Ein Raspberry Pi ist im Grunde genommen nur ein Micro Computer im Scheckkarten-Format, welcher ursprünglich im Jahr 2012 für Schulen entwickelt wurde. Vorteil hierbei ist der niedrige Preis für einen „vollwertigen“ Computer. In der aktuellen Version kostet er zwischen 30 und 100 Euro, je nach Zubehör und Ausführung. Durch die neuen Schnittstellen die in der neuesten (7.) Generation verbaut wurden, sprich Bluetooth oder WLan, sind die Verwendungsmöglichkeiten des Pi weiter gewachsen und sind nun schier unendlich.

Wofür kann man den Pi einsetzen?

Die Einsatzmöglichkeiten reichen von Arcarde Games über die Steuerung von Multimedia-Systemen, bis hin zu Zugangskontrollen. Um diese allerdings nutzen zu können, benötigt man eine Festplatte bspw. eine Micro SD Karte, wo ein Betriebssystem wie z.B. Raspbian installiert wird. Dort kann man selbständig Steuerungen programmieren, um einen an das Pi angeschlossenen biometrischen Sensor auszulesen oder, um einen Zugriff zu gewähren oder abzulehnen. Je nach Einsatzgebiet kann zusätzliche Hardware für den Pi benötigt werden.

Welche Varianten gibt es und worin unterscheiden sie sich?

Pi 3B:
Angetrieben wird der Pi 3B durch einen ARM Cortex-A53 mit 4 Kernen und einer Taktfrequenz von 1,2 GHz. Zusätzlich ist in dieser Pi Variante ein 1GB großer Arbeitsspeicher verbaut. Der Pi unterstützt Full HD (1080p) mit 30 Bildern pro Sekunde. Außerdem besitzt diese Variante als erster Pi ein eingebautes WLAN, sowie Bluetooth.

Pi Zero W:
Im Vergleich zum Pi 3B ist dieser Pi noch kleiner, hat allerdings dafür auch weniger Leistung. Verbaut ist hier ein ARM1176JZF-S Prozessor mit nur einem Kern und einer Taktfrequenz von 1000MHz.  Der verwendete Arbeitsspeicher hat nur eine Leistung von 512MB. Auch hier ist eine Full HD Ausgabe möglich, allerdings besitzt der Pi Zero W weniger Anschlüsse z.B. weniger USB Schnittstellen.

Wir hoffen wir konnten Sie ein bisschen in die Welt der Pi’s einführen, oder haben Ihre Neugier geweckt.
Wenn Sie weitere Fragen zu Ihrer IT haben sprechen Sie uns an– wir beraten Sie gerne.

Nicolas Schulze

Auszubildender zum Fachinformatiker für Systemintegration bei hagel-it
Technik begeistert und verwundert jeden Tag aufs Neue. Ich finde die Entwicklung der Technik sehr interessant und freue mich darauf mich mit ihr zusammen weiterzuentwickeln.
Nicolas Schulze

Letzte Artikel von Nicolas Schulze (Alle anzeigen)

Kommentarbereich geschlossen.