Passwörter sind ein wesentlicher Bestandteil unseres Lebens geworden, ob nun beruflich oder privat. Aber ab wann kann man ein Passwort wirklich sicher nennen? Die wenigsten Menschen benutzen aufwändige Passwörter mit Sonderzeichen, Groß- und Kleinschreibung und Zahlen. Die Richtlinie in den meisten Fällen ist eine Länge von mindestens acht Zeichen und teilweise nicht mal einem Sonderzeichen.

 

Passwort-Erstellung – Worauf kommt es an?

Ein Passwort mit einer Länge von acht Zeichen und nur Kleinschreibung, wird von einem High-End-Rechner heutzutage in ca. 97 Sekunden geknackt. Wenn Sie nun Groß- und Kleinschreibung benutzen, braucht man mit acht Zeichen schon knapp sieben Stunden. Wirklich sicher wird das Passwort dann wenn Sie auch Ziffern und Sonderzeichen benutzen, dort dauert das Knacken eines 8-stelligen Passworts mehrere Jahre.

Da Passwörter wie 4$BncG/( aber recht schwer zu merken sind, kann man alternativ die Passwörter einfach länger machen, um einen ähnlichen Effekt zu erzielen. So zeigen Studien des NIST (National Institute of Standarts and Technology) das es sich auch lohnen kann dem Passwort etwas Komplexität zu entziehen und es dafür auf z.B. 16 Zeichen zu erhöhen. Also könnte ein Passwort wie bspw. Baustellenfahrzeug recht sicher sein, zumindest im rein rechnerischen Sinne.

Es gibt allerdings noch andere Wege, wie jemand Ihr Passwort herausfinden kann: Durch das sog. „Social Engineering“. Das heißt so viel wie, das jemand sich gezielt Informationen über Sie heraussucht, wie z.B. Geburtsdatum, Name der Kinder oder auch Geburtsort der Mutter. Mit diesen Informationen versucht der „Hacker“ dann div. Kombinationen um Ihr Passwort herauszufinden. Dies wird wirklich gefährlich, wenn Sie beispielsweise ein Passwort aus Ihrem Geburtsjahr und Ihrem Hobby nutzen wie z.B. rudern1989.

Fazit

Zusammenfassend kann man also sagen: Man sollte sein Passwort niemals aus persönlichen Informationen zusammen setzen und sollte eine Länge von mindestens 8 Zeichen mit Groß- und Kleinschreibung, sowie Zahlen und Sonderzeichen nutzen. Alternativ kann man natürlich auch wie o.g. die Länge des Passwortes erhöhen und etwas Komplexität entfernen. Die Faustregel für Passwörter ist: Lieber zu lang als zu kurz! Es sind schließlich Ihre Daten die Sie beschützen möchten.

Bei weiteren Fragen oder Problemen mit Ihrer IT, sprechen Sie uns an – wir beraten Sie gern.

Nicolas Schulze

Auszubildender zum Fachinformatiker für Systemintegration bei hagel-it
Technik begeistert und verwundert jeden Tag aufs Neue. Ich finde die Entwicklung der Technik sehr interessant und freue mich darauf mich mit ihr zusammen weiterzuentwickeln.
Nicolas Schulze

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