HITcast Episode 24 13. April 2022 20:50 Gast: Stephan Teinert

#24 – Der Weg in die Cloud | Interview mit Stephan Teinert, Wortmann AG

Worum es geht

Stephan Teinert von der Wortmann AG erläutert, wie das Unternehmen seine Cloud-Services aus eigenen Rechenzentren anbietet und welche Vorteile dies für den Mittelstand hat. Die Kombination aus On-Premise-Lösungen und Cloud-Services ermöglicht eine flexible IT-Infrastruktur.

Das lernen Sie in dieser Folge

  • Wortmann AG bietet seit acht Jahren Cloud-Services aus eigenen Rechenzentren an.
  • Das Unternehmen bedient etwa 15.000 Partner und 50.000 bis 55.000 Geschäftskunden.
  • Wachstum im Cloud-Geschäft erfordert Verdopplung der Rechenzentrums-Kapazitäten.
  • Hybride Ansätze sind entscheidend, um den unterschiedlichen Bedürfnissen der Kunden gerecht zu werden.
  • Vertrauen in Cloud-Lösungen kann durch Transparenz und Flexibilität in der Datenhaltung gestärkt werden.

Kapitel

Im O-Ton

Zitate, die
sitzen.

Die Wortmann AG bedient ungefähr 15.000 Partner und die Terra Cloud mit ihrer achtjährigen Historie bedient 5.000 Partner.

Stephan Teinert

„Die Angst, die Daten aus der Hand zu geben, ist ja immer noch da.“

Philip Kraatz · Geschäftsführer ·

Volltext-Transkript

3.130 Wörter · 31 Sprecher-Blöcke

Philip Kraatz

Herzlich willkommen zu einer neuen Folge hagel IT Podcast, heute Folge 24 und Dennis ist hier mit im Studio und wir haben heute eine Premiere, denn wir sind nicht nur zu zweit, Dennis, wir haben...

Dennis Kreft

Wir haben einen Gast, wir haben tatsächlich einen Interviewpartner, wir haben jemanden gefunden, der sich dazu bereit erklärt hat, uns zwei hier so ein bisschen zu unterstützen, uns vielleicht die eine oder andere Frage zu beantworten. Ja, wir sind sehr froh, Philip, wer ist bei uns?

Philip Kraatz

Wir haben heute zu Gast Stephan Teinert und ja, ich würde sagen, ohne jetzt da viel vorwegzugreifen, wenn du magst, Stefan, stell dich einfach kurz vor.

Stephan Teinert

Ja, na klar, also dann ist es ja am einfachsten, dann muss ich nichts korrigieren, falls irgendwas falsch läuft. Dann machen wir das ganz einfach. Also mein Name ist Stephan Teinert, ich bin von der Wortmann AG und bin bei der Wortmann AG verantwortlich. Ich bin verantwortlich für den Vertrieb unserer Terra Cloud Produkte und arbeite ja speziell in dem Bereich eng mit der hagel IT zusammen und das soll auch heute so ein bisschen das Thema sein. Wenn ich richtig informiert bin, dann würde ich sagen, dass wir da einfach mal so ein paar Einblicke geben.

Philip Kraatz

Ja, schön, dass du da bist. Vielen Dank. Vielen Dank. Und dass du mit uns die erste Gastfolge aufzeichnest. Wir haben in der Vergangenheit im Podcast hier schon so ein paar Mal über das Thema Cloud. Cloud gesprochen und wir haben aber das immer relativ offen gehalten. Wir haben ja, hast du auch gesagt, wir arbeiten schon da in dem Bereich eine Weile mit euch zusammen. Vielleicht magst du einfach mal kurz so einen Einblick geben. Wie lange macht ihr das? Wer seid ihr? Was macht ihr da eigentlich genau? Was ist eigentlich, warum macht Wortmann, warum macht die Wortmann AG Cloud?

