Standort Lübeck IT SystemhausWas zeichnet ein gesundes Arbeitsklima aus und welche Ziele kann und muss man sich setzen, um seine derzeitige Situation zu verbessern?

Trotz oder gerade wegen der Vielfalt der Unternehmen und ihrer Arbeitsweisen gibt es doch einige Grundsätze, die man als Eckpfeiler für ein gutes Arbeitsklima ansehen kann.

Eine Objektive Betrachtung oder gar eine komplette Neuinterpretation bekannter Inhalte ist schwierig und sollte hier auch nicht erwartet werden, vielmehr ist dieser Blog eine Sammlung und Aufarbeitung, um ein Gerüst zu bauen an dessen man sich orientieren kann. Diese Reihe soll in drei Teilen auf das Thema eingehen. Weiter geht es mit:

Der Umgang mit anderen

Der essenzielle Wert beim Umgang mit anderen ist das Vertrauen. Man sollte zunächst stets davon ausgehen, dass Kollegen, Mitarbeiter und Vorgesetzte in guter Absicht handeln und nicht das Ziel haben, jemanden zu betrügen.

Man könnte also auch sagen, dass es hilft, zunächst vom Guten im Menschen auszugehen – es sei denn, jemand beweist das Gegenteil. Vorschussvertrauen ist gelegentlich zwar, insbesondere nach einer bereits erfolgten Enttäuschung, schwierig zu geben, aber es lohnt sich.

Dazu zählt auch, sich als Team zu begreifen und füreinander einzustehen. Es gilt, gemeinsam zu arbeiten, respektvoll und höflich miteinander umzugehen und keine Schuldzuweisungen zu betreiben.

Man sollte außerdem, gemäß dem Vorsatz, zunächst vom Guten im Menschen auszugehen, jedem zugestehen, dass er etwas zum Ergebnis beiträgt, entsprechend den persönlichen Fähigkeiten und Möglichkeiten.

Dass das nicht bei jedem im gleichen Maß erfolgt, ist naheliegend, aber zumindest sollte das die Grundannahme sein. Wenn man davon ausgeht, dass jeder nach bestem Wissen und Gewissen arbeitet, ist das bereits viel wert.

Im Zweifelsfall ist zudem Hilfsbereitschaft angesagt, denn nur wenn sich die Mitglieder eines Teams gegenseitig stärken, fördern und voranbringen, kann das Team als Ganzes vorankommen.

Unterschiedliche Menschen haben selbstverständlich auch verschiedene Wünsche und Bedürfnisse, und man sollte in der Zusammenarbeit daher auch auf die Wünsche der anderen achten und sich überlegen, wie man gegebenenfalls einen Konsens finden kann, ohne dass einer von beiden dauerhaft benachteiligt wird. Dazu gehören auch das Anerkennen von Zugeständnissen und Leistungen ebenso wie das Sich-Bedanken.

Fazit

Die vorgestellte Liste ist weder vollständig noch objektiv, aber sie bildet die Grundlage für eine Diskussion über die eigene Arbeitskultur auf der Basis der Erfahrungen des Autors. Es ist nicht gesagt, dass die hier genannten Aspekte ausreichen – aber sicherlich gibt es in den meisten Unternehmen die ein oder andere Stelle, an der sich etwas verbessern lässt.

Wer ein gutes Arbeitsklima haben will, ist gut beraten, sich am gesunden Menschenverstand und den klassischen Tugenden zu orientieren, unter anderem Fleiß, Sorgfalt, Zuverlässigkeit, Respekt und Höflichkeit. Wenn diese Werte in einem Unternehmen wertgeschätzt und gepflegt werden, ist das eine gute Basis – und falls nicht, ist es ratsam, daran etwas zu verändern.

Vom allgemeinen Thema direkt zur Sache: Wenn Sie Fragen zu Ihrer IT, Ihren Workflows oder Cybersecurity haben, sprechen Sie uns gerne an.

Manuel Lehrke

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