Inhalt in Kürze
- Microsoft 365 Basic kostet 20 Euro pro Jahr (100 GB OneDrive), Single 99 Euro pro Jahr (1 TB), Family 129 Euro pro Jahr (6 TB für bis zu 6 Personen), das neue Premium 219 Euro pro Jahr (mit erweitertem Copilot-KI-Zugang). Stand April 2026, Quelle: microsoft.com/de-de.
- OneDrive standalone gibt es nur in zwei Varianten: 5 GB kostenlos oder 100 GB im Basic-Tarif. Größere Pakete sind seit 2024 fest an ein Microsoft 365-Abo gekoppelt.
- Family ist fast immer die wirtschaftlichste Wahl — schon ab zwei Personen oder bei OneDrive-Bedarf über 1 TB. Pro Nutzer rechnet sich das auf 21,50 Euro pro Jahr.
- Preiserhöhung ab 1. Juli 2026: Microsoft hebt die Business-Tarife um 9–25 % an. Die Privat-Preise sind davon laut heise-Bericht vom 5. Dezember 2025 bisher nicht betroffen.
- Selbstständige und kleine Teams sollten nicht das Privat-Abo nehmen — Business Basic oder Standard kostet kaum mehr und liefert geschäftliche E-Mail, SharePoint und Compliance-Funktionen.
Microsoft 365 für Privatpersonen ist 2026 günstiger und gleichzeitig komplexer geworden. Vier Tarifstufen, Copilot-KI in unterschiedlichem Umfang, neue Premium-Variante, OneDrive nur noch im Bundle. Wir schauen uns die aktuellen Preise an, klären den OneDrive-Wirrwarr und sagen ehrlich, wann sich welches Abo lohnt — und wann Sie besser auf einen Business-Tarif wechseln.
Was kostet Microsoft 365 für Privatpersonen? Die aktuellen Preise April 2026
Microsoft hat das Privat-Portfolio Anfang 2026 umgebaut. Das frühere “Microsoft 365 Personal” heißt jetzt Microsoft 365 Single, neu ist die Premium-Stufe mit erweitertem Copilot-Zugang. Die offizielle Preisliste auf microsoft.com/de-de zeigt vier Stufen:
Die monatliche Zahlung ist deutlich teurer: Basic kostet 2 Euro pro Monat (24 statt 20 Euro pro Jahr), Single 10 Euro pro Monat (120 statt 99 Euro pro Jahr), Family 13 Euro pro Monat (156 statt 129 Euro pro Jahr) und Premium 22 Euro pro Monat (264 statt 219 Euro pro Jahr). Bei der Jahreszahlung sparen Sie zwischen 17 und 21 Prozent — die monatliche Abrechnung lohnt sich nur, wenn Sie ein Abo wirklich nur kurz testen möchten.
Microsoft 365 Privat-Tarife im Vergleich (Stand April 2026)
Die Unterschiede liegen weniger in den Office-Apps (Word, Excel, PowerPoint, Outlook sind in Single/Family/Premium identisch) als beim Speicher, beim Copilot-Kontingent und bei der Personenzahl.
| Merkmal | Basic | Single | Family | Premium |
|---|---|---|---|---|
| Preis pro Jahr | 20 € | 99 € | 129 € | 219 € |
| Preis pro Monat | 2 € | 10 € | 13 € | 22 € |
| Personen | 1 | 1 | bis 6 | bis 6 |
| OneDrive-Speicher | 100 GB | 1 TB | 6 TB (1 TB pro Person) | 6 TB (1 TB pro Person) |
| Outlook (werbefrei) | ja | ja | ja | ja |
| Word, Excel, PowerPoint Desktop | nein | ja | ja | ja |
| Teams für Privatkunden | nein | ja | ja | ja |
| Microsoft Defender | nein | ja | ja | ja |
| Microsoft Designer / Clipchamp | nein | ja | ja | ja |
| Copilot in Word/Excel/PowerPoint | nein | ja (Standard-Kontingent) | ja (Standard, nur Abo-Inhaber) | ja (erweitert) |
| Copilot Chat / Recherche-Funktionen | begrenzt | Standard | Standard | erweitert |
Wichtig zur Copilot-KI in Family und Premium: Microsoft schreibt explizit, dass die KI-Funktionen “ausschließlich dem Abonnement-Kontoinhaber” zur Verfügung stehen. Die anderen fünf Familienmitglieder können also die Office-Apps und ihren 1-TB-Speicher nutzen — Copilot bleibt aber dem Hauptaccount vorbehalten. Wer als Familie Copilot für alle braucht, müsste theoretisch sechs Single-Abos kaufen (594 Euro pro Jahr) statt eines Family-Abos.
