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Kann man OneDrive ohne Abo nutzen? Free, Microsoft 365 und Business im Vergleich

Jens Hagel
Jens Hagel in Microsoft 365

Inhalt in Kürze

  • Ja, OneDrive lässt sich ohne Abo nutzen — 5 GB gratis pro Microsoft-Konto, ohne Zeitlimit, ohne Kreditkarte. Reicht für Dokumente, schmale Fotosammlungen und gelegentliches Teilen.
  • Mehr Speicher gibt es nur per Abo: 100 GB für 2 Euro pro Monat (Microsoft 365 Basic), 1 TB für 10 Euro pro Monat (Microsoft 365 Single), bis zu 6 TB im Family-Tarif.
  • Für Unternehmen ist die Free-Variante keine Option — keine Admin-Konsole, kein Auftragsverarbeitungsvertrag, kein zentrales Backup. Hier führt der Weg zu OneDrive for Business im Microsoft-365-Plan.
  • Speicher voll? Erst Warn-Mail, dann Upload-Stopp, nach zwölf Monaten über Limit drohen Datenlöschungen — laut Microsoft-Speicherrichtlinie 2026.
  • Für Hamburger KMU sind Microsoft 365 Business Standard oder Premium die wirtschaftliche Wahl — wir können das ab Tag eins sauber einrichten.
Jens Hagel hat diesen Leitfaden geschrieben. Wir betreuen rund 90 Hamburger Mittelstandskunden — vom Architekturbüro mit drei Mitarbeitenden bis zum Bauunternehmen mit 80. OneDrive ist bei fast allen im Einsatz. Die Empfehlungen unten kommen aus genau diesen Projekten — keine Microsoft-Marketing-Folien.

Was ist OneDrive eigentlich?

OneDrive ist der Cloud-Speicher von Microsoft. Sie laden Dateien hoch, sehen sie auf jedem Gerät wieder und teilen sie per Link. Drei Dinge unterscheiden den Dienst von Google Drive oder Dropbox: tiefe Office-Integration (Word, Excel, PowerPoint speichern standardmäßig nach OneDrive — Versionsverlauf inklusive), Windows-Integration (Ordner direkt im Datei-Explorer mit Files On-Demand) und die strikte Trennung zwischen OneDrive privat und OneDrive for Business — gleicher Name, andere Architektur, andere Preise.

Privatnutzer kommen über ein kostenloses Microsoft-Konto rein und bekommen 5 GB. Geschäftskunden erhalten OneDrive for Business als Teil eines Microsoft-365-Business-Plans mit 1 TB pro Nutzer (in vielen Plänen sogar mehr, bis 5 TB auf Anfrage). Stand: April 2026. Quelle: Microsoft OneDrive Produktseite

Kann man OneDrive ohne Abo nutzen?

Ja, OneDrive kann ohne Abo genutzt werden. Microsoft stellt jedem Microsoft-Konto kostenlos 5 GB Cloud-Speicher zur Verfügung — ohne Kreditkarte, ohne Zeitlimit. Mehr Speicher gibt es ab 2 Euro pro Monat (Microsoft 365 Basic, 100 GB) oder als Teil von Microsoft 365 Single (99 Euro pro Jahr für 1 TB) und Microsoft 365 Family (129 Euro pro Jahr für 6 × 1 TB).

Sie brauchen nur ein kostenloses Microsoft-Konto. Mit dieser E-Mail-Adresse loggen Sie sich auf onedrive.live.com ein und nutzen sofort 5 GB Cloud-Speicher. Kein Microsoft 365, keine Kreditkarte, kein Probemonat. Microsoft verdient an dieser kostenlosen Stufe nichts direkt — sie ist der Türöffner zum Microsoft-Ökosystem.

