Vielen ist der Windows Movie Maker ein Begriff. Vielleicht haben Sie den auch schon mal benutzt oder er ist noch in Erinnerung geblieben, weil ein Familienmitglied diesen benutzt hat und nun möchten Sie selbst ein Video schneiden. Dann muss ich Ihnen eine gute und schlechte Nachricht mitteilen. Leider wurde der Movie Maker Anfang 2017 eingestellt, dafür wurde eine neuere und im Windows mitgelieferte Version erstellt – Der Video-Editor! Damit lassen sich einfach Videos schneiden.

Der Movie Maker

Im September 2000 ist der Movie Maker veröffentlich worden und wurde bis zum Januar 2017 unterstützt. Dieser wurde kostenlos von Microsoft angeboten. Gerade das machte ihm zu einem der Hobby-Video-Schneide-Programme, mit einer hohem Beliebtheit. Bis Windows Vista war der Movie Maker auf jedem Windows System vorinstalliert, ab Windows 7 musste er manuell runter geladen werden.

Am Anfang hatte der Movie Maker sehr übersichtliche Funktionen und war damit für absolute Einsteiger sehr geeignet. Für den Professionellen Bereich war dieser dann doch zu simpel. In den Folgejahren kamen immer mehr Updates und neue Funktionen dazu, welche es zu den beliebtesten Schnittprogrammen machte. Doch mit Windows 10 wurde dieser durch den Video-Editor ersetzt.

Der Video-Editor

Im ersten Augenblick dachte ich mir auch: „Habe ich noch nie gesehen“ , doch nach ein wenig Recherche habe ich erfahren, dass der auch unter den irreführenden Namen „Windows Fotos“ zu finden ist. Dort gibt es die Kategorie „Videoprojekte“ und dort kann man entsprechende Videos erstellen. Wer sich nach der „alten Einfachheit“ zurücksehnt, wird hier fündig. Für den Anfang empfehle ich mit einem Übungsprojekt auszuprobieren und so die Funktionen kennenzulernen.

In der Oberfläche können Sie beliebig viele Videoschnipsel aneinander reihen und entsprechend Effekte für die Übergänge erstellen. Weitere Funktionen sollten Sie selbst einmal ausprobieren! Gerade durch die „Hands-On“ Erfahrung prägen sich die Funktionen deutlich einfacher und schneller ein. Wer sich dann noch nicht allein ran traut, wird auf YouTube entsprechende Tutorials finden.

Die Hoffnung

Microsoft hat es in der Vergangenheit versucht den Movie Maker wiederzubeleben. Für einen kurzen Zeitraum gab es die App „Microsoft Movie Creator“ als eine Beta-Version zum Download. Leider gab es nie eine fertige Version und so bleibt nur abzuwarten, ob dieser tatsächlich noch weiter entwickelt wird bzw. erscheint.

Eins sollte man nun nicht vergessen! Er wird entsprechende Hardware benötigt, damit die Erstellung von Videos sich nicht wie eine Erfahrung von vor 15 Jahren anfühlt. Die Hardware muss dementsprechend genügend Performance liefern. Hier kommen wir, Hagel IT, ins Spiel! Denn Sie suchen einen IT Dienstleister, der Ihnen helfen kann? Dann sprechen oder schreiben Sie uns an! 

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