OneDrive-Kosten 2026: Warum es kein 1-TB-Standalone-Abo mehr gibt
OneDrive ist die häufigste Suchanfrage rund um Microsoft-Speicher — und gleichzeitig der Tarif, an dem sich Microsoft am stärksten verändert hat. Bis 2024 gab es ein eigenes “OneDrive 100 GB”-Abo für 2 Euro pro Monat. Das wurde abgeschafft. Heute sieht das Standalone-Angebot nach Recherche auf microsoft.com/de-de/microsoft-365/onedrive so aus:
- 5 GB OneDrive kostenlos — jedes Microsoft-Konto bekommt das automatisch, ohne weitere Verpflichtung.
- 100 GB OneDrive — nur im Microsoft 365 Basic-Tarif (20 Euro pro Jahr) erhältlich. Eigenes 100-GB-Abo gibt es nicht mehr.
- 1 TB OneDrive — fest an Microsoft 365 Single (99 Euro pro Jahr) oder höher gekoppelt. Wer nur Speicher will, zahlt also automatisch für die Office-Apps mit.
- Über 1 TB hinaus — innerhalb des Single-Abos können Sie zusätzlichen Speicher in 200-GB-Schritten dazubuchen (1,99 Euro pro Monat für 200 GB), maximal 1 TB extra. Wer 6 TB will, nimmt direkt Microsoft 365 Family.
Microsoft hat 2024 die reinen OneDrive-Tarife für Privatkunden eingestellt und sie in Microsoft 365 Basic überführt. Wer früher einen separaten OneDrive-100-GB-Vertrag hatte, wurde automatisch in Basic migriert. Eine Standalone-Speicherlösung mit 1 TB gibt es heute nur noch über die kompletten M365-Abos — alternativ über Anbieter wie andere Cloud-Speicher-Anbieter.
Wer ausschließlich Cloud-Speicher braucht und keine Office-Desktop-Apps, kommt mit Basic für 20 Euro pro Jahr meist gut hin — 100 GB reichen für rund 25.000 Fotos oder 200 Stunden Full-HD-Video. Wer mehr Daten hat, fährt mit Family am besten: 6 TB für 129 Euro pro Jahr ist preislich das mit Abstand attraktivste Cloud-Angebot großer Anbieter — Google One liegt für 2 TB (mehr gibt es nicht im Privat-Tarif) bei 99 Euro pro Jahr, Apple iCloud+ bei 119 Euro pro Jahr für 2 TB.
Welcher Microsoft 365-Tarif lohnt sich für Sie? Drei Praxis-Szenarien
Statt abstrakter Empfehlungen zeigen wir die drei häufigsten Konstellationen aus unserer Praxis bei hagel IT in Hamburg. In jeder davon haben wir schon Privatpersonen, Selbstständige oder kleine Teams beraten — die Antwort fällt fast immer eindeutig aus.
Szenario 1: Einzelperson, gelegentliche Office-Nutzung
Anna schreibt Briefe in Word, führt eine Haushaltskasse in Excel und möchte Fotos vom Smartphone in der Cloud sichern. Empfehlung: Microsoft 365 Single für 99 Euro pro Jahr. Sie bekommt alle Office-Desktop-Apps, 1 TB OneDrive (reicht für 250.000 Fotos), Outlook werbefrei und Copilot-KI in Word und Excel. Wer nur Outlook und Cloud-Speicher will, kommt mit Microsoft 365 Basic (20 Euro pro Jahr) deutlich günstiger weg — die fehlenden Desktop-Apps lassen sich durch kostenlose Office-Web-Versionen ergänzen.
Szenario 2: Familie mit vier Erwachsenen oder eine Wohngemeinschaft
Familie Müller hat vier Personen, die alle Office brauchen. Empfehlung: Microsoft 365 Family für 129 Euro pro Jahr. Pro Person sind das 32,25 Euro pro Jahr — gegenüber vier Single-Abos (396 Euro) sparen sie 267 Euro. Jedes Familienmitglied bekommt 1 TB OneDrive, eigene Outlook-Adressen lassen sich anschließen, alle haben getrennte Microsoft Defender-Lizenzen. Achtung: Copilot-KI funktioniert nur für den Abo-Inhaber. Wer KI-Funktionen für mehrere Personen braucht, muss aktuell entweder Premium nehmen (auch nur ein Account) oder zusätzliche Single-Abos abschließen.
