In der heutigen Zeit hat das Thema Remotearbeit an Wichtigkeit enorm zugenommen. Alle Unternehmen, denen es möglich ist, stellen auf Homeoffice um. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten von zu Hause auf die Ressourcen im Büronetzwerk zuzugreifen.

Die Remotedesktopverbindung

Eine Möglichkeit ist die sogenannte Remotedesktopverbindung. Dabei wird eine Verbindung zum Terminalserver im Unternehmen aufgebaut und man bekommt eine gesamte Windowsoberfläche, mit der man arbeiten kann. Die Nutzer haben dann Zugriff auf die ganze Software, die auf dem Terminalserver installiert ist.

Wenn nicht weiter eingeschränkt, können die Nutzer aber auch auf weitere Ressourcen des Servernetzwerks zugreifen. Um das zu verhindern, müssen viele einzelne Sicherheitseinstellungen im Hintergrund durchgeführt werden.

Reduzierung auf das Wesentliche

Manche Unternehmen benötigen aber gar keine gesamte Windowsoberfläche, auf denen die Mitarbeiter arbeiten sollen, sondern nur einzelne Programme. Für diesen Fall gibt es die “Remoteapp- und Desktopverbindungen”. Man kann sich viele Konfigurationen am Server sparen, wenn man über die Remoteapps nur einzelne Programme freigibt.

Man kann zum Beispiel Verwaltungsprogramme, wie den Server Manager oder aber Office Programme, wie Word und Excel einfach über den Server für bestimmte Personen somit freigeben. Diese werden dann, wie lokal installierte Programme auf dem eigenen PC angezeigt nur mit dem Zusatz “Work Resources”.

Die Programme werden dann vom Server “gestreamt”. Das spart Speicherplatz auf dem eigenen Rechner und die Programme müssen nicht erst bei jedem Mitarbeiter-PC einzeln installiert werden. Eine Ersparnis, die nicht zu verachten ist.

Vor- und Nachteile

Wie schon etwas weiter oben erwähnt, hat es auch Vorteile im Bereich Data Security. Denn dadurch, dass nur auf einzelne Programme auf dem Server zugegriffen werden kann, bleibt der Großteil der Bereiche auf dem Server vor unbefugtem Zugriff geschützt.

Außerdem resultiert aus der Reduzierung auf bestimmte Programme des Servers auch eine niedrigere Bandbreitenauslastung des Netzwerks. Es müssen weniger Daten über die Remoteverbindung übertragen werden. Das entlastet das Netzwerk und dadurch können die hier freigewordenen Ressourcen an anderer Stelle genutzt werden.

Es gibt aber auch Nachteile, die man dabei beachten sollte. Fällt die Internetverbindung aus, kann auf kein Programm, das als Remoteapp zur Verfügung gestellt wurde, zugegriffen werden. Damit fällt das Arbeiten ohne eine Internetverbindung vom Tisch.

Aber da der Glasfaserausbau und 5G-Ausbau für mobiles Internet immer weiter voranschreitet, sieht die Zukunft sehr gut für permanente Internetkonnektivität aus. Die Corona-Zeit zeigt uns außerdem, dass auch eine erhöhte Internetauslastung durchaus heute schon händelbar ist und sogar noch Luft nach oben bietet.

Abschließende Worte

Alles in Allem kann man sagen, dass Remoteapps eine gute Ergänzung zum derzeitigen Homeoffice Trend sind und es sich lohnt, die Funktionalitäten zumindest mal zu testen.

Wenn Sie Fragen zu diesem Blog oder zu Ihrer IT haben, sprechen Sie uns gerne an.

Willie Beyer

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