#25 – Hard- und Software Stack
Ein gut definierter Hardware- und Software-Stack ist entscheidend für die IT-Sicherheit und Effizienz eines Unternehmens. Philip Kraatz und Dennis Kreft erläutern, warum spezialisierte Betreuung und der richtige Drittanbieter-Support für IT-Systeme unerlässlich sind.
Das lernen Sie in dieser Folge
- Spezialisierung auf bestimmte Hardware und Software erhöht die Effizienz und minimiert Fehler.
- Ein Dienstleister sollte mit der eingesetzten Hardware und Software vertraut sein, um effektiven Support zu gewährleisten.
- Ein Software-Wartungsvertrag ist wichtig, um im Problemfall schnell Hilfe zu erhalten.
- Die Kommunikation zwischen Dienstleistern kann Probleme schneller lösen als der Kunde selbst.
- Kunden sollten sich nicht scheuen, ihre bestehenden Systeme in die neue Zusammenarbeit einzubringen.
Kapitel
Die Firewall ist erst ein halbes Jahr alt…. Muss ich alles neu kaufen, wenn ich mit Ihnen zusammenarbeite? Betreuen Sie auch mein ERP / CRM / BI? Heute geht es um ein Thema, welches immer wieder im Gespräch mit Neukunden aufkommt.
Als Dienstleister haben wir einen eigenen Hardware und Software Stack. Das heißt es gibt ganz bestimmte Geräte / Hersteller, von denen wir die Hard- und Software verkaufen und auf die unsere Techniker geschult sind. Das bringt natürlich auf der einen Seite das Risiko mit, dass Sie als Neukunde ein bisschen neue Hardware beschaffen müssen. Auf der anderen Seite haben Sie als Kunde die Sicherheit, dass wir diese Geräte zu 100% kennen und durch entsprechende Schulungen auf dem aktuellen Stand bleiben. Als moderner Dienstleister, bieten wir viele unserer Produkte auch in attraktiven Mietmodellen an. Somit gibt es für jede Situation passende Lösungen, die wir gerne mit Ihnen gemeinsam erarbeiten.
Zitate, die
sitzen.
Ich will, dass da jemand sagt, diese Firewall, die dort steht, die kenne ich zu 100 Prozent.
Volltext-Transkript
2.736 Wörter · 26 Sprecher-Blöcke
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Hager IT Podcast Folge 25. Herzlich willkommen. Hi, Philip.
Guten Morgen, Dennis.
Worüber wollen wir heute sprechen? Wir haben uns überlegt. Und zwar gibt es so Systemhaus intern und auch so ein bisschen nach außen immer so Schlagworte wie Software-Stack, Hardware-Stack, Dritter-Peter-Support. Und dem Ganzen wollen wir uns heute mal ein bisschen nähern. Nicht zu detailliert, also wir wollen unsere ZuhörerInnen dann auch nicht mit zu viel Details langweilen, aber so ein grobes Grundverständnis dafür einfach mal geben.
Ja, genau. Wir wollen hier nicht mit Hardware-Herstellern oder Software-Herstellern um uns werfen. Das ist keine Werbeveranstaltung.
Dieser Podcast wird nicht gesponsert.
Nein, absolut nicht. Außer von hagel IT. Genau, wir wollen da einfach mal so einen Einblick geben, denn häufig stellt sich so die Frage, wenn wir einen Kunden betreuen, dann hat der in der Regel ja schon irgendwie Hardware vorhanden. Da ist Hardware da. Häufig ist da eine Firewall, dann sind da Switches, dann sind da NAS-Geräte, dann sind da Server etc. Und dann stellt sich immer die Frage, welche Hardware... Welche Hardware davon kann man supporten? Was davon ist so... Kann man das alles mitbetreuen oder wie läuft das Ganze? Und dann fällt eben genau das, was du gesagt hast, häufig so der Begriff Software- bzw. Hardware-Stack an der Stelle. Und darum soll es heute gehen, ja.