Szenario 3: Selbstständiger Berater, eine Person, Geschäftskontext
Stefan ist Solo-Berater, schreibt Rechnungen, kommuniziert mit Kunden per E-Mail unter eigener Domain. Empfehlung NICHT Privat-Abo, sondern Microsoft 365 Business Standard für 12,50 Euro pro Monat (150 Euro pro Jahr). Gründe: geschäftliche E-Mail-Adresse mit eigener Domain, Microsoft Teams für Business mit Aufnahme-Funktion, SharePoint für Dokumentenablage, Outlook-Kalender mit Buchungslinks und vor allem: rechtskonforme Verarbeitung in der EU mit Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV). Das Privat-Abo bietet keinen AVV — wer geschäftlich Daten verarbeitet, ist damit nicht DSGVO-konform unterwegs.
Die meisten unserer Neukunden haben Microsoft 365 bereits — nutzen aber nur E-Mail und vielleicht Word. Da liegt so viel Potenzial brach: Teams, SharePoint, Intune, Autopilot. Wir helfen, das freizuschalten.
Welcher Plan ist der richtige? Entscheidung in 4 Schritten
- Wie viele Personen nutzen das Abo? Eine Person → Single oder Basic. Zwei oder mehr im Haushalt → fast immer Family, weil pro Person günstiger.
- Wie viel Cloud-Speicher brauchen Sie? Bis 100 GB → Basic reicht. 100 GB bis 1 TB → Single. Über 1 TB oder mehrere Personen mit eigenen Bereichen → Family.
- Brauchen Sie die Office-Desktop-Apps oder reicht der Browser? Nur Browser → Basic plus kostenlose Office-Web-Versionen reichen. Desktop-Apps mit allen Funktionen → Single, Family oder Premium.
- Nutzen Sie das Abo geschäftlich? Selbstständig, Solo-GmbH, Freiberufler → KEIN Privat-Abo, sondern Microsoft 365 Business Basic oder Standard (DSGVO-konform mit AVV, geschäftliche E-Mail, SharePoint).
Microsoft 365 vs. Office 2024 Einmalkauf: Was rechnet sich langfristig?
Office Home & Business 2024 ist der klassische Einmalkauf für rund 250 Euro — Word, Excel, PowerPoint, Outlook. Keine laufenden Kosten, aber auch keine Cloud, keine Updates über Sicherheitspatches hinaus, kein Copilot, kein OneDrive über die kostenlosen 5 GB hinaus. Wer drei Jahre keine neuen Funktionen braucht, ist mit dem Einmalkauf günstiger:
| Variante | Kosten 1 Jahr | Kosten 3 Jahre | Kosten 5 Jahre |
|---|---|---|---|
| Office 2024 Einmalkauf | 250 € | 250 € | 250 € (ohne Updates) |
| Microsoft 365 Single (99 € pro Jahr) | 99 € | 297 € | 495 € |
| Microsoft 365 Family (129 € pro Jahr) | 129 € | 387 € | 645 € |
Die Rechnung kippt also nach drei Jahren. Aber: Office 2024 enthält keinen Cloud-Speicher, keine Copilot-KI, kein Microsoft Defender, kein Teams-Privat. Wer das wirklich nicht braucht und nur Word/Excel als reines Schreibwerkzeug nutzt, fährt mit dem Einmalkauf günstiger. Alle anderen profitieren von Microsoft 365.
Mehr zum Thema in unseren Detail-Artikeln: Microsoft 365 vs. Microsoft Office — was ist der Unterschied? und Microsoft 365 Kosten und Pakete für Unternehmen.
Preiserhöhung ab Juli 2026: Was Privatkunden wirklich erwartet
Am 5. Dezember 2025 hat Microsoft die nächste Runde Preiserhöhungen angekündigt — laut heise online “zwischen 9 und 25 Prozent” für die kommerziellen M365-Abonnements ab dem 1. Juli 2026. Begründung: neue KI- und Sicherheits-Funktionen, allen voran Copilot Chat, der dann standardmäßig in allen Office-Apps verfügbar sein soll.
