übergang“ statt eines harten Schnitts. Kurzfristig mag es kleine, geplante Anpassungen geben. Langfristig führt die neue, stabile und sichere IT-Umgebung aber zu deutlich weniger Störungen und somit zu einer höheren Produktivität im gesamten Unternehmen.

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