Stephan Teinert

Na klar, gerne. Also dann springe ich ein bisschen in die gesamte Wortmann Historie. Also die Wortmann AG selber gibt es mittlerweile seit 35 Jahren. Und ist immer indirekter Reseller im IT-Sektor gewesen. Das heißt, wir arbeiten ausschließlich über Partner. Und seit mittlerweile knapp acht Jahren sind wir mit einem eigenen Rechenzentrum am Markt tätig. Mittlerweile nicht mehr nur mit einem, sondern mit mehreren Standorten. Und auch hier haben wir sozusagen das On-Premise-Geschäft adaptiert und unsere Partnerbreite ein Stück weit genutzt und einfach gesagt, okay, die Entscheidung getroffen. Und vielleicht für die Zukunft ganz interessant sein könnte, eben Cloud-Services aus dem eigenen Rechenzentrum anbieten zu können. Weil es für uns immer aus der Firmensicht wichtig war, einfach zu sagen, okay, wir wollen dieses alles aus einer Hand-Prinzip gerne bemühen und unsere Partner so gut wie möglich eben abholen für die verschiedenen Bereiche. Das heißt, vor acht Jahren wurde der Grundstein gelegt mit dem Rechenzentrum bei uns in Ostwestfalen, Standort Hüllerost. Wer kennt das nicht? Natürlich. Genau, das andere. Ja, selbstverständlich, klar. Und mittlerweile haben wir eben zwei weitere Standorte. Das sind aber nicht eigene Rechenzentren, sondern da nutzen wir Co-Location. Das heißt, wir sind einmal noch in Düsseldorf vertreten für die Erhöhung der Service-Level und haben für unsere Schweizer Partner noch einen Rechenzentrumsstandort, den wir da vor Ort betreiben, weil einfach die Datenschutzgrundlagen in der Schweiz ähnlich sind, wie sie in Deutschland sind und auch wir in der Schweiz ähnliches Kundenklientel haben. Das heißt, wir sind nicht vergleichbar mit einer Microsoft oder einer AWS, sondern unsere Dienste adressieren eher den klassischen Mittelstand und da sind wir auch zu Hause immer auf Augenhöhe mit unseren Partnern und schaffen da gemeinsam Lösungen. Das heißt, die Bekanntheit über den IT-Sektor hinaus, der Wortmann AG, ist nicht ganz so groß, sondern das liegt halt in vielerlei Fällen auch daran, dass wir eben ausschließlich über den Fachhandel gehen und damit man vielleicht ein Gefühl dafür kriegt, dass wir da auch noch ein bisschen mehr Geld haben, wie exzessiv wir das betreiben. Das heißt, die Wortmann AG bedient ungefähr 15.000 Partner und die Terra Cloud mit ihrer achtjährigen Historie bedient 5.000 Partner, also 5.000 IT-Systemhäuser oder IT-Dienstleister und wir bedienen so zwischen 50.000 bis 55.000 Geschäftskunden mit den Services aus dem eigenen Rechenzentrum. Natürlich immer zum Glück mit dem Partner vor Ort. Ja. Das heißt, wir haben typischerweise nicht wirklich so viele im Verhältnis, aber sind natürlich dann bei bestimmten Projekten immer involviert und unterstützen eigentlich immer so gut wir können. Das spiegelt sich halt mittlerweile auch bei dem Team wieder. Das heißt, das Rechenzentrum wird aktuell betrieben von mittlerweile, ich glaube, knapp über 60 Personen, die dann ausschließlich für Betrieb und Support des Rechenzentrums verantwortlich sind. Dazu kommt dann so ein Sales- oder Business-Development-Bereich, der dann noch eben für diesen Bereich verantwortlich ist, um die Partner einfach bestmöglich zu unterstützen. Und ja, stetig wachsen. Das heißt, wir haben jetzt schon ein paar Mal unsere Kapazitäten am Standort aufgedoppelt fürs Gefühl, wir haben ungefähr 7.000 Quadratmeter Rechenzentrum und planen jetzt gerade für 2023 die Verdoppelung dieser Kapazitäten. Okay.

Philip Kraatz

Also bei euch eben auch ganz klar das Signal auf Wachstum und Cloud-Geschäft nimmt zu. Sonst würdet ihr nicht die Kapazitäten nochmal verdoppeln wollen. Ja, absolut.