Ja, ich glaube, also grundsätzlich kann man natürlich die Frage dahingehend beantworten, man kann grundsätzlich immer alles betreuen. Also in der Theorie kann man natürlich immer alles betreuen, aber die Frage, die man sich eben als Dienstleister auch in diesem Zusammenhang immer stellen muss... Und diese Thematik muss man eben auch an den Kunden dann so ein bisschen kommunizieren. Inwieweit ist es sinnvoll zu sagen, ja, wir machen einfach alles? Also ich glaube, das ist in vielen Branchen so, dass man das einfach nicht macht. Und ich glaube, dass man das eben auch auf das IT-Dienstleistungsgeschäft ganz einfach ummützen kann. Denn je mehr man machen will, glaube ich einfach, desto mehr Fehler können sich auch einschleichen. Und deswegen ist es durchaus üblich, dass man sich einfach immer auf die IT-Dienstleistungsgeschäfte kümmert. Dass man sich auf eine gewisse Form von Hardware, Software eben spezialisiert und dahingehend auch dem Kunden rät, diese zu nutzen.
Ich bin ja immer ein Freund von Vergleichen. Ich vergleiche immer gerne, weil es dann häufig deutlich wird. Und ein guter Vergleich in dem Bereich ist immer, wenn ich ein Auto fahre, so, dann habe ich ja in der Regel auch mal ab und an einen Werkstatttermin. So, und wo fahre ich dann hin? Naja, in den meisten Fällen. In den meisten Fällen fahre ich dann zu einer Vertragswerkstatt, die eben Autos von dem Hersteller, von dem ich eben ein Auto fahre, auch bei sich reparieren kann. Heißt, eine Vertragswerkstatt, die dann eben Partner von VW, von Audi, von Renault, von was auch immer ist. Da gehe ich hin mit dem Auto. Und warum? Weil ich weiß, naja, die kennen sich mit dem Auto aus. Die kriegen entsprechend die Teile schnell ran. Die haben von denen schon ein paar Mal welche auf der Hebebühne gehabt. Deswegen gehe ich da hin. Und eigentlich ist es hier nichts anderes.
Genau. Und ich glaube, dieses Beispiel, das du da nennst, das macht es auch tatsächlich ganz einfach sichtbar. Und vielleicht hilft das dem einen oder anderen, der uns hier zuhört, auch bei dem Verständnis dafür eben. Ich glaube, dass man einfach sehen muss, dass auch in der IT eben nichts anderes ist. Ich kann mir einfach vorstellen, dass viele immer noch so den Gedankengang haben, naja, in der IT, das ist ja eigentlich alles das Gleiche. Das werden die schon alles machen können. Und gerade bei diesem Autobeispiel ist es glaube ich so, aus Kundensicht hat man glaube ich auch ein eher schlechtes Gefühl,
wenn man irgendwo hinfährt, wo einer sagt, naja, wir können hier schon alles. Genau. Ja.
Und das kann man eben ganz hervorragend auch auf uns ummünzen.
Genau. Das ist so der Klassiker. Und wo... Also die Frage vom Kunden ist ja häufig an der Stelle dann, ich finde das alles super, was sie machen, aber muss ich dann alles neu kaufen? So der Klassiker, glaube ich. Muss ich alles neu kaufen, wenn wir zusammenarbeiten? Ja. Ja. Und ich glaube, entscheidend ist immer, dass man da so ein bisschen mit Augenmaß rangeht. Das ist natürlich, ich sage mal, wenn ich unsere Techniker frage, dann würden die sich freuen, wenn die hören, jo, alles neu, du kannst alles neu aufbauen. Absolut. Da muss man natürlich immer so ein bisschen schauen, was ist wirtschaftlich? Was ist in der Technik? Was ist eben machbar? Aber, und das darf man nicht vergessen, wir sind ja als IT-Dienstleister, werden wir ja gerufen, damit wir zum einen natürlich Support leisten für das, was so möglicherweise an Problemfällen auftreten mag. Zum anderen aber auch, um die IT eben primär am Leben zu halten und dafür zu sorgen, dass die reibungslos läuft. Ja. Und da habe ich zum Beispiel als zentrale Netzwerkkomponente eine Firewall. Ja. Die macht zum einen wahrscheinlich bei mir im Netzwerk die Funktion der, ich nenne es immer Netzwerkverwaltung, also die sorgt dafür, dass alle Geräte im Netzwerk kommunizieren können. Und zum anderen ist die halt auch die Schnittstelle nach außen, zum Internet hin. Heißt, die hat zum einen eine zentrale Netzwerkfunktionalität, zum anderen aber auch eine