5 IT-Neujahrsvorsätze für Ihr Unternehmen

In der dynamischen Welt der Technologie ist das Einzige, worauf Sie sich verlassen können, der Wandel. Ihr Unternehmen muss immer einen Schritt voraus sein, wenn es darum geht, Ihre Vermögenswerte vor der steigenden Flut von Cyberkriminalität zu schützen und schnell zu innovieren, um neue Chancen zu nutzen. Und da das neue Jahr bereits begonnen hat, ist es nun aller höchste Zeit, Ihre Technologiestrategie neu zu bewerten. Zumindest empfehle ich das. Und wage einmal einen Blick in die Zukunft.

Wie sich die IT-Strategie im Jahr 2020 verändert hat

Für viele Unternehmenslenker war 2020 ein schwieriges Jahr, in dem es vor allem darum ging, die oft lähmenden Unsicherheiten zu überstehen. Dennoch ist es auch wichtig, die Tatsache anzuerkennen, dass Covid-19 den bereits vorher bestehenden Mangel an Anpassungsfähigkeit vieler Unternehmen aufgedeckt hat. Als solcher diente er als Katalysator für Veränderungen und beschleunigte die Einführung skalierbarer digitaler Technologien und die Ära der Fernarbeit. Diese Trends werden sich zweifellos im nächsten Jahr und darüber hinaus fortsetzen und Unternehmen dabei helfen, eine nachhaltigere und katastrophensichere Zukunft zu schaffen.

Mit diesem Gedanken im Hinterkopf, lassen Sie uns einen Blick auf einige der IT-Vorsätze für das neue Jahr werfen, die Sie machen sollten:

1. Konzentrieren Sie sich auf Fernarbeit

Remote-Work oder Fernarbeit war bereits ein etablierter Trend, bevor das Virus dies für viele Unternehmen quasi zur Pflicht machte. Nachdem sie die Vorteile flexibler Arbeitsumgebungen erkannt haben, haben sich viele Unternehmen dazu entschlossen, ihre Fernarbeit-Arbeitsrichtlinien bis weit in das Jahr 2021 hinein zu verlängern, wobei einige sogar beabsichtigen, sie dauerhaft einzuführen.

Auch wenn sich in den kommenden Monaten vielleicht alles wieder normalisiert, sollten Unternehmen darüber nachdenken, ihre Richtlinien für Fernarbeit beizubehalten. Viele Mitarbeiter haben sich daran gewöhnt, von zu Hause aus zu arbeiten, nachdem die Technologie dies einfacher denn je gemacht hat. Außerdem haben Unternehmen viel in Dinge wie Cloud Computing investiert, so dass es Sinn macht, sich auch langfristig auf Remote-Arbeit zu konzentrieren.

2. Beseitigen Sie Datensilos

Heutige Unternehmen haben eine praktisch unbegrenzte Auswahl an verschiedenen Apps und Plattformen. Das klingt zwar nach einer guten Sache, aber die Tatsache, dass das typische Unternehmen mittlerweile Dutzende oder sogar Hunderte von Apps im Portfolio hat, führt unweigerlich zu einer Vielzahl von Problemen. Inkompatibilitäten führen zu Datensilos, die die Effizienz und Kommunikation zwischen Niederlassungen und Abteilungen ersticken können.

Um Ihr Unternehmen besser auf zukünftige unbekannte Umstände vorzubereiten, muss es anpassungsfähig sein und über eine robuste Katastrophenschutz-Strategie verfügen. Darüber hinaus müssen die Mitarbeiter in der Lage sein, Daten einfach zu teilen. Die Beseitigung von Datensilos hilft Ihnen, Ihre Ressourcen zu schützen und den maximalen Wert aus ihnen herauszuholen.

3. Stärken Sie Ihre Verteidigung gegen Cyberattacken

Cyberkriminelle haben im vergangenen Jahr versucht, die Pandemie auszunutzen. Viele Unternehmen mussten in kürzester Zeit Fernarbeit-Arbeitsumgebungen und neue Technologien einführen, wodurch auch Schwachstellen nahezu unvermeidlich wurden. Cyberkriminelle nutzen häufig Fernarbeit-Mitarbeiter und schlecht gesicherte Verbindungen und Endpunkte aus.

Es ist nie zu früh, um über die Verstärkung Ihrer Verteidigungsmaßnahmen nachzudenken, nicht zuletzt, weil Sicherheit bis 2021 und darüber hinaus ein wichtiges Thema bleiben wird. Neben der Vorbereitung auf das Schlimmste mit einem angemessenen Katastrophenschutz-Plan sollten Sie auch über kritische Maßnahmen wie Endpunkt-Verschlüsselung und Multifaktor-Authentifizierung nachdenken.

4. Bewerten Sie Ihre Compliance neu

Auch die Compliance ändert sich ständig, um sich an die sich entwickelnden Bedrohungslandschaften und die zunehmenden Bedenken der Verbraucher anzupassen. Zum Beispiel werden in mehreren US-Bundesstaaten neue Datenschutzgesetze eingeführt, zusätzlich zu internationalen Regeln wie der DSGVO.

Unternehmensleiter sollten immer darauf achten, mit den Anforderungen an die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften Schritt zu halten und dabei, wo immer möglich, einen proaktiven Ansatz wählen. Wenn Sie über starke Katastrophenschutz-Strategien verfügen, kombiniert mit Sicherheit und Datenschutz als Grundlage, dann sollten Sie für zukünftige Compliance-Bewertungen gerüstet sein.

5. Delegieren Sie technische Themen

Die Technologie entwickelt sich in einem Tempo, mit dem viele Unternehmen nur schwer Schritt halten können, und nur wenige kleinere Unternehmen können es sich leisten, eine voll besetzte interne IT-Abteilung zu unterhalten. Manchmal versuchen sie am Ende, sich selbst um alles zu kümmern, obwohl sie nicht über das notwendige interne Fachwissen und die technischen Ressourcen verfügen.

Damit Sie sich auf Ihr Unternehmen und dessen Kernziele und -abläufe konzentrieren können, ist es das Letzte, was Sie wollen, dass die Technologie zu einer Belastung wird. Deshalb ist es oft am besten, die IT-Verwaltung einem Managed Services Provider (MSP)  zu überlassen, der als Ihre ausgelagerte IT-Abteilung fungieren kann. Auf diese Weise gewinnen Sie und Ihr Team Zeit, sich auf das zu konzentrieren, was sie am besten können.

Wir glauben an die Bereitstellung einer erstklassigen Kundenerfahrung mit der optimalen Kombination aus modernster Technologie und proaktiven Support. Rufen Sie uns noch heute an, um mehr über unsere Services zu erfahren!

Jens Hagel
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