Stephan Teinert

Also wir haben sogar schon mehrfach das Luxusproblem gehabt, dass wir ein bisschen auf die Bremse treten mussten, weil das Rechenzentrum bauen und weiterführen ist das eine. Aber wie ich gerade schon gesagt habe, Pölos sagt eben vielen was. Das heißt, wir sind jetzt nicht unbedingt da ansässig, wo viele Menschen wohnen, sondern wir müssen natürlich auch dann immer gucken, okay, wie kann man immer mehr Leute für diesen Betrieb eben auch gewinnen? Das heißt, es ist nicht nur damit, dass wir jetzt die Kapazitäten verdoppeln wollen, das heißt, es ist nicht nur damit, dass wir jetzt die Kapazitäten verdoppeln wollen, dass wir jetzt die Kapazitäten verdoppeln wollen,

Philip Kraatz

dass wir jetzt die Kapazitäten verdoppeln wollen,

Stephan Teinert

dass wir jetzt die Kapazitäten verdoppeln wollen, dass wir jetzt die Kapazitäten verdoppeln wollen, dass wir jetzt die Kapazitäten verdoppeln wollen,

Dennis Kreft

dass wir jetzt die Kapazitäten verdoppeln wollen, warum sollte man vielleicht darüber nachdenken, was sind die Kernunterschiede? Aber jetzt vielleicht nochmal aus erster Hand sozusagen, eines Betreibers, also was kann denn die Cloud vielleicht mehr als der klassische On-Premise-Server? Was sind Vor- oder auch Nachteile? Also wie ist so der Einstieg am besten zu wuppen im weitesten Sinne? Gerne.

Stephan Teinert

Also ein ganz großer Punkt ist natürlich auch bei unseren Partnern eben die Auslastung an sich. Das heißt, wir haben natürlich viele Partner, die gewachsen sind, das Geschäft haben und ähnlich wie wir eben gucken müssen, okay, wie schaffen sie langfristig einen sauberen Betrieb ihrer Kunden beziehungsweise wie schaffen sie die bestmögliche Unterstützung ihrer Kunden? Und das Zweite ist ein bisschen die Diversifizierung, die natürlich stattgefunden hat. Das heißt, noch vor einigen Jahren war es ja so, dass man klassischerweise einen Kundenstandort angebunden hat mit einem lokalen Server vielleicht und dann war man glücklich und das funktioniert und alle haben von da gearbeitet.

Philip Kraatz

Und wissen wir ja,

Stephan Teinert

dass gerade in der heutigen Zeit, wo die Themen New Work und Industrie 4.0, Digitalisierung, welches Schlagwort man da auch immer benutzen möchte, ja dazu geführt haben, dass man eben längst nicht mehr nur produktiv sein kann, wenn man am Kundenstandort oder an seinem Geschäftsort ist, sondern eben von überall. Das war einer der Punkte, der es natürlich sinnvoll gemacht hat, einen zentralen Standort für seine Serverinfrastruktur zu finden. So, der nächste Punkt, der einem dann in Deutschland, in die Karten gespielt hat, ist natürlich die wundervolle Infrastruktur, die wir haben. Das heißt, in vielerlei Hinsicht war es für die Kunden gar nicht möglich, das Ganze dann zentral von ihrem Standort zu machen, weil einfach die Bandbreite gar nicht gegeben war. Das heißt, das war ein Punkt, da hat man natürlich dann mit einem Rechenzentrum einen Vorteil, weil er dafür ja ausgelegt ist, dass man eben von überall optimal zugreifen kann. Und der letzte Punkt, der natürlich für viele Kaufleute da einfach auch absolut wichtig ist, sind, die Wachstumspotenziale, die man eben mit der Cloud ausschöpfen kann. Das heißt, ich verschiebe einfach meine Kostenstruktur und tue ein bisschen was für meine Liquidität, indem ich einfach nicht mehr alle drei bis fünf Jahre einen hohen fünfstelligen Betrag investiere, sondern ganz klar sage, okay, ich miete mir alle Leistungen und vor allem ich miete mir auch ein bisschen mehr als die eigentliche Infrastruktur, sondern ich miete mir auch den sicheren Standort.