OneDrive Preise und Speicheroptionen 2026

PlanSpeicherPreisFür wen
OneDrive Free5 GB0 EURGelegentliche Nutzer, Dokumente, kleine Foto-Sammlungen
Microsoft 365 Basic100 GB2 EUR/Monat (20 EUR/Jahr)Privatnutzer mit Foto-Sicherung
Microsoft 365 Single1 TB10 EUR/Monat (99 EUR/Jahr)Einzelnutzer mit Office-Bedarf
Microsoft 365 Family6 × 1 TB13 EUR/Monat (129 EUR/Jahr)Familien, WGs, bis zu 6 Personen
OneDrive for Business (Plan 1)1 TB pro Nutzer4,70 EUR/Nutzer/MonatUnternehmen, nur Cloud-Speicher
Microsoft 365 Business Standard1 TB pro Nutzer12,70 EUR/Nutzer/MonatKMU mit Office-Desktop-Apps

Stand: April 2026. Listenpreise inkl./ohne MwSt. je nach Plan. Quelle: Microsoft 365 OneDrive-Pläne

Was Sie ohne Abo bekommen

  • 5 GB Speicher auf allen Geräten gleichzeitig
  • OneDrive-App für Windows, Mac, iOS und Android
  • Datei-Synchronisation zwischen mehreren Geräten
  • Teilen per Link (auch mit Empfängern ohne Microsoft-Konto)
  • Word, Excel und PowerPoint im Browser (Web-Apps mit eingeschränktem Funktionsumfang)
  • 30 Tage Wiederherstellung gelöschter Dateien
  • Versionsverlauf für Office-Dokumente (letzte 25 Versionen)
  • Persönlicher Tresor mit MFA — aber nur bis zu drei Dateien

Was Sie nicht bekommen: Desktop-Apps von Word, Excel und Outlook (nur Web-Version), Persönlichen Tresor mit unbegrenzten Dateien, erweiterten Ransomware-Schutz, Outlook.com ohne Werbung und Premium-Support — Free-Konten landen im Community-Forum.

OneDrive Free vs. Microsoft 365: Der ehrliche Vergleich

Die Frage ist nicht, ob OneDrive Free reicht — sondern für wen. Hier die Tabelle, die wir in Erstgesprächen mit Privatnutzern und kleinen Solo-Selbständigen aufmalen:

FunktionOneDrive FreeMicrosoft 365 BasicMicrosoft 365 SingleMicrosoft 365 Family
Preis pro Monat0 EUR2,00 EUR10,00 EUR13,00 EUR
Preis pro Jahr0 EUR20,00 EUR99,00 EUR129,00 EUR
Speicher5 GB100 GB1 TB6 TB (1 TB pro Person, 6 Personen)
Office-Web-AppsJa (eingeschränkt)JaJa (Vollversion)Ja (Vollversion)
Office-Desktop-AppsNeinNeinJaJa
Outlook.com werbefreiNeinJaJaJa
Persönlicher Tresor3 Dateienunbegrenztunbegrenztunbegrenzt
Ransomware-SchutzBasisErweitertErweitertErweitert
Copilot ProNeinNeinAnteilig integriertAnteilig integriert
Premium-SupportNeinE-Mail/ChatTelefon/ChatTelefon/Chat

Stand: April 2026. Quelle: Microsoft 365 Pläne für Privatkunden

5 GB
OneDrive-Speicher für alle Free-Konten
100 GB
im Microsoft 365 Basic für 2 Euro pro Monat
1 TB
OneDrive for Business pro Nutzer in fast allen Business-Plänen

Wann reicht OneDrive ohne Abo wirklich?

Ehrliche Antwort: bei wenigen Use Cases. Wir haben in zwei Jahren rund 200 Privatnutzer beraten — die meisten landen beim Basic-Tarif für 2 Euro pro Monat, weil 5 GB bei Smartphone-Fotos in Wochen voll sind. Free funktioniert, wenn Sie OneDrive nur für Office-Dokumente nutzen, eine zweite Cloud-Quelle parallel betreiben (z.B. Google Photos für Bilder) und Office-Web-Apps statt Desktop-Office akzeptieren. In allen anderen Fällen lohnt der Wechsel zu Microsoft 365 Basic — 20 Euro pro Jahr für 100 GB ist konkurrenzlos. Google Drive kostet für 100 GB rund 19 Euro pro Jahr, Apple iCloud 11 Euro — beim Funktionsumfang liegt Microsoft klar vorn.