Sicherheitsfunktionalität. Weil das ist halt meine Barriere zum Internet hin, die hält alles Böse draußen und alles Gute und Wichtige drin, im besten Falle. Und das ist ja eine Komponente, die, ja, wo man eigentlich sagt, die kann fast wichtiger nicht sein. Und an dem Beispiel sieht man, glaube ich, ganz gut. Will ich denn, dass mein Dienstleister über diese Firewall sagt, naja, habe ich schon mal gehört von, aber naja, ich weiß nicht so richtig, wie die funktioniert, ich gucke mal. Oder will ich, dass da jemand sagt, diese Firewall, die dort steht, die kenne ich zu 100 Prozent, ich weiß genau, wie die funktioniert. Ich habe da Mitarbeiter, die darauf geschult sind, die kennen sich damit aus, ich kann die blind bedienen. Dann ist, glaube ich, für jeden relativ schnell klar, ne, Variante zwei wäre schon besser. Und das ist, glaube ich, genau das, worüber wir immer sprechen, dass man natürlich sagen muss, klar, auf der einen Seite sagt man vielleicht, naja, die Firewall ist erst drei Jahre alt oder was. Ja. Und damit er eigentlich noch nicht so alt, will ich die jetzt austauschen. Aber auf der anderen Seite, welches Risiko gehe ich denn ein, wenn mein Dienstleister sagt, nee, sorry, bin ich raus, kenne ich nicht. Ja, genau.
Ich glaube tatsächlich, das Firewall-Beispiel ist so das prädestinierteste Beispiel dafür, ehrlicherweise. Und was man aber natürlich nicht vergessen darf aus Sicht des Kunden, des Interessenten, ist natürlich auch immer so ein bisschen das Geld. Also jetzt kann es ja durchaus mal sein, dass ich vielleicht gerade eine neue Firewall gekauft habe zusammen mit meinem Kunden. Also ich habe da noch einen neuen Dienstleister oder habe da irgendwo noch was gemietet, was geleast, etc. Wie geht man damit denn in dem Fall um? Also es ist ja trotzdem sinnvoll vielleicht zu sagen, okay, der Dienstleister, der neue Dienstleister hat schon recht. Ich sollte dem vielleicht ein bisschen Folge leisten im weitesten Sinne und dann schon mich da so ein bisschen anpassen. Aber ich kann ja vielleicht auch darüber sprechen, ob wir das so sukzessive machen. Also ob wir eben klar mit der Betreuung starten durchaus und dann vielleicht so als Projekt hintendran dann dieses Firewall-Thema noch haben.
Ja, die Problematik ist natürlich trotzdem, du hast immer so einen gewissen Blindspot, den keiner betreut in dem Zeitraum. Also selbst wenn man sagt, naja, die ist noch nicht so alt oder ich habe da vielleicht noch einen Leasing-Vertrag laufen, ja. Aber du gehst halt auch ein schlecht kalkulierbares Risiko ein. Also die wird nicht betreut. Das heißt im schlimmsten Falle auch, es kümmert sich zum Beispiel keiner um Updates. Und willst du eine Firewall haben, die, wie wir eben gesagt haben, die Schnittstelle zum Internet ist, die eigentlich dafür sorgt, dass von draußen nichts reinkommt, was da nicht rein soll, auf der keine aktuellen Sicherheitsupdates sind? Ich glaube, das kann jeder relativ schnell beantworten, nee, will man nicht. Und da muss man natürlich gucken, klar, wie findet man eine Lösung dafür? Eine Lösung könnte sein, vielleicht hat mein Dienstleister ein Partnerunternehmen, mit dem er zusammenarbeitet und wo er sagt, ja, die kennen sich damit aus und wir tauschen das aus. Aber für die Übergangszeit bis dahin habe ich eben jemanden, der da mal raufschaut, der sich um Updates regelmäßig kümmert, damit diese Firewall eben nicht, ja, ohne Support da steht. Ich glaube, das ist ein ganz, ganz wichtiger Punkt, den man da nicht unterschätzen darf.
Ja, also mir war es in dem Zusammenhang eben wichtig, dass man vielleicht auch durchaus Leuten, die uns hier zuhören und die vielleicht noch gar keinen Dienstleister haben oder auf der Suche nach einem neuen sind, also dass das jetzt kein abschreckendes Beispiel sein soll. Also dass man jetzt hier eben nicht auf Teufel komm raus sagt, so oder gar nicht, sondern dass halt auch klar kommuniziert ist, dass es durchaus immer irgendwie eine Lösung für die individuellen Probleme gibt. Und das Gleiche ist aber halt auch klassisch mit der Software.