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Und dieser Satz, der mir dann auch immer wieder aufgefallen ist, ist,

Stephan Teinert

dass man einfach den großen Vorteil hat, dass man sagt, okay, ich starte heute vielleicht mit einem kleinen Teil, um erstmal auszuprobieren, ob die Cloud für mich relevant ist oder die Leistung aus der Cloud und kann dann einfach sagen, okay, sukzessive wachse ich mit immer mehr Dienstleistungen, die ich dann dahingehend verlage, weil das sehen wir ganz klar, dass die Lösungen, die in der Cloud bereitgestellt wurden, über die Zeit immer größer geworden sind. Und damit meine ich nicht die, die dann klein gebucht wurden und mit zunehmender Mitarbeiteranzahl gewachsen sind, sondern damit meine ich die Lösungen, die wirklich initial dann in die Cloud portiert werden. Das heißt, wir sehen einfach heute, wenn etwas gebucht wird innerhalb unseres Rechenzentrums, dann ist das im Schnitt größer, aber das ist dann auch ein bisschen mehr, von der Infrastruktur, als es das noch vor zwei, drei Jahren war, weil einfach das Vertrauen in die Technologie gewachsen ist.

Dennis Kreft

Ja, okay, das ist initial quasi schon größer, ne? Also gar nicht jetzt durch das Wachstum, sondern tatsächlich, dass die Leute sagen, okay, wenn ich in die Cloud gehe, dann nehme ich halt schon auch ein paar mehr Dienste mit, die ich eh schon benutze. Hundertprozentig.

Stephan Teinert

Also es lässt sich, glaube ich, am einfachsten erklären, wenn man da in Servern, damit man was hat. Also früher waren es so zwei bis drei Server und heute sind wir im Schnitt über vier Server. Die dann pro Kundenumgebung gebucht werden, mit natürlich variierender Leistung. Klar, das ist komplett davon abhängig, was ich dann da tatsächlich drauf betreibe. Und was ich noch ergänzen muss, ist, es geht eben nicht nur um die reine Infrastruktur natürlich. Es wird natürlich immer gerne einfach der gekaufte Server verglichen mit der gemieteten Hardware sozusagen, um das jetzt mal ganz plakativ zu machen. Aber Stand heute ist es ja vieles mehr, sondern es ist ja der sichere Standort, USV, Redundanzierung, also all das, was ja sozusagen ein zertifiziertes Rechenzentrum bietet und was heute eben viele Kunden dann für ihre Wirtschaftsfrühformen, für ihre Risikobewertung auch einfach anführen müssen und umsetzen müssten, wenn sie es eben lokal weitermachen. Und das sind Punkte, da kann man tatsächlich wesentlich mehr investieren, als in die eigentliche Hardware.

Philip Kraatz

Das finde ich einen ganz interessanten Punkt, einen ganz wichtigen Punkt. Wir haben vor einigen Folgen über das Thema Risikobewertung gesprochen, weil das ja auch so ein Punkt ist, wo dann eben reinfällt, dass ich mir anschauen muss, wenn ich hier einen Server habe, was für Risiken habe ich denn da und wie wirkt sich das aus, auch auf das Thema Wiederherstellungszeitraum, wenn hier mir mal buchstäblich der Serverraum abfackelt. Und das ist ja ein ganz entscheidender Punkt, hast du ja auch gerade gesagt, wenn die Server bei euch stehen, ihr seid ein zertifiziertes Rechenzentrum, ihr habt ein zertifiziertes Rechenzentrum, ihr habt solche Themen wie Brandschutz umgesetzt, ihr habt eine Notstromanlage, ihr habt redundante Internetanbindung. Das alles sind ja Sachen, die der Kunde auf seiner Seite eben weniger braucht.

Stephan Teinert

Korrekt. Also das ist genau der Punkt. Das ist einfach gerade bei größeren Mittelständlern mittlerweile einfach so, dass das, weil die IT ja nun mal absolut notwendig ist und für den Fortbetrieb und damit natürlich die Gewinnerzielung absolut unwiederbringbar wichtig ist, ist das einfach ein Punkt, den wir immer häufiger haben, der dann in diese Bewertung mit ein- oder mit hinzugezogen wird, um dann zu gucken, okay, findet das im Zweifelsfall sogar oder gibt es die Möglichkeit, das bei euch im Rechenzentrum in zwei Brandabschnitten noch zusätzlich abzusichern oder dann kommt das Thema Backup, wo wir dann nochmal auf Georedundanzen setzen, um einfach immer sicherstellen zu können, dass die Daten, was ja das höchste Gutnummer ist, so sicher wie möglich sind. Absolute Sicherheit gibt es ja nie, klar, aber eben so sicher wie möglich. Und da ist man dann schon gut aufgestellt, dass man sagen kann, okay, ich habe einmal zwei Brandabschnitte, an einem Standort, habe das Ganze vielleicht nochmal redundant an einem zweiten Standort und kann so dann ja sehr viele positive Bewertungseigenschaften dann einfach mitnehmen, um dann zu sagen, okay, dieses Risiko muss ich ja dann irgendwann eingehen. Wenn ich noch mehr Risikominimierung betreiben möchte, dann ist es halt auch irgendwann nicht mehr bezahlbar. Weil auch die Fragen hat man natürlich dann zwischendurch, wie ist das eigentlich, wenn ihr das alles komplett parallel macht? Weil machen kann man alles, aber schlussendlich muss man ja auch realistisch und bezahlbar sein. Und da, glaube ich, haben wir für die Dienstleistungen, die wir so im Normalfall bereitstellen, einen sehr guten Mittelweg gefunden.

