Microsoft Windows 9Vermutet wird es schon lange – jetzt werden diese Vermutungen immer lauter. Angeblich soll Windows ein neues Betriebssystem herausbringen, und zwar schon dieses Jahr als Testversion.


Eigentlich wollte Microsoft mit dem Betriebssystem Windows 8 wieder nach ganz oben, doch das „kachelige“ Betriebssystem floppte. Auf gerade einmal ca. 25 Millionen PCs ist das Betriebssystem weltweit installiert. Den meisten Nutzern ist es einfach zu bunt, zu kompliziert und zu umständlich. Windows 8 wurde von einigen sogar als großer Fehler bezeichnet. Selbst mit dem darauffolgendem Update zu Windows 8.1 wurde es nicht wirklich besser. Zwar kam auf Drängeln und Bitten der Start-Button zurück, aber auf das Kachelmenü verzichtete Microsoft dennoch nicht.

Über das neue „Windows 9“ sollen Ende September jetzt endlich offizielle Informationen bekanntgegeben werden. Doch ob die neue Version wirklich Windows 9 heißen wird, ist noch unklar. Intern wird der Codename „Threshold“ verwendet.

Im Moment erwartet man, dass eine Betaversion kurz nach den offiziellen Informationen auf den Markt kommen soll, genauso wie es bei Windows 8 damals auch gemacht wurde. Laut aktuellem Stand wird der Verkaufsstart aber nicht vor Frühling 2015 beginnen.

Änderungen

Im Gegensatz zu Windows 8 wird die nun neue Hauptversion aber weniger grundlegende Änderungen bringen, einige Detailveränderungen werden aber enthalten sein. Leider werden bis jetzt keine dieser Informationen von Microsoft offiziell bestätigt. Allerdings heißt es, dass der Sprachassistent „Cortana“ wie bereits in Windows Phone auch bei Windows 9 vorkommen soll. Wie bereits bekannt, ist „Cortana“ die Alternative von Microsoft zu „Siri“ von Apple und Google Now.
Absolut sicher soll es allerdings sein, dass mit Windows 9 auch ein neues Startmenü erscheint, eine Art Mischung aus dem Startbildschirm von Windows 8 und dem klassischen Startmenü, wie es bereits bei Windows 7 verwendet wurde.

Verschiedene Voreinstellungen

Windows 9 soll mit verschiedene Voreinstellungen laufen, gerätetypabhängig. Es läuft also nicht auf allen Geräten gleich. Das bedeutet, Windows 9 erkennt die Art des Systems(Desktop-PC oder Tablet) und kann die Voreinstellung dann anpassen. Man kann sogar den Startschirm komplett deaktivieren und nur noch das Startmenü des Desktops verwenden, somit wird dem Nutzer nichts aufgezwungen. Allerdings ist eine Sowohl-als-auch-Nutzung zurzeit nicht möglich.

Mit den sogenannten Hybridgeräten gibt es die eingeführte Zweiteilung zwischen Modern-UI-Oberfläche und Desktopmodus. Hierbei handelt es sich um Geräte, die primär auch einen Touchscreen als Eingabemethode haben, aber halt auch mit Tastatur und Maus bedient werden können. Normale Tablets hingegen sollen keinen klassischen Windows-Desktop haben, sondern ausschließlich die Modern-UI-Oberfläche.
Erwartet wird auch, dass die eingeführte Charms-Bar (Leiste, die auf der Startseite angezeigt wird) wieder verschwindet. Sie ist wie bisher auf der rechten Seite, kann allerdings deaktiviert werden. Ebenso wird vermutet, dass virtuelle Desktops wieder direkte Unterstützung erhalten.

Nachtrag, Windows 10 angekündigt

Am selben Tag unseres Artikels hat Microsoft sich nun zu der zukünftigen Version geäußert. Es wird Windows 10 heissen, die Version 9 wird übersprungen. Vermutlich will Microsoft dadurch darauf hinweisen, dass sich wieder einiges geändert hat.
Ein genaues Veröffentlichkeitsdatum gibt es aber nicht, irgendwann im nächsten Jahr soll es herauskommen.

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