Windows-BackupNatürlich ist die Datensicherung bei uns ein großes Thema. Unsere Kunden erwarten natürlich von einem IT-Service, dass ein Backup vorhanden ist und auch zurückspielbar ist.

So kommt es, dass wir hier intern Workshops machen und das Know How regelmäßig an Kollegen weiter geben. Außerdem arbeiten wir mit diversen Checklisten.

Nun möchte ich Ihnen aber ein paar einfache Tipps geben, was Sie beachten können, damit auch Ihr Unternehmen gut gesichert ist – und Ihre Daten im Desaster-Fall wiederherstellbar sind.

Beachten Sie folgendes zu Ihrem Backup

1. Natürlich müssen Sie erstmal überhaupt ein Backup haben. Sie würden sich wundern, was wir regelmäßig bei Neukunden erleben. Viele haben tatsächlich überhaupt keine Datensicherung. Da heißt es dann “wir haben doch ein RAID” oder “das macht Herr/Frau X” – Herr/Frau X weiß aber dann irgendwie nichts davon. Oder es wird gesagt “das macht meine IT Firma!”. Aber stimmt das?

Es ist wichtig, dass Sie in der eigenen Firma jemanden haben, der das Backupkonzept versteht und dass Sie eine Möglichkeit haben, dies regelmäßig zu überprüfen. Ein guter IT-Dienstleister wird Ihnen eine einfache Möglichkeit geben, dies zu überprüfen. Auch ohne, dass Sie technisch auf den Servern navigieren müssen. Fragen Sie ihn.

2. Übertragen Sie doch die Aufgabe, das Backup zu überwachen an einen Spezialisten. Z.B. Ihren IT-Dienstleister. Mit ihm können Sie Verträge machen, dass er für das Monitoring verantwortlich ist. Und dann lassen Sie sich regelmäßig einen für Menschen formatierten Report schicken.

3. Das Backup muss außer-Haus. Eine einfache Lösung ist eine USB Festplatte, die Sie täglich tauschen und z.B. wöchentlich außer Haus nehmen. Oder Sie setzen für ein so genanntes “Off-Site-Backup” auf eine Cloud-Lösung. Dann geht es automatisch und Sie müssen keine Festplatten herumtragen.

Falls Sie Festplatten wechseln, machen Sie schriftlich fest, wer für den Tausch verantwortlich ist.

4. Testen Sie die Rücksicherung. Das ist wichtig, denn nur weil die Software einen kleinen grünen Haken anzeigt, heißt es nicht, dass auch alles wiederherstellbar ist. Testen Sie es regelmäßig. Wenn das für Sie nicht möglich ist, bezahlen Sie doch einen Dienstleister dafür. Es lohnt sich.

5. Dokumentieren Sie die Einstellungen und Vorgehensweisen. Schreiben Sie genau auf, was gesichert wird und wie und wie es wiederherstellbar ist. Wie kann man zu greifen, Kontakdaten der Lieferanten, des IT Supports usw.

Was sollten Sie beachten, wenn Sie Ihre Datensicherungsstrategie und den Notfallplan erstellen?

Bedenken Sie folgende Dinge:

  • Wieviel Downtime (also Stillstand) können wir uns erlauben?
  • Wenn unser Server ausfällt – wie schnell kommen wir an die Daten?
  • Wenn unser Büro von einer Katastrophe erfasst wird (Brand, Einbruch, usw.) – wo kann ich weiterarbeiten? Wer geht ans Telefon? Welches Telefon?
  • Falls Sie ein IT-Sevice-Unternehmen beauftragen: ist denen die Datensicherung genauso wichtig wie mir?

Das sind nur ein paar Anhaltspunkte, ein kompletter Notfallplan ist umfangreicher und braucht etwas Zeit. Gerne erledigen wir so etwas für Sie. Sprechen Sie uns an, wir haben detaillierte Vorlagen, die wir gemeinsam mit Ihnen durchgehen. Anschließend haben Sie einen professionellen, schriftlich ausgearbeiteten Notfallplan. Da bleiben dann keine Fragen mehr offen.

Jens Hagel
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Jens Hagel

Geschäftsführer bei hagel IT-Services GmbH
Gründer und Inhaber der Firma hagel IT-Services GmbH in Hamburg. Natürlich leidenschaftlicher Technikfan und immer auf der Suche nach Verbesserungen.
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