Also man ist natürlich immer da, wenn man sich da mal auf die Seite stellt.
Man ist natürlich immer auf einer Seite spezialisiert und auf der anderen Seite eben nicht. Und ich glaube, in unserem Umfeld ist es tatsächlich im Moment das größte Thema so ein bisschen Microsoft oder Google, oder?
Ja, ich habe glaube ich so das Gefühl, Google ist gar nicht so das Thema bei uns. Aber klar, das ist natürlich auch ein Thema, was auftritt. Ich habe das viel häufiger, nämlich es war zum Beispiel im Bereich von Google. Also Antiviren-Software. Das ist so ein anderer Klassiker, wo man gerne sagt, na, ich habe jetzt aber dies im Einsatz, ich habe das im Einsatz. Und auch da wieder trifft eines gleiche zu wie bei der Firewall, wo man sagt, na ja, das ist schön und gut. Aber was hilft dir das, wenn der neue Dienstleister das nicht supporten kann? Und da muss man immer wieder darauf kommen, am Ende des Tages will ich ja einen Dienstleister haben, der mich in allen Belangen unterstützen kann. Bei dem ich in guten Händen bin. Und der Dienstleister kann das nur vollumfänglich erfüllen, wenn eben auch alles von ihm betreut werden kann. Und das geht eben nur mit bestimmter Software, weil, wie wir es im Auto-Beispiel eingangs besprochen haben, ich glaube, es gibt keinen, der sagt, ich kann alle Marken, alle Autos reparieren bei mir in der Werkstatt. Und genauso gibt es auch keinen, der sagen kann, ich kenne mich mit allen Marken, mit allen Werkstätten, mit allen Werkstätten, mit allen Werkstätten. Ich kann mit allen Firewalls aus, ich kann mit jeder Software arbeiten. Das geht einfach nicht. Dafür ist die Welt zu schnelllebig und zu komplex eben auch an der Stelle. Das funktioniert einfach nicht.
Und ich würde glaube ich sogar noch ergänzen, wenn es da draußen jemand gibt, der das sagt, würde ich immer hellhörig werden. Genau. Also das wäre so ein bisschen so ein Indikator dafür, dass das vielleicht doch nicht die richtige Wahl ist.
Naja, und das ist ja auch immer eine Frage, wie tief geht denn das Kennen? Also natürlich kann ich sagen, naja, eine Firewall ist eine Firewall und die hat irgendwo dies und das. Und jede Firewall kann ich irgendwie verwalten. Aber darauf kommt es ja gar nicht an. Es geht ja um die Details nachher. Weil wenn was nicht funktioniert, dann ist es ja meist nicht irgendwie eine Kleinigkeit, sondern dann muss man wirklich tief rein in die Einstellungen, Muster, Sachen anpassen. Und das kann man nur dann, wenn man wirklich auch da eben sicher versiert drin ist. Exakt.
Ja, ich glaube, das ist ein ganz guter Abschluss für das erste oder für die... ersten zwei Drittel, das klingt seltsam, aber für die ersten zwei Drittel der Folge sozusagen Software-Hardware-Stack, dann gibt es auch einen Punkt Drittanbieter-Support. Und da finde ich auch immer ganz spannend, dass ja tatsächlich da draußen eine breite Masse an ERP-Software, CRM-Software, Verwaltungssoftware jeglicher Art und Weise gibt. Und dass ja durchaus immer auch die Fragen kommen dann in so einem Neukundengespräch zum Beispiel. Betreuen Sie auch Software XYZ, mit der ich hier, nur um mal ein Beispiel zu nennen, meine Immobilien verwalte oder meine Kanzlei leite?