Jens Hagel, Geschäftsführer hagel IT-Services
"Wir sehen es immer wieder: Leute halten an OneDrive Free fest, weil 'gratis' im Kopf billiger ist als 2 Euro pro Monat. Aber wenn die Handy-Fotos pendeln und der Steuer-Ordner explodiert, kostet das Aufräumen am Ende mehr Zeit, als zwei Jahre Basic-Abo wert sind."
Jens Hagel, Geschäftsführer hagel IT-Services

OneDrive for Business: Wenn es geschäftlich wird

Sobald Sie OneDrive für Firmendaten nutzen, wechselt das Spielfeld komplett. Der Unterschied ist nicht “mehr Speicher” — der Unterschied ist eine andere Plattform mit Admin-Konsole, Compliance-Logging und Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV). Microsoft trennt die Welten klar:

AspektOneDrive FreeOneDrive for Business
TenantpersönlichFirmen-Tenant mit Admin
Speicher5 GB1 TB pro Nutzer (oft mehr)
AVV (DSGVO)neinja, mit Microsoft Ireland
Datenstandort EUoptionalgarantierbar (EU Data Boundary)
Backup über 30 Tageneinmit Drittlösung wie Veeam, AvePoint
Audit-Logneinja (Microsoft Purview)
MFA verpflichtendoptionalPflicht ab 2024
Zentrale Konfigurationneinper Microsoft Endpoint Manager
DSGVO-Compliancenicht ausreichendgestaltbar

Was das in der Praxis heißt: Wenn Ihre Buchhaltung Mandantendaten in OneDrive ablegt, brauchen Sie zwingend einen AVV mit Microsoft. Den bekommen Sie nur als Microsoft-365-Business-Kunde, nicht im Free-Tarif. Verstöße hier sind keine Bagatelle — die Hamburger Datenschutzbehörde verhängte 2024 fünfstellige Bußgelder gegen mehrere Mittelständler wegen ungeklärter Cloud-Auftragsverarbeitungen.

Microsoft-365-Business-Pläne mit OneDrive 2026

PlanPreis pro Nutzer und MonatOneDrive-SpeicherInklusive
Microsoft 365 Business Basic6,10 EUR1 TBWeb-Apps, Teams, Exchange
Microsoft 365 Business Standard12,70 EUR1 TBDesktop-Apps zusätzlich
Microsoft 365 Business Premium22,40 EUR1 TBIntune, Defender, Azure AD P1
Microsoft 365 Apps for Business8,80 EUR1 TBnur Office-Apps, ohne Teams

Stand: April 2026. Listenpreise ohne MwSt. Quelle: Microsoft 365 Business-Pläne

Für Hamburger KMU mit 10 bis 50 Mitarbeitenden empfehlen wir Business Standard oder Premium. Mit Premium kommen Intune (Geräteverwaltung), Defender for Business (Endpoint-Schutz) und Azure AD Premium P1 (Conditional Access) dazu — der Aufpreis von rund 10 Euro pro Nutzer rechnet sich ab dem zweiten Notebook pro Mitarbeiter.

Speicher-Sparring: Was tun, wenn die 5 GB platzen?

Sie sind im Free-Tarif und sehen den Speicherbalken auf 4,7 GB. Wir empfehlen folgende Reihenfolge:

Schritt 1: Aufräumen statt aufrüsten

Ein Klassiker: 5 GB sind oft zu 60 Prozent mit doppelten Datei-Versionen, alten Backup-Ordnern und automatisch hochgeladenen Screenshots gefüllt. Auf onedrive.live.com unter Einstellungen die Speicherübersicht öffnen — die zeigt die größten Dateien zuerst. Erfahrungsgemäß gewinnen Sie 1 bis 2 GB durch Löschen.

Schritt 2: Kamera-Sicherung prüfen

Die OneDrive-App lädt jedes Foto und Video vom Smartphone automatisch hoch. Bei einem 4K-Video sind das 1 bis 2 GB pro Datei. In den App-Einstellungen das Hochladen von Videos deaktivieren — oder Google Photos parallel nutzen (15 GB gratis).

