Home OfficeAus dem Bett fallen, in der eigenen Küche Kaffee kochen und dann direkt weiter ins Home Office – Nicht jedermanns Sache, aber für einige Traumhaft schön. Die Arbeit von zu Hause wird immer populärer, egal ob für die Sekretärin oder den Abteilungsleiter.
Trotzdem hält die Kritik an, dass das Arbeiten von zu Hause weder zu mehr Produktivität führt noch das Miteinander der Kollegen fördert. Vor allem in den vereinigten Staaten ist das Arbeiten von zu Hause immer mehr auf dem Vormarsch.
Doch für den einen oder anderen Chef ist das Arbeiten im Home Office aber ein rotes Tuch, sie haben so keine Kontrolle über die Arbeit und den Mitarbeiter und finden, dass die Kommunikation zwischen den Mitarbeitern deutlich gehemmt wird. Mit ein paar Tipps, die unten aufgelistet sind, sollte aber das Arbeiten im Home Office keine Probleme bereiten.

Gute Kleidung

Der Gedanke, heute im Pyjama arbeiten zu können ist schon verlockend, doch ist es psychologisch gesehen vorteilhafter sich im Home Office auch so zu kleiden, wie man auch ins Büro gehen würde. Es muss nun auch kein Anzug mit Krawatte sein, aber die Zeit sich für die Arbeit „schick“ zu machen sollte schon vorhanden sein. Außerdem findet man so schneller in den Rhythmus zu arbeiten und vor allem ist es nicht ganz so unangenehm, wenn ein Video-Chat mit Kollegen oder Vorgesetzen ansteht.

Fester Arbeitsbereich

Da die Arbeit im Bett eher ermüdet und einen zum Relaxen einlädt, sollte man in diesem auch wirklich nicht anfangen zu arbeiten. Der Fernseher sollte außer Sichtweite stehen und vielleicht sollte man sich lieber einen kleinen Arbeitsbereich schaffen, den man ausschließlich für die Arbeit nutzt.

Sich selbst Zeiten setzen

Beim Arbeiten im Home Office muss man sich genauso an Zeiten halten wie im Büro auch. Es geht nun wirklich nicht darum, stur Stunde für Stunde abzuarbeiten, sondern die Zeit so effektiv wie möglich zu nutzen. Wenn man zu einer bestimmten Uhrzeit am produktivsten ist, sollte man dann auch unbedingt arbeiten und keine Zeit verschwenden. Pünktlich die Arbeit zu beenden ist auch sehr wichtig, gerade wenn man zu Hause arbeitet. Nach getaner Arbeit die Freizeit zu genießen und abzuschalten ist besonders wichtig.

Pausen einhalten

Wenn ein kleiner Bereich zum Arbeiten zu Hause vorhanden ist, ist es wichtig, diesen in den Pausen zu verlassen und es sich zum Beispiel auf dem Sofa gemütlich zu machen. Die Pausen sind wichtig für einen selbst um kurz auf andere Gedanken zu kommen und erfrischt wieder an die Arbeit zu gehen.

Verschiedene Kommunikationsarten und richtig kommunizieren

Egal ob Telefonie, E-Mail, SMS oder Video-Chat – Für die Arbeit von zu Hause sind die verschiedenen Kommunikationsarten sehr vorteilhaft. Wer regelmäßig im Home Office arbeitet, sollte auch bestens ausgestattet sein. Nicht immer reicht ein Anruf oder eine E-Mail, in bestimmten Situationen hilft vielleicht nur der Video-Chat. Dann sollte auch alles dafür vorhanden sein. Für die Kollegen im Büro sollte auch klar sein, wo sich der Kollege aufhält und auch, mit welchen Aufgaben er sich im Home Office beschäftigt. Am besten alle Termine untereinander absprechen, dann geht auch nichts schief. Dadurch wächst das Vertrauen unter den Kollegen.

Aufgaben bestimmen

Um keine Zeit unnötig zu verschwenden ist es gut, sich ein Aufgabenfeld festzulegen. Aufgaben nach Priorität zu organisieren kann ein großer Vorteil sein. Mit festen Aufgaben hat man auch leichter die Übersicht, wie man am besten im Home Office arbeitet und bis zum Ende des Arbeitstages keine Aufgabe vergisst.

Einige Reflexionsfragen, die man sich selbst stellen kann:

  • Habe ich die Möglichkeit, einen kleinen Raum für die Arbeit einzurichten?
  • Kann ich mich gut selbst motivieren?
  • Neige ich vielleicht dazu, Zeit zu vertrödeln?
  • Bin ich gut im Zeitmanagement?
  • Bin ich diszipliniert genug, anstehende Arbeiten ohne direkte Kontrolle abzuarbeiten?
  • Kann ich Aufgaben eigenverantwortlich abwickeln?
  • Fällt mir schnell die Decke auf den Kopf?

Die IT-Sicherheit, Gesundheits- und Versicherungsschutz und auch die Kontrolle des Arbeitgebers sollten unbedingt vertraglich festgehalten und geregelt werden. Dazu gehört auch der Umgang mit eventuellen Überstunden. Wichtig ist auch, dass ein bestehender Arbeitsvertrag nicht ein zu eins in einen Home- Office- Vertrag übergehen kann. Das Unternehmen sollte jedem Mitarbeiter, der ab und an im Home Office arbeitet, einen dafür fertig installierten Rechner zur Verfügung stellen, somit kann dann auch der Zugriff auf das interne Firmennetzwerk erfolgen. Denn sollte ein Schaden entstehen, zum Beispiel durch ein Virus im Firmennetzwerk, kann das Unternehmen den Angestellten dafür nicht verantwortlich machen.

Gute Vorrausetzungen für das Home Office sind gegeben, wenn…

  • genug Selbstdisziplin vorhanden ist
  • die räumlichen Voraussetzungen zu Hause zu erfüllen sind
  • das alleine sein während der Arbeit völlig ok ist, man also auf die ständige Kommunikation mit Kollegen verzichten kann
  • die fachliche Kompetenz vorhanden ist, eigenverantwortlich Probleme und Aufgaben zu lösen

Nutzen Sie moderne IT

Lassen Sie sich informieren über die technischen Möglichkeiten, um von zu Hause oder unterwegs auf die Firmendaten zuzugreifen und möglichst genauso performant wie im Büro zu arbeiten. Moderne IT-Lösungen sind dabei unerlässlich. Anbei noch ein Video von Microsoft, wie dort das Home Office integriert wird. Bei Microsoft dürfen die Mitarbeiter frei entscheiden, von wo aus sie arbeiten.

Gerne sind wir Ihnen behilflich bei der Einrichtung eines produktiven Home-Arbeitsplatzes. Besonders schön mit aktueller Microsoft-Technik wie Skype for Business und den angeschlossenen Apps aus der Office 365-Suite.

Rufen Sie uns an für eine persönliche Beratung.

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