Zwei-Stufen- und Zwei-Faktor-Authentifizierung: Was ist der Unterschied? Jedes Unternehmen sollte über eine starke Cybersicherheitsstruktur verfügen, um Cyberkriminelle daran zu hindern, in das Netzwerk einzudringen.

Eine Möglichkeit, dies zu tun, ist die Implementierung eines strengen Authentifizierungsprozesses mit Zwei-Stufen- oder Zwei-Faktor-Authentifizierung. Diese beiden Verfahren sind sich so ähnlich, dass viele das eine mit dem anderen verwechseln. Erfahren Sie den Unterschied zwischen den beiden und wie Sie sie nutzen können, um Ihr Netzwerk zu schützen.

Wenn Sie die Cybersicherheit Ihres Unternehmens verbessern möchten, sollten Sie sich Ihren Authentifizierungsprozess genauer ansehen. Zwei-Stufen- und Zwei-Faktor-Authentifizierung sind zwei der am häufigsten verwendeten Authentifizierungsmethoden. Viele Unternehmen verwenden die Begriffe Zwei-Stufen- und Zwei-Faktor-Authentifizierung austauschbar, aber es gibt kleine Unterschiede zwischen den beiden.

Zwei-Stufen-Authentifizierung

Ein zweistufiger Authentifizierungsprozess erfordert eine Ein-Faktor-Anmeldung (z.B. ein Passwort oder biometrischer Daten) sowie eine andere ähnliche Art von Anmeldeinformationen, die ein Benutzer bereitstellen muss. Dieser Prozess erfordert in der Regel die Eingabe eines Passworts für den ersten Schritt und die Eingabe eines weiteren Sicherheitscodes für den zweiten Schritt, der durch die Bereitstellung eines Einmalcodes erreicht werden kann, der von einer Authentifizierungs-App wie Google Authenticator generiert wird.

Die zweistufige Authentifizierung fügt einen zusätzlichen Schritt im Verifizierungsprozess hinzu und ist damit deutlich sicherer als die einstufige Authentifizierung (d.h. die Angabe nur eines Passworts). Wenn jedoch eine Person oder ein Unternehmen gehackt wird, wird dies vielleicht nicht ausreichen, um Hacker davon abzuhalten, an das zu gelangen, wonach sie suchen.

Zwei-Faktor-Authentifizierung

Die Zwei-Faktor-Authentifizierung, eine Teilmenge der Multifaktor-Authentifizierung, ist wesentlich sicherer als die Zwei-Schritt-Authentifizierung. Diese Art der Authentifizierung erfordert zwei verschiedene Arten von Informationen, um die Identität eines Benutzers zu authentifizieren. Dies kann beispielsweise eine Kombination aus einem Fingerabdruck oder Netzhautscan sowie einem Passwort oder Passcode sein. Aufgrund der zusätzlichen Authentifizierungsinformationen, die erforderlich sind, hätten Hacker große Schwierigkeiten, in ein Netzwerk einzubrechen, das ein Zwei-Faktor-Authentifizierungssystem verwendet.

Und welche ist nun besser?

Sich auf einen Ein-Faktor-Authentifizierungsprozess zu verlassen, ist auf jeden Fall nicht mehr ausreichend, um die Sicherheit Ihres Netzwerks zu gewährleisten. Die Sicherung des Authentifizierungsprozesses und die Erschwerung des Zugriffs von Cyberkriminellen auf Ihr Netzwerk sollten ganz oben auf Ihrer Prioritätenliste stehen. Die Entscheidung, ob Sie eine Zwei-Schritt- oder Zwei-Faktor-Authentifizierung verwenden, hängt weitgehend von den spezifischen Sicherheitsanforderungen Ihres Unternehmens ab.

Übrigens ist ein 2FA-System in Microsoft 365 gleich direkt enthalten. Auch für ein VPN kann man es meist einfach integrieren.

Rufen Sie uns noch heute an und lassen Sie sich von Experten für Cybersicherheit beraten, um Ihr Netzwerk zu sichern und zu schützen.

Jens Hagel
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