Schritt 3: Microsoft 365 Basic für 2 Euro pro Monat

20 Euro im Jahr für 100 GB. Reicht für fast alle Privatnutzer fünf Jahre und mehr. Ohne Office-Apps, mit werbefreiem Outlook.com, monatlich kündbar.

Schritt 4: Microsoft 365 Single bei Office-Bedarf

Wenn Sie ohnehin Word, Excel, Outlook und PowerPoint nutzen: Single für 99 Euro pro Jahr — alle Apps lokal, 1 TB Speicher, Copilot-Anteile inklusive. Family ist günstiger umgerechnet, aber nur, wenn die anderen Personen Ihren Plan tatsächlich nutzen.

Was passiert, wenn der Speicher voll ist

Microsoft löscht keine Dateien sofort, sondern eskaliert in Stufen: Bei 90 Prozent kommt eine Warn-Mail, bei 100 Prozent stoppt das Hochladen (bestehende Dateien bleiben zugänglich). Nach drei Monaten über Limit friert das Konto ein — nur noch Lesen und Löschen. Nach neun Monaten kann Microsoft Daten löschen, nach zwölf Monaten werden OneDrive-Daten endgültig entfernt. Quelle: Microsoft OneDrive-Speicherrichtlinien. Auch zwei Jahre Inaktivität reichen für eine Löschung — unabhängig vom Speicherstand.

OneDrive ohne Abo: Drei realistische Szenarien

  • Studentin in Hamburg schreibt Hausarbeiten in Word Web, sichert PDFs und ein paar Fotos. 5 GB reichen — Vorlesungsfolien laufen über Stud.IP, Fotos über Google Photos. OneDrive Free reicht. Bei der Bachelor-Arbeit auf Basic für 2 Euro pro Monat upgraden — Versionsverlauf und Persönlicher Tresor zahlen sich aus.
  • Solo-Selbständiger Texter betreut zehn Kunden, sammelt Rechnungen, Mandantendaten wachsen. Microsoft 365 Single (1 TB plus Office) oder direkt Business Basic über den eigenen Tenant — letzteres kostet mehr, gibt aber AVV-Sicherheit und eine Firmen-E-Mail-Adresse.
  • Bauunternehmen mit 25 Mitarbeitenden in Hamburg, Pläne werden mit Subunternehmern geteilt. Microsoft 365 Business Premium mit OneDrive for Business (1 TB pro Person), Intune für die Geräte, Defender für den Endpoint-Schutz. Free oder Single ist hier kein Thema. Wir richten das regelmäßig ein, Aufbau dauert üblicherweise zwei bis drei Wochen — mehr unter Microsoft 365 Management.

Die häufigsten Fehler beim OneDrive-Einsatz

  • Firmendaten in privatem OneDrive. DSGVO-Verstoß, kein AVV, keine Backup-Pflicht erfüllt. Pflicht: Trennen.
  • Kamera-Sicherung ohne Filter. Jedes Video wird hochgeladen — auch das versehentliche 20-Minuten-Mitschnitt-File. In den App-Einstellungen “nur Fotos hochladen” oder Wochen-Limits setzen.
  • Persönlicher Tresor leer lassen. Genau die Funktion, die Free-Nutzer unterscheidet — drei Dateien sind genug für Personalausweis, Versicherungspolice und Steuer-ID. Multi-Faktor-Authentifizierung Pflicht.
  • Mehrere Microsoft-Konten chaotisch verwalten. Geschäftliches und privates Konto trennen, aber nicht parallel im selben Browser anmelden — führt zu falschen Speicherorten beim Office-Speichern.
  • Versionsverlauf nicht kennen. OneDrive hält 25 Versionen pro Office-Datei — Rechtsklick auf die Datei im Web, “Versionsverlauf” öffnen. Hat schon viele “Word-Datei kaputt”-Anrufe gelöst.
  • MFA nur für Tresor aktivieren. Pflicht: Multi-Faktor-Authentifizierung für das gesamte Microsoft-Konto. Sonst ist der Tresor-Schutz Theater.