| Tarif | Listenpreis bis 30.06.2026 | Listenpreis ab 01.07.2026 | Aufschlag |
|---|---|---|---|
| Microsoft 365 Business Basic | 6 $ pro Nutzer/Monat | 7 $ pro Nutzer/Monat | +17 % |
| Microsoft 365 Business Standard | 12,50 $ pro Nutzer/Monat | 14 $ pro Nutzer/Monat | +12 % |
| Microsoft 365 Business Premium | 22 $ pro Nutzer/Monat | 22 $ pro Nutzer/Monat | unverändert |
| Microsoft 365 E3 | 23 $ pro Nutzer/Monat | 26 $ pro Nutzer/Monat | +13 % |
| Microsoft 365 E5 | 57 $ pro Nutzer/Monat | 60 $ pro Nutzer/Monat | +5 % |
Microsoft hat sich in der Ankündigung vom 5. Dezember 2025 explizit nur zu den kommerziellen Tarifen geäußert. Die Privat-Pakete (Basic, Single, Family, Premium) sind in der offiziellen Preisliste noch unverändert. Eine Erhöhung ist nicht ausgeschlossen, aber bisher nicht offiziell. Wer auf Nummer sicher gehen will: Jahres-Abo vor Juli 2026 abschließen — die Verlängerung erfolgt dann zum bei Abschluss gültigen Preis.
Für Selbstständige und Mittelständler bedeutet das anderes: Wer aktuell Business Basic oder Standard nutzt, sollte vor dem 1. Juli 2026 nochmal über die Lizenz-Architektur nachdenken — gerade ungenutzte Add-Ons und doppelte Speicherplätze schlagen ab Juli stärker zu Buche. Wir räumen Microsoft 365-Lizenzen für KMU in Hamburg auf und holen typischerweise 15–25 Prozent Kostenersparnis raus, ohne dass der Nutzer was merkt.
Aus der Praxis: Was wir bei Privat-Abos in Unternehmenskontexten sehen
Wir sehen es in fast jedem Erstgespräch mit Hamburger Selbstständigen und Kleinst-GmbHs: Da läuft ein Privat-Abo (Single oder Family) und wird für die Geschäftskommunikation genutzt — inklusive Mandantendaten, Rechnungen, Verträge. Das ist DSGVO-rechtlich problematisch, weil Privat-Abos keinen Auftragsverarbeitungsvertrag mit Microsoft enthalten. Wer Daten Dritter verarbeitet (Kundenadressen, E-Mails, Buchhaltung), braucht zwingend einen Business-Tarif.
Der zweite häufige Fall: gewachsene Familien-Abos, in denen mittlerweile sechs Personen mit getrennten Microsoft-Accounts hängen — aber niemand mehr weiß, wer der Hauptaccount ist und was passiert, wenn dessen Zahlungsmethode abläuft. Bei einem Wechsel der Hauptperson droht im Worst Case Datenverlust. Wir empfehlen mindestens jährlich eine Lizenz-Inventur: Wer hat welches Abo? Wer braucht es noch? Welche Daten liegen wo?
Was mich bei unserem alten Dienstleister wahnsinnig gemacht hat: Jeden Monat andere Kosten. Mal 200 Euro, mal 2.000. Wir brauchen Planbarkeit — Festpreise, die von Anfang an klar sind.
Microsoft 365 kostenlos nutzen: Die legalen Wege
Microsoft 365 muss nicht immer Geld kosten — es gibt drei legale Wege zur kostenlosen Nutzung, die viele Privatkunden gar nicht kennen:
- Office im Web. Word, Excel, PowerPoint und OneNote im Browser sind mit jedem kostenlosen Microsoft-Konto vollständig nutzbar. Funktionsumfang reicht für 80 Prozent aller Privat-Anwendungsfälle. Inklusive 5 GB OneDrive.
- Microsoft 365 Education. Studierende und Lehrkräfte mit Bildungs-E-Mail-Adresse (.uni-domain.de oder .schule) bekommen Microsoft 365 A1 kostenlos — Desktop-Apps und 1 TB OneDrive inklusive. Gilt während der gesamten Studien- oder Beschäftigungszeit.
- 1-Monats-Testversion. Microsoft 365 Family lässt sich einen Monat kostenlos testen. Achtung: Kreditkarte erforderlich, automatische Verlängerung nach 30 Tagen — vor Ende kündigen, sonst Buchung.
- Microsoft Rewards. Wer Bing als Suchmaschine nutzt, sammelt Punkte und kann sie in Microsoft-365-Gutscheine eintauschen. Realistisch: 30–60 Euro pro Jahr Ersparnis bei intensiver Nutzung.
- Office über Arbeitgeber. Viele Unternehmen mit Microsoft 365 Business haben den "Home Use Benefit" — Mitarbeiter dürfen privat eine Microsoft 365 Single-Lizenz vergünstigt oder kostenlos nutzen. Beim Arbeitgeber nachfragen lohnt sich.
