Sie kennen das Problem, man möchte nur 2 neue Tabs im Browser, zusätzlich das eine Programm für die E-Mails öffnen und wie aus dem Nichts fängt der PC an zu ruckeln.

Da kommt der Verdacht auf, dass nicht genügend Speicher, genauer RAM Speicher, vorhanden ist. Dann wird sehr schnell gesagt, dass mehr Speicher den Computer schneller machen würde. Diese Aussage ist nicht immer korrekt, denn ab einer gewissen Grenze nützt der vermehrte RAM nichts. In diesem Artikel erfahren Sie, wie viel RAM in der heutigen Zeit nötig bzw. empfehlenswert ist.

RAM – Wie viel brauche ich?

In diesem kurzen Artikel “RAM – Random Access Memory” wird beschrieben, was der RAM macht und daraus kann man die Aussage ableiten: „Um den flüssigen Arbeitsablauf zu gewähren, muss so viel Arbeitsspeicher vorhanden sein, dass dieser nicht ausgelagert wird“. Dieses herauszufinden ist einfach. Den Task-Manager öffnen und dann auf den Reiter „Leistung“ klicken und dort kann man ablesen, wie viel und ob der RAM an seiner Auslastungsgrenze arbeitet, wenn Sie ihre Programme geöffnet haben,

Mindestanforderung

Laut Microsoft liegt die Mindestanforderung für Windows 10 bei zwei GB RAM. Das heißt, man braucht für Windows schon 2 GB und für weitere Programme zwei weitere GB RAM. Vier GB RAM werden dennoch knapp, denn es werden damit nur Grundprogramme wie z.B. Word, Outlook und minimale Browseraktivität ruckelfrei garantiert. Denn sobald man mehrere Tabs offen hat, übersteigt der RAM-Verbrauch ohne Probleme die Grenze.

Heutiger Standard

Heutzutage liegt der Standard bei acht GB RAM. Damit laufen Windows 10 und die Standard Office Programme flüssig. Zudem kann man mehrere aufwendigeren Programmen gleichzeitig arbeiten – Multitasking. Wer auch gelegentlich mal ein moderneres Spiel startet, mit den Einstellungen auf mittel bis hoch eingestellt, ist damit auf der sicheren Seite. Natürlich spielt der RAM für sich alleine da keine Rolle.

Auf der sicheren Seite

Natürlich ist man auf der sicheren Seite, wenn man so viel RAM einbaut, wie der Geldbeutel hergibt. Wie schon am Anfang geschrieben, ist zu viel RAM auch nicht immer die beste Lösung. Für jemanden, der als Hobby z.B. Videos bearbeitet, Bilder bearbeitet oder 3D Umgebungen erstellt, ist man mit 16 GB RAM auf der Sicheren Seite

Professionell

Hier sind wir im professionellen Bereich angekommen. Da sind RAM-Mengen von 32 GB und mehr der Standard. Das ist für Leute, die große Datenmengen verarbeiten, 4k-Videoschnitt mit hohen Bitraten bearbeiten, Mediendesigner oder Entwickler für 3D Simulationen. Ein aufkommender Trend ist auch das Streamen. Da hat im Hintergrund die Aufnahmen Software laufen und zusätzlich die Programme, die man nutzt. Dort sind dann auch 32 GB RAM empfehlenswert.

Mit diesen Informationen und ein kurzer Blick in den Task-Manager hat Ihnen nun verraten, dass ein RAM-Upgrade nötig ist? Oder statt neuer Hardware für die Mitarbeiter, diese durch ein Upgrade noch arbeitsfähig zu halten? Gerne können wir Ihnen Fragen dazu beantworten und oder den Umbau durchführen.

Fassen wir noch einmal kurz zusammen:

 

        • Grundsätzlich: Nur so viel RAM kaufen, wie benötigt wird
        • Vier GB RAM sollte die mindeste Grenze sein
        • Acht GB RAM ist der heutige Standard und sehr empfehlenswert
        • Mit 16 GB RAM ist man auf der Sicheren Seite
        • Wer im professionellen Bereich unterwegs ist, sollte dann zu 32 GB und mehr tendieren

 

 

Haben sie weitere Fragen dazu? Dann  Sprechen Sie uns  an! Gerne beantworten wir weitere Fragen!

Fabian Dörling
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