OneDrive ist kein Backup

OneDrive ist Cloud-Speicher, kein Backup. Wer das verwechselt, hat irgendwann ein Problem: Wird eine Datei auf einem Gerät gelöscht, verschwindet sie auch in der Cloud und auf allen anderen Geräten — nur 30 Tage Wiederherstellung. Bei Ransomware werden die verschlüsselten Versionen brav synchronisiert und überschreiben die guten. Für geschäftliche Daten brauchen Sie ein separates Backup außerhalb von Microsoft 365 — wir setzen das über unsere Backup-Lösung für Unternehmen mit Veeam Backup for Microsoft 365 ein.

Das Wichtigste in einer Zeile: OneDrive ohne Abo geht — für Privatnutzer mit klarer Use-Case-Definition. Sobald geschäftliche Daten oder mehr als 5 GB ins Spiel kommen, ist Microsoft 365 die ehrliche Antwort.

Was wir für Hamburger Unternehmen tun

Als IT-Systemhaus aus Hamburg betreuen wir rund 90 Mittelstandskunden bei Microsoft 365. OneDrive ist selten das Hauptthema — sondern der Einstieg in eine saubere Cloud-Architektur: Tenant-Setup mit eigener Domain, Plan-Auswahl nach Mitarbeiterzahl und Compliance, OneDrive-for-Business-Konfiguration, Backup-Strategie über Veeam und Schulungen, was in OneDrive, was in SharePoint und was in Teams gehört.

Wenn Sie noch im Free-Tarif sind oder zwischen den Plänen schwanken: 15 Minuten Erstgespräch reichen für eine ehrliche Einschätzung. Mehr im Microsoft 365 Praxisguide 2026 oder unter Cloud-Beratung Hamburg.

Notebook mit Office-Dokumenten auf einem Schreibtisch — sinnbildlich für OneDrive for Business im Mittelstand

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Jens Hagel
Gründer & Geschäftsführer, hagel IT-Services GmbH

Seit 2004 begleite ich Hamburger Unternehmen bei der IT-Modernisierung. Microsoft Solutions Partner, WatchGuard Gold Partner, ausgezeichnet als Deutschlands bester IT-Dienstleister 2026 (Brand eins/Statista). Wenn Sie IT-Fragen haben, bin ich direkt erreichbar.

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Häufig gestellte Fragen

Nein, OneDrive ist nicht zwingend kostenpflichtig. Microsoft stellt jedem Microsoft-Konto 5 GB OneDrive-Speicher gratis zur Verfügung — ohne Abo, ohne Kreditkarte, ohne Probemonat. Kostenpflichtig wird es erst, wenn Sie mehr Speicher oder zusätzliche Funktionen wollen: Microsoft 365 Basic mit 100 GB kostet 2 Euro pro Monat, Microsoft 365 Single mit 1 TB plus Office-Apps liegt bei 99 Euro pro Jahr. Stand April 2026.

OneDrive Free ist mit 5 GB dauerhaft kostenlos. Wer mehr Speicher braucht, zahlt monatlich: 2 Euro für Microsoft 365 Basic (100 GB), 10 Euro für Microsoft 365 Single (1 TB plus alle Office-Apps), 13 Euro für Microsoft 365 Family (6 TB für bis zu sechs Personen). Im Jahresabo wird es günstiger — Basic 20 Euro, Single 99 Euro, Family 129 Euro. Für Unternehmen startet OneDrive for Business als Standalone-Plan bei 4,70 Euro pro Nutzer und Monat.

Ja, OneDrive funktioniert komplett ohne Microsoft 365. Sie loggen sich mit einem kostenlosen Microsoft-Konto auf onedrive.live.com ein und nutzen sofort 5 GB Cloud-Speicher. OneDrive-App für Windows, Mac, iOS und Android läuft genauso wie mit Abo. Was fehlt, sind die Office-Desktop-Apps (Word, Excel, PowerPoint nur als Web-Version), der Persönliche Tresor über drei Dateien hinaus und Premium-Support.

Ja. Mit jedem kostenlosen Microsoft-Konto bekommen Sie 5 GB OneDrive-Speicher — ohne Microsoft-365-Abo, ohne Kreditkarte, ohne Zeitlimit. Sie laden Dateien per Browser, OneDrive-App für Windows, Mac, iOS oder Android hoch und teilen sie per Link. Eingeschränkt sind nur Funktionen wie Persönlicher Tresor (mehr als drei Dateien), erweiterte Office-Web-Apps mit Add-ins und Business-Features wie Versionsverlauf über 30 Tage.

