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Intel bringt mit einer neuen Architektur für ihre Prozessoren neue Möglichkeiten für Leistung und Effizienz auch für Laptops und PCs mit Windows auf den Markt. Neben einigen, zumindest für Windows Laptops oder PCs, neuen Vorteilen hofft Intel nicht nur AMD als größten Konkurrenten voraus zu sein, sondern auch Apple, die mit ähnlicher Technik im Mac vorgelegt haben, die Stirn zu bieten.

Was ist Big-Little?

Ganz neu ist die Technologie nicht. In Handys wird diese schon seit längerer Zeit angewendet und auch Apple hat vor ziemlich genau einem Jahr angefangen ihre neuen Macs mit dieser Technik auszustatten. In beiden Fällen geschieht dies mit CPUs die auf ARM basieren, neu ist der Ansatz für klassische x86-Prozessoren, wie sie seit Jahren in klassischen PCs und Desktops genutzt werden.
Die einfache technische Erklärung, bei der wir es auch in diesem Rahmen belassen wollen, ist, dass der Prozessor in zwei Teile aufgeteilt werden. In einem Teil werden große und starke Kerne verbaut und im anderen kleine, eher leistungsschwächere Kerne. Der Sinn dieses Aufbaus ist die Möglichkeit noch genauer nur die Kerne zu nutzen, die auch tatsächlich gebraucht werden und gerade bei Geräten im Leerlauf oder bei sehr genügsamen Programmen (in Bezug auf die Leistung) nur die kleinen, schwächeren, aber dafür deutlich energieeffizienteren Kerne zu nutzen. Hierdurch soll weniger Kühlung, weniger Strom und damit weniger Akkuleistung benötigt werden. Falls aber aufwendige Programme genutzt werden, sollen die starken Kerne dafür sorgen, dass trotzdem genügend Leistung vorhanden ist um diese schnell zu erledigen.
Im Bereich von festinstallierten PCs die, vielleicht sogar hauptsächlich, für leistungs- und energiehungrige Aufgaben genutzt werden können sich die neuen Prozessoren auch eignen, wenn die Hintergrundprozesse vom Betriebssystem oder anderen Programmen durch die kleinen effizienten Kerne erledigt werden und die starken Kerne „ungestört“ weiter die aufwendigen Aufgaben erledigen können. Der wesentliche Vorteil der neuen Architektur wird aber bei Geräten mit Akku deutlich. Auch deswegen ist es im Bereich von Smartphones schon absoluter Standard um möglichst lange Akkulaufzeiten zu gewähren. Entsprechend werden gerade die mobilen Geräte wie Laptops oder 2-in-1-Geräte von der neuen Architektur profitieren und zu immer längeren Akkulaufzeiten führen.
Auch AMD ist gerüchteweise momentan in der Entwicklungsphase von Prozessoren mit dieser Architektur, sodass man davon ausgehen kann, dass es in absehbarer Zukunft auch bei PCs der Standard sein wird. Für die aktuelle Zeit gibt es noch einen weiteren Wehmutstropfen, die neue Architektur kann nämlich bisher nur von Windows 11 vollständig ausgeschöpft werden. Mit dem älteren Windows 10 sind die Vorteile nicht so stark zu bemerken.

Fazit

Insgesamt ist die Idee sehr gut und auch die Umsetzung scheint für leistungshungrige Geräte wie Laptops kein Problem mehr zu sein. Gerade mit dem steigendem Bedürfnis nach Flexibilität des Arbeitsplatzes, nicht nur im Homeoffice, sondern auch auf wechselnden Plätzen im Büro, wird die Akkuleistung und Mobilität der Geräte ein immer gewichtigeres Kriterium beim Kauf.
Neue Geräte, sollten die alten schon etwas in die Jahre gekommen sein, können dadurch schnell interessant werden, da durch eine längere Laufzeit und einer trotzdem vorhandenen Leistungssteigerung das Arbeiten, gerade unterwegs, angenehmer und flexibler wird. Bei Fragen, was bei der Anschaffung von Geräten, gerade mit der frischen Version des Betriebssystems Windows 11, für Sie oder Ihr Unternehmen richtig ist, kontaktieren Sie uns gerne.

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