Wie geht man damit um? Ja, auch da trifft eigentlich das Gleiche drauf zu. Natürlich versucht man sich da als Dienstleister sich gleich mal dran und sagt, naja, ich guck mal, wenn hier irgendwie die Ausdrucker aus dem Drucker nicht rauskommen. Ja, ich kann mal eben schauen, da gibt es eine Einstellung und da ist der Haken gesetzt bei dem Drucker. Ja, okay, ich stecke das mal um. Ja, okay. Okay, geht wieder. Natürlich kann man als IT-Dienstleister, als IT-affiner Techniker damit so ein bisschen technisches Grundverständnis auch so manches erreichen. Aber auch dann wieder irgendwann der Schluss. Auch da ist eine Software irgendwann zu komplex. Und dann braucht man jemanden, der sich damit auskennt. Jetzt haben wir das Glück bei so Branchen-Software, die du eben angesprochen hast, bei ERP-Systemen, bei Zahlungssoftware, bei Immobilienverwaltung etc. Da gibt es ja immer einen Hersteller der Software. Und typischerweise ist es so, dass eigentlich seit einigen Jahren das völlig normal ist, dass man mit dem Erwerb der Software auch einen Software-Wartungsvertrag oder Support-Vertrag erwirbt. Den man typischerweise dann beim Kauf einmal mitkauft und dann alle zwei Jahre, jedes Jahr oder alle drei Jahre oder verlängern muss. Und dafür hat man dann halt eben das Recht, den Support zu erwerben. Und von dieser Software zu kontaktieren. Und das ist etwas, da mag man sich vielleicht fragen, brauche ich das? Ich empfehle jedem, das weiter zu buchen. Also jeder, der so eine Software einsetzt, die, und das muss man sich immer vor Augen halten, ja das Herzstück größtenteils des Unternehmens irgendwo abbildet. Also du hast die Immobilienverwaltungssoftware erwähnt. Wenn eines Tages meine Immobilienverwaltungssoftware nicht mehr richtig funktioniert, und ich bin Makler, dann habe ich ein großes Problem. Dann habe ich ein großes Problem, dann will ich das schnellstmögliche gelöst haben, weil ansonsten verdiene ich kein Geld. Und da sollte man sich im Klaren darüber sein, sollte man sich bewusst sein, dass es am schnellsten geht, wenn ich dann weiterhin einen Software-Wartungsvertrag oder einen Support-Vertrag mit dem Hersteller habe und den kontaktieren kann. Oder meinen Dienstleister den kontaktieren kann.
Genau, das wollte ich gerade sagen, das ist nämlich ein guter Punkt. Also diese Korrespondenz, sage ich mal. Zu dem Support-Dienstleister dieser Software, die ich einsetze und dem Endkunden am Ende oder dem Endunternehmen am Ende. Das kann man als IT-Dienstleister ja durchaus gewährleisten. Es geht ja eben nur darum, dass man halt einfach klar differenzieren muss zwischen ich supporte die Software oder ich unterstütze bei der Korrespondenz mit dem supportenden Dienstleister.
Genau, das sollte der Dienstleister auch mit anbieten. Ich meine, vielleicht hat jeder selber schon mal die Erfahrung gemacht. Ich selber habe es auch schon gemacht. Du stehst da als Kunde und hast zwei verschiedene Dienstleister, deren Produkte irgendwo zusammenarbeiten. Und der eine sagt, nee, das ist Schuld von dem anderen. Und der andere sagt, nee, das liegt an dem. Und dann stehst du da in der Mitte als Pingpong-Tisch und musst immer von dem einen zum anderen. Das ist extrem unzufriedenstellend und es ist um ein Vielfaches schneller, wenn dann Fachleute untereinander sprechen können. Also der Dienstleister, der die Systemlandschaft betreut. Sprechen kann mit dem Dienstleister der Software und sagt, die Software stahlt hier nicht. Wir haben das und das gemacht. So und so sieht die Systemumgebung aus. Dann ist das häufig deutlich zielführender, als wenn der Mitarbeiter oder der Kunde das irgendwie selber machen muss. Außer es ist ein inhaltliches, fachliches Problem. Dann mag das auch andersrum sein.
Genau, aber in diesem technischen Belang eben genau, solltest eigentlich gar nicht zu dem täglichen operativen Geschäft des Einzelnen kommen. Ja. An dieser Stelle vielen Dank. Ich glaube, dass wir einen ganz guten Einblick gegeben haben, was so Software, Hardware, Stack und auch Drittanbietersupport am Ende angeht.
Danke dir für deine Meinung, Einschätzung, wie immer und bis nächste Woche. Danke Dennis und bis nächste Woche.