Philip Kraatz

Ja, und ich glaube, ein ganz wichtiger Punkt ist auch, und das haben wir auch immer wieder im direkten Kontakt mit den Kunden als Thema, wenn wir auf das Thema Cloud kommen, dass es darum geht, wo sind denn eigentlich meine Daten? Weil wir haben das gerade im Mittelstand eben, da hat man jetzt so langsam auch zwar ein Werkzeug, da hat man jetzt einen Wechsel in den Führungsetagen, aber da sind eben auch noch viele Leute, die eben ganz ohne dieses Thema aufgewachsen sind, die da immer noch so ein bisschen einfach sagen, naja, wenn ich meine Daten hier habe, wenn mein Server hier steht, dann kann ich da in den Serverraum gehen, kann den Server abends nochmal streicheln und sagen, so hast du einen guten Job gemacht heute. Und diese Angst quasi, die Daten aus der Hand zu geben, die ist ja immer noch da. Und da, glaube ich, ist das auch ein gutes Argument, sagen zu können, ja, die sind zwar nicht mehr bei dir hier im Serverraum, aber die sind halt nicht weg, sondern du kannst theoretisch mal irgendwie, wenn du auf dem Weg in den Urlaub bist, mal einen kleinen Abstecher machen und kannst mal dich vor das Rechenzentrum stellen und sagen, ach, guck mal, da drin, da steht irgendwo auch mein Server. Das ist ein wichtiger Punkt, ja. Also ich selber war auch schon da, ich habe mir das schon angeguckt, ich kann bestätigen, es ist sehr beeindruckend, es ist sehr groß. Es ist alles sehr, sehr vertrauenerweckend.

Stephan Teinert

Das ist schön zu hören, das freut mich. Nein, aber das ist ja vielerlei Hinsicht so. Also gerade dieser Generationswechsel ist natürlich auch klauzuträglich, aber nichtsdestotrotz muss halt hier einfach weiter auch Vertrauen geschaffen werden durch einfach, ja, Leistung. Also in dem Fall ist es auch so, natürlich kann man immer viel darüber reden und kann erstmal die Sicherheitsmechanismen haben, aber schlussendlich geht es darum, und da sind wir auch immer ganz offen, das Letzte ist, man kann viel darüber reden, aber wir geben jedem Partnern auch immer mit, dann probier es halt aus. Also probier es einfach aus, überzeug dich. Und? Ja, das ist ja auch so, da muss man auch wieder fairerweise sagen, es ist ja nicht so, dass wir jetzt irgendwie rausgehen und propagieren nur nach Cloud, sondern eben da, wo es sinnvoll ist, auf jeden Fall. Und wir sehen ja auch, dass das hybride Arbeiten, wie wir es ja eingangs schon gesagt haben, einfach das ist, was entscheidend ist. Das heißt, es muss einfach eine höchstmögliche Flexibilität geben und das, was man, gerade wenn es um Neuanschaffungen geht, eben verlagern kann, sollte man zumindest cloudseitig betrachten, weil es einfach offen sinnvoll ist. Aber es gibt ja auch immer Fälle, wo man sagt, ja, es wäre schön, aber es geht halt nicht. Dann sind wir die Letzten, die da irgendwie mit Druck alles auf die Cloud schieben, sondern sagen, okay, dafür sind wir ja genug Wortmann AG, dass wir sagen, okay, stellen wir halt einen lokalen Server zusätzlich hin, da sind wir entspannt. Und das muss man gerade aus, oder kann ich aus unserer Sicht einfach sagen, hat uns natürlich auch immer sehr stark geholfen, über die Jahre eine hohe Glaubwürdigkeit zu haben. Weil dadurch, dass wir eben nicht nur Cloud-Anbieter sind, sondern dass eben, zusätzliches Geschäft ist, wenn man das mal ganz platt sagen möchte, haben wir halt immer nach der besten Möglichkeit oder nach der besten Lösung für die Partner gesucht und es dann oft und auch heute noch oft über hybride Ansätze einfach geschafft. Und ich glaube, das hilft einfach auch, dass man auch immer über die Exit-Strategie redet, weil das schafft einfach Vertrauen. Das heißt, uns ist ja nicht damit geholfen zu sagen, okay, wir wollen jetzt partout jeden Kunden in die Cloud haben, sondern klar,

