Shadowplay ist ein relativ neues Feature von Nvidia, womit man hochauflösende Videospielaufnahmen, ohne viel Aufwand, aufnehmen kann. Dazu kommt, dass man kaum Einbuße der Leistungsfähigkeit hat und man immer noch grafikintensive Spiele spielen kann. Shadowplay hat zwei Modi, einmal der manuelle Modus und der “Shadow Modus”. Den manuellen Modus kann man einschalten, wie jedes andere Aufnahmeprogramm auch, um Videos aufzunehmen. Der Shadow Modus hingegen läuft, wie der Name schon sagt, komplett im Schatten. Mit dem Drücken einer Taste werden automatisch die letzten Minuten gespeichert. Ebenfalls kann man sich selber aussuchen, wie lange der Shadow Modus im Hintergrund aufnehmen soll. Zwischen einer Minute und zwanzig Minuten kann man alles manuell einstellen.

Wie wird das Ganze realisiert?


Nvidia nutzt ein weiteres eigenes Features mit dem Namen NVENC. Dieser verschiebt die Arbeit, die bei der Aufnahme anfällt, von CPU auf GPU. Somit kann dort viel an Leistungsfähigkeit erspart werden. NVENC wird auch von mehreren anderen Aufnahmeprogrammen unterstützt, wie das bekannte Programm “Open Broadcaster Software” (OBS). So kann der Shadow Modus ohne Probleme die letzten 20 Minuten auf der Festplatte speichern und überschreibt sich durchgehend selber, sodass der komplette Speicher nicht voll läuft. Wenn dann das Signal kommt, dass die letzten 1-20 Minuten gespeichert werden sollen, wird das Video in den gewünschten Ordner exportiert.

Vor- und Nachteile

Neben den zahlreichen Vorteilen, gibt es natürlich auch Nachteile. Zum einen nimmt es, auch wenn vielleicht nicht viel, Leistungsfähigkeit in Anspruch. Bei Spielen, die nicht grafikoptimiert sind oder einfach zu viel Leistung benötigen, ist natürlich jeder Frame entscheidend. Wenn man hier nun aber Verluste hat, überlegt man sich natürlich zwei mal, ob man Shadowplay im Hintergrund laufen lässt. Besonders, wenn das Spiel in den kompetitiven Bereich fällt. Zum anderen hört man wiederholt von Nutzern des Programms, dass es anfällig ist, die Aufnahmen nicht zu speichern, auch wenn erscheint, dass sie gespeichert wurden. Nichtsdestotrotz überwiegen hier die Vorteile und wird sehr oft als Aufnahmeprogramm empfohlen.

Systemanforderung

Dank der guten Optimierung, sind die allgemeinen Systemanforderungen sehr gering. Man benötigt mindestens Windows 7 oder höher und fast jede CPU-Hardware wird unterstützt. Weitere Informationen sind hier zu finden.

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David Viebrock

Auszubildender zum Fachinformatiker - Systemintegration bei hagel IT-Services GmbH
David Viebrock

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