Mehr Details in unserem Spezial-Artikel: Wie bekomme ich Word und Excel kostenlos?.
Wann sich der Wechsel von Privat- auf Business-Abo lohnt
Ein typischer Fall aus unserer Hamburger Praxis: Eine Solo-Beraterin nutzt Microsoft 365 Single privat und beruflich, schreibt unter ihrer privaten gmail.com-Adresse Geschäftsangebote. Was beim Stundensatz von 200 Euro wie ein 99-Euro-pro-Jahr-Sparmodell aussieht, kostet sie bei jedem Kundenkontakt Vertrauen. Sobald aus der Privatperson eine geschäftliche Rolle wird, gilt:
- Eigene Domain. info@beratung-mueller.de wirkt deutlich seriöser als info.mueller@gmail.com — und kostet im Microsoft 365 Business Basic-Tarif (5,60 Euro pro Monat) inklusive Lizenz nur rund 67 Euro pro Jahr mehr.
- DSGVO-Konformität. Business-Tarife enthalten den Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) und erfüllen die EU-Datenverarbeitungsgrundsätze. Privat-Tarife nicht.
- Compliance-Funktionen. Mailbox-Aufbewahrung, eDiscovery, Archivierung — bei Business Standard und höher ab Werk dabei.
- Teams für Business. Mit Aufnahme, Transkription, Whiteboard, externen Gästen. Privat-Teams kann das nicht.
Wir migrieren Selbstständige und kleine Teams in Hamburg regelmäßig vom Privat-Abo auf Business-Tarife. Der Vorgang dauert typischerweise einen Werktag, kostet zwischen 250 und 800 Euro je nach Daten-Umfang und beinhaltet die komplette Datenmigration ohne Downtime.
Häufige Stolperfallen beim Microsoft 365-Privat-Abo
- Family-Abo ohne klare Hauptperson. Wenn der Hauptaccount-Inhaber wechselt (Trennung, Tod, neuer Job), drohen Datenverlust und Lizenz-Streit. Klare Vereinbarung treffen, wer Hauptaccount ist und wer Zugriff bekommt.
- Privat-Abo für Geschäftskommunikation. Kein AVV, keine DSGVO-Konformität, keine Compliance-Funktionen. Bei Datenpanne oder Audit drohen Bußgelder bis 20 Mio. Euro oder 4 % des Jahresumsatzes (Art. 83 DSGVO).
- Automatische Verlängerung übersehen. Wer die Zahlungsmethode wechselt oder auf einen Business-Tarif migriert, sollte das Privat-Abo aktiv kündigen — sonst läuft es automatisch weiter und produziert doppelte Kosten.
Microsoft 365 als Unternehmen einsetzen: Wann lohnt sich der Schritt zum IT-Partner?
Sobald Sie nicht mehr alleine arbeiten, wird Microsoft 365-Lizenzmanagement schnell unübersichtlich. Bei einem Standardteam von 10 Personen mit gemischten Lizenzen (Business Standard für Vertrieb, Business Basic für Lager, Premium für Geschäftsführung) reden wir über monatlich 800–1.500 Euro Lizenzkosten — und genauso viel Sparpotenzial bei sauberer Architektur.
Wir betreuen über 200 Unternehmen in Hamburg und Norddeutschland in Microsoft-365-Fragen, von der ersten Migration bis zur jährlichen Lizenzoptimierung. Typischerweise senken wir bei Neukunden im ersten Jahr die M365-Kosten um 15–25 Prozent — durch Kündigung ungenutzter Lizenzen, Downgrades von Premium auf Standard wo möglich und gemeinsamen Einkauf über das Microsoft Partner Programm.
Microsoft 365 in Ihrem Unternehmen optimieren?
15 Minuten. Kostenlos. Wir schauen auf Ihre Lizenz-Struktur und sagen ehrlich, wo Sie sparen können.
Erstgespräch buchen →Verwandte Artikel zum Thema Microsoft 365 für Privatpersonen
- Microsoft 365 Kosten 2026 — Übersicht für Privat und Business
- Welche Programme sind in Office 365 enthalten?
- Was ist Microsoft 365 — einfach erklärt
- Was ist der Unterschied zwischen OneDrive, SharePoint und Teams?
- Microsoft 365 Business und Enterprise erklärt
- Managed Microsoft 365 — das Rundum-Sorglos-Paket für Unternehmen