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freuen wir uns, wenn wir das machen.

Stephan Teinert

Und wir freuen uns auch, wenn wir uns über Kunden, die sich dafür entscheiden, aber wir zeigen eben auch immer ganz klar auf, ey, wenn du morgen keine Lust mehr hast, mit uns zu arbeiten in diesem Segment, dann kannst du übermorgen halt auch wieder raus sein mit deinen Daten. Und ich glaube, das ist ein weiterer Aspekt, der einfach wichtig ist, dass man sich da auch langfristig in die Augen gucken kann und sagen kann, okay, wenn die Lösung nicht für dich passt, dann gibt es eben auch einen sauberen Schnitt und man kann eben das Ganze wieder lokal abbilden.

Philip Kraatz

Schönes Schlusswort, glaube ich. Danke, Stefan, für diese wirklich spannende Folge HitCast. Ja, ich würde sagen, vielen Dank, Stefan, für den Podcast, dass du hier als Gast warst. Wirklich mega, hat mir richtig gut gefallen. Ich glaube, auch gerade für unsere ZuhörerInnen ist das eine super Folge gewesen, einfach nochmal einen Eindruck zu kriegen, wer steht da eigentlich hinter, wer macht eigentlich so Cloud, was sind das für Leute? Und ich glaube, du hast echt gute Eindrücke geben können. Danke. Vielen Dank, Dennis, dass du mit dabei warst.

Dennis Kreft

Danke auch beiden und danke an dieser Stelle vielleicht mal ganz kurz auch für diese authentische Darstellung. Also ich glaube, dass man auch gerade gesehen hat, dadurch, dass man eben zwei Gleise hier am weitesten Sinne fährt, klassisches On-Premise-Server-Geschäft und Cloud, dass man eben sieht, es kann in beide Richtungen gehen und das ist gar nicht schlimm, wenn man vielleicht auch beides vermischt. Genau. Sehr cool. Überhaupt nicht.

Stephan Teinert

Und ja, ich bedanke mich, dass ich teilnehmen durfte. Hat mich gefreut, hat mir Spaß gemacht. Sehr gerne. Und dann hoffen wir mal, dass es auch ganz gut ankommt. Genau.

Philip Kraatz

Und wie immer am Ende der Folge, wenn Interesse an weiteren Informationen besteht, einfach hagel-it.de slash Termin, ganz unverbindlich Gesprächstermin bei einem von uns buchen und dann haben wir auch ein paar Informationen gezielt zur Cloud. Wunderbar. Super. Vielen Dank. Danke.

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Ciao.

Philip Kraatz

Ciao.

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Häufige Fragen

Was sind die Vorteile von Cloud-Services für den Mittelstand?
Cloud-Services bieten Flexibilität, Skalierbarkeit und die Möglichkeit, IT-Kosten zu optimieren, während gleichzeitig Sicherheitsstandards eingehalten werden.
Wie viele Partner bedient die Wortmann AG?
Die Wortmann AG bedient etwa 15.000 Partner und hat mit der Terra Cloud eine Historie von 8 Jahren.
Wie wird die Sicherheit der Daten in der Cloud gewährleistet?
Die Sicherheit wird durch redundante Systeme, Georedundanzen und zertifizierte Rechenzentren gewährleistet, um die Daten bestmöglich zu schützen.

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