5 GB pro Microsoft-Konto. Wer ein altes Konto aus den Hochzeiten 2014 hat, hat eventuell noch 15 GB oder die alten 1-TB-Aktionsspeicher von Microsoft — die wurden aber 2016 gekürzt und sind im Bestand selten geworden. Aktuelle Neukonten starten 2026 mit 5 GB. Wer mehr braucht, zahlt 2 Euro pro Monat für 100 GB (Microsoft 365 Basic) oder 10 Euro pro Monat für 1 TB plus Office-Apps (Microsoft 365 Single).

Microsoft 365 Basic kostet 2 Euro pro Monat oder 20 Euro pro Jahr und liefert 100 GB OneDrive plus werbefreies Outlook.com. Microsoft 365 Single liegt bei 10 Euro pro Monat oder 99 Euro pro Jahr — 1 TB OneDrive, alle Office-Apps und Copilot-Pro-Anteile. Microsoft 365 Family teilt 6 TB unter sechs Personen für 13 Euro pro Monat oder 129 Euro pro Jahr. Stand April 2026 laut Microsoft-Preisseite.

Nein. Für Unternehmen ist die kostenlose Variante ungeeignet — kein Tenant, keine Admin-Konsole, kein DSGVO-Auftragsverarbeitungsvertrag, keine Wiederherstellung gelöschter Dateien über 30 Tage hinaus. Geschäftliche Daten gehören in OneDrive for Business (1 TB pro Nutzer) im Rahmen eines Microsoft-365-Business-Plans ab rund 6 Euro pro Nutzer und Monat. Das ist kein Marketing — das ist Compliance.

Früher gab es Empfehlungs-Boni (500 MB pro geworbenem Freund, max. 10 GB) und Bonus-Speicher für aktivierte Kamera-Sicherung (3 GB). Beide Programme hat Microsoft 2016 beendet — sie laufen nur noch für Bestandskunden weiter. Aktuell gibt es 2026 keinen offiziellen Weg, kostenlos mehr als 5 GB zu bekommen. Realistische Optionen: Microsoft 365 Basic für 2 Euro pro Monat, mehrere Microsoft-Konten parallel oder ein zweiter Cloud-Dienst wie Google Drive (15 GB gratis).

Drei Stufen: Bei 90 Prozent bekommen Sie eine Warn-E-Mail. Bei 100 Prozent können Sie keine neuen Dateien mehr hochladen — die bestehenden bleiben aber zugänglich. Bleibt das Konto länger als drei Monate über dem Limit, friert Microsoft das Konto ein: kein Hochladen, kein Bearbeiten, nur noch Lesen und Löschen. Nach zwölf Monaten über dem Limit kann Microsoft Daten löschen — laut OneDrive-Speicherrichtlinie.

Google Drive bietet 15 GB gratis pro Konto, Apple iCloud 5 GB, Dropbox 2 GB, Mega 20 GB und pCloud 10 GB. Bei privater Nutzung ist Google Drive die nächstliegende Alternative. Für geschäftliche Daten gilt: Wer Microsoft Word, Excel und Teams nutzt, für den ist OneDrive for Business die einzige praktikable Wahl — wegen der nahtlosen Integration. Für reine Datei-Ablage ohne Office-Bezug ist auch ein Hetzner Storage Box (1 TB ab rund 4 Euro pro Monat) eine ehrliche Option.

Klar Business. Sobald Mitarbeitende auf Firmendaten zugreifen, brauchen Sie zentrale Verwaltung, Backup, Compliance-Logging und einen Auftragsverarbeitungsvertrag mit Microsoft. Wir setzen das für rund 90 Hamburger Kunden um — meist im Rahmen eines Microsoft-365-Business-Premium-Plans inklusive Intune und Defender. Erstgespräch 15 Minuten, kostenlos, da bekommen Sie eine ehrliche Einschätzung, was zu Ihrer Größe passt.