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HITcast Episode 40 2. November 2022 19:30 Gast: Kevin Cookson

#40 – Telefonieren mit Teams | Interview mit Kevin Cookson, placetel

Worum es geht

Kevin Cookson von Playstel erklärt, wie Unternehmen Microsoft Teams für ihre Telefonie nutzen können. Die Integration ermöglicht es, bestehende Hardware zu verwenden und gleichzeitig die Vorteile einer Cloud-Telefonanlage zu genießen.

Das lernen Sie in dieser Folge

  • Cloud-Telefonanlagen bieten Flexibilität bei der Nutzung von Endgeräten.
  • Für die Nutzung von Microsoft Teams als Telefonie-Client sind spezielle Lizenzen erforderlich.
  • Eine stabile Internetverbindung ist entscheidend für die Nutzung von VoIP-Telefonie.
  • Die Portierung von Rufnummern ist unkompliziert und kann ohne Unterbrechung der Erreichbarkeit erfolgen.
  • Cloud-Telefonanlagen bieten zusätzliche Features, die mit klassischen Anlagen nicht möglich sind.

Kapitel

Zum Telefonieren braucht man zwingend eine Telefonanlage im Büro? Ohne Telefon auf dem Tisch geht gar nichts? Ob das wirklich so stimmt – oder welche Möglichkeiten es inzwischen gibt, darüber sprechen wir in dieser Interviewfolge mit Kevin Cookson, Partner Business Manager Ost bei CISCO placetel. Wir sprechen über Chancen, die sich daraus für Firmen ergeben und wie sich die Telefonie weiterentwickelt. Welche Möglichkeiten für dein Ein- und Umstieg gibt es? Außerdem räumen wir mit einem alten Mythos in Verbindung mit Rufnummernportierungen auf.

Im O-Ton

Zitate, die
sitzen.

Wir können unsere TK-Anlage in diverse Systeme integrieren und darunter halt auch in Microsoft Teams.

Dennis Kreft
Dennis Kreft
Senior Consultant · Cloud & Microsoft 365

„Eine Rufnummer-Portierung ist absolut entspannt. Man muss sie nur vernünftig vorbereiten.“

Dennis Kreft · Senior Consultant · Cloud & Microsoft 365 ·

„Man kann dann plötzlich unterwegs telefonieren, weil man den MS Teams Client, den hat man nicht nur auf dem PC, sondern auch auf dem Handy.“

Dennis Kreft · Senior Consultant · Cloud & Microsoft 365 ·

Volltext-Transkript

3.084 Wörter · 47 Sprecher-Blöcke

Philip Kraatz

Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge HITcast. Heute wieder mal, man muss sagen eigentlich erst zum zweiten Mal, aber wir sagen wieder mal nicht alleine. Wir haben nämlich heute nicht nur zwei Teilnehmer hier, sondern wir haben insgesamt drei Teilnehmer hier. Heute neben Dennis, den alle schon aus allen anderen Folgen kennen, kennen heute Kevin Kuxen mit zu Gast von Playstel. Hallo Kevin.

Kevin Cookson

Hallo Philip, hallo Dennis.

unknown

Hallo Kevin, hallo Philip.

Philip Kraatz

Ja, schön, dass ihr beide da seid. Wir geben unseren Gästen zu Beginn immer einmal die Chance, sich vorzustellen, das, was sie machen und für wen sie das tun. Und vielleicht magst du dir einmal einleiten, Kevin, genau, was machst du eigentlich und was machst du bei Playstel und wer ist Playstel?

unknown

Ja, gerne.

Kevin Cookson

Gerne. Erstmal vielen Dank für die Einladung. Ich freue mich, bei euch sein zu dürfen. Mein Name ist Kevin Kuxen. Ich bin bei Cisco Playstel Channel Manager für die Region Ost und betreue da Partner in allen möglichen Belangen, was Telefonie und das Verkaufen der Telefonie, Betreuen der Telefonie anbelangt. Was ist Playstel? Playstel ist ein Telefonanlagenhersteller aus Deutschland, der sich auf Telefonanlagen aus der Cloud spezialisiert hat. Wir sind seit 2008 am Markt. Und seit 2018 Mitglied der Cisco-Familie. Wir sind, worauf ich Wert legen möchte oder worauf ich hinweisen möchte, trotz der Zugehörigkeit zu Cisco, sind wir eine deutsche GmbH. Wir haben deutsche Rechenzentren, deutsche Datenschutzbestimmungen. Also von daher auf der Nummer alles sauber und alles schön.

Philip Kraatz

Genau, also Playstel auch ja ein Anbieter und darüber kennen wir uns ja auch eben, mit dem wir unsere Kunden mit Telefonanlagen versorgen. Und wir hatten schon mal eine Folge, relativ zu Anfang, da ging es um Voice-over-IP. Und das ist ja im Endeffekt auch das, was ihr anbietet, ne?

Kevin Cookson

Genau, also ganz normal Telefonie, Voice-over-IP, aber halt klassisch aus der Cloud, ohne notwendige Hardware vor Ort.

Philip Kraatz

Genau, jetzt hast du gesagt ohne notwendige Hardware, aber grundsätzlich Telefon-Hardware kann der Kunde weiterhin nutzen, oder?

Kevin Cookson

Genau, also der Kunde kann tatsächlich bei uns wählen, wie er telefoniert. Also er kann klassisch ein Tischtelefon haben, er kann ein schnurloses Telefon haben, er kann aber auch über einen PC telefonieren, über das Mobiltelefon, ob das jetzt ein Mobilfunktarif von uns ist oder ein Stück Software auf dem Handy. Also da sind tatsächlich alle Wege geebnet.

Dennis Kreft

Ja, jetzt war der Hinweis mit dem PC telefonieren, glaube ich, das Stichwort, wo wir in allererster Linie einhaken wollen würden. Da draußen habt ihr sicherlich mitbekommen, wir sind so ein bisschen, ich nenne es mal Microsoft 365 affin in diesem Podcast. Und daher hatten wir uns überlegt, dass wir vielleicht ein besonderes Augenmerk mal in diese Richtung werfen. Wie ist das dann, wenn ich Dinge, die ich ja, oder Software im weitesten Sinne, die ich ja für meine alltägliche Arbeit so oder so benutze, darüber nachdenke, kann ich die vielleicht auch in Zukunft zur Telefonie benutzen? Wo wir dann ja in dem klassischen Beispiel Microsoft 365 bei sowas wie Microsoft Teams wären. Deswegen die Frage, also wir kennen das ja alle, es gibt ja diese klassischen Softphone-Clients von den diversen Voice-over-IP-Anbietern. Wie ist es denn aber, wenn ich sage, ich möchte vielleicht nicht irgendwie noch eine Drittanbietersoftware haben, sondern einfach das nutzen, was ich sowieso tagtäglich benutze?

Kevin Cookson

Klar, absolut. Also wir können unsere TK-Anlage, also Telefonanlage, in diverse Systeme, integrieren und darunter halt auch in Microsoft Teams. Das bedeutet, wir haben eine Integration in das System, sodass man unsere Telefonanlage quasi mit Teams betreiben kann, sodass Teams, also der MS Teams Client, den man halt sowieso schon auf dem PC oder auf dem Handy installiert hat, als Endgerät fungiert, sodass man halt keine physische Hardware mehr benötigt oder sich auch keinen Drittanbieter-Client mehr installieren muss, sondern man halt einfach an das ansetzt, was schon vorhanden ist.

Philip Kraatz

Okay, das heißt, also ich brauche für das, was ich intern mache, bei meinen Kollegen die Kommunikation, aber auch das, was ich mit dem Kunden mache oder mit meinem Lieferanten mache, eine Kommunikation, dann nur noch einen Client, ja?

Kevin Cookson

Genau, genau. Und der ist meistens schon da und der wird dann halt einfach um die öffentliche Telefonie erweitert. Also wir haben standardmäßig alle Funktionalitäten, die Teams bietet, mit dem Chat und das, was man da macht. Das ist dann halt so kennt und darüber hinaus bieten wir dann halt einfach die Integration, sodass man halt seine Telefonie intern wie extern über Teams abbilden kann. Also wir haben dann die Möglichkeit, eine interne Durchwahl zu haben und zu vergeben, sodass man halt die Kollegen einfach unter einer Kurzwahl, 12, 13, 14 beispielsweise erreicht. Man hat dann aber auch die Möglichkeit, ganz regulär mit der altbekannten Bürorufnummer über diesen Client rauszutelefonieren. Exakt. Okay. Jetzt.

Philip Kraatz

Jetzt kennt man das ja von der Telefonanlage so und das ist ja bei euch nichts anderes, dass ich zum Beispiel so Anruferwarteschlangen habe. Also dass ich sage, okay, wenn jemand auf der Null auf meiner Zentrale anruft, dann klingelt das eben nicht nur bei einer Person, sondern klingelt bei fünf Personen und nach 30 Sekunden springt es über auf andere drei Personen oder ähnliches. Das kann ich dann aber nicht machen, wenn ich es mit Teams integriere, oder?

Kevin Cookson

Doch, absolut. Das Schöne ist, dass Teams... Wir haben von unserer Telefonanlage eine Integration in Teams. Bedeutet unsere Telefonanlage dahinter, die Cloud-Telefonanlage, brauchen wir in Anführungszeichen trotzdem und können diese dafür nutzen, eben diese ganzen Szenarien abzubilden. Also wir haben halt, in diesem Szenario ist Teams der Endpunkt, so dass was der User benutzt, aber die Playstyle-Telefonanlage ist trotzdem noch im Hintergrund, um unsere Telefonie halt einfach professionell abzubilden. Wir können dann trotzdem... Ja. ...Zeitschaltungen mit reinbauen, also dass man halt nur in einem gewissen Zeitgrenzen erreichbar ist. Warteschleifen, Sprachdialoge, drücken Sie die 1 für dies, drücken Sie die 2 für jenes. Diese ganzen klassischen Funktionalitäten können wir trotzdem mit der Telefonanlage abbilden und die Telefonanlage dann halt am Ende des Tages mit Teams betreiben, wenn wir so wollen.

Philip Kraatz

Das heißt, Teams ist an der Stelle eigentlich, wenn man es ganz platt ausdrücken will, ein Telefon? Genau. Aber die wirkliche Funktionalität einer Telefonanlage, die kommt weiterhin von euch?

Kevin Cookson

Genau, genau, richtig. Also das, ja, exakt das Telefon, das Endstück, nur aus Software-Sicht so gesehen, exakt.

Dennis Kreft

Wie ist das, jetzt stelle ich mir vor, ich habe, ich sage mal, keine Ahnung, 15, 20 Mitarbeiter. Ist das so, dass ich mich pauschal festlegen muss, wie telefoniert wird, also auch mit welcher Art Endgerät oder mit welchem Stück Software? Oder kann das im Zweifel auch jeder...

Kevin Cookson

Das ist tatsächlich komplett flexibel. Also wir können, wir müssen das nicht festschreiben, da muss man sich nicht festlegen, sondern das kann wirklich jeder User entscheiden, wie man möchte. Also man kann sagen, ich habe x User in der Anlage, manche telefonieren mit MS Teams, manche haben ein physisches Tischtelefon auf dem PC, manche andere haben ein schnurloses Decktelefon zum Beispiel. Und das kann man in der Anlage komplett mischen. Also da gibt es keine Vorgaben, so gesehen.

Dennis Kreft

Gut, das hat dann unter den verschiedenen Endpunkten untereinander sozusagen auch keinerlei Einschränkungen. Also ich muss dann jetzt nicht damit leben, dass beispielsweise derjenige, der mit einem klassischen physischen Endgerät telefoniert, nicht durchstellen kann zu jemandem, der am anderen Ende mit Teams telefoniert.

Kevin Cookson

Genau, das funktioniert alles einwandfrei, nahtlos. Also derjenige, der zum Beispiel, also jetzt einfach mal als Beispiel so ein schnurloses Decktelefon hat, könnte den auf dem Teams-Client intern übernehmen. Über die internen Durchwahl oder eben auch über die externen, je nachdem, wie er möchte. Ohne weiteres erreichen und auch umgekehrt. Also da gibt es keinerlei Einschränkungen.

Dennis Kreft

Ja, jetzt hätte ich vielleicht nochmal eine Frage ein bisschen in eine andere Richtung. Also zu so einem Grundsatzprozedere, sage ich jetzt einfach mal. Wir bleiben mal bei dem Beispiel. Ich habe ein kleines Unternehmen, so 15, 20 Leute und habe hier meine klassische alte Telefonanlage, die gut funktioniert, seit 40 Jahren. Was mir... Was müsste ich denn jetzt machen, so im ersten Step, um eben auszuloten, kann ich übers Internet telefonieren? Macht das Sinn in meinem Fall? Also was wären da so eurer Ansicht nach, oder deiner Ansicht nach in dem Fall, die sinnvollsten Schritte, um das Ganze mal so ein bisschen zu erörtern?

Kevin Cookson

Also um die Frage zu beantworten, kann ich das, geht das? Wir brauchen im Schnitt 100 Kilobit Up und Down pro Gespräch. Also da reicht Ahnung für sich schon die rudimentärste Telefonleitung, also Internetleitung. Dafür, dass man zumindest ein Gespräch führen kann. Ahnung für sich ist es tatsächlich immer ratsam, vor allem, wenn man so super alte Hardware in Betrieb hat. Auch wenn sie noch funktioniert, muss man sie halt trotzdem warten, instand halten und all diese ganzen Geschichten, die kommen halt hinzu. Das haben wir halt alles in der Cloud-Telefonanlage einfach nicht. Um zu gucken, ob man es kann, wie gesagt, man braucht eine stabile Internetleitung. Und im Zweifel immer auf dem... Wie kann man mit einem Partner, wie die hagel IT, zugehen? Einfach mal fragen, dieses und jenes habe ich, könnte nicht mal gucken. Und im Endeffekt, wir können auch jederzeit Telefon-Teststellungen, also Anlagen-Teststellungen verpassen, mit oder ohne Endgeräten, auch mit MS Teams. Um mal auszutesten, ob das funktioniert und wie es einem gefällt.

Dennis Kreft

Ja. Was glaube ich noch in diesem Zuge wäre ja immer auch ein wichtiges Thema. Jetzt habe ich, um bei dem Beispiel zu bleiben, die 40 Jahre alte Telefonanlage. Und aber auch eben seit 40 Jahren die gleiche Telefonnummer. Das kann so bleiben, ja?

Kevin Cookson

Absolut, absolut. Wir können die Rufnummern mitnehmen. Also die Rufnummern sind ja Eigentum des Kunden. Die gehören dem Kunden, auch wenn er bei der Telekom oder bei der Vodafone ist. So als Beispiel. Und die Rufnummern, die können wir ganz normal übernehmen. Also wir starten da im Endeffekt einen Portierungsprozess. Mit Absprache des alten Carriers, wo die Rufnummern jetzt liegen. Und die würden dann einfach zu einem gewissen Datum übertragen. Und dann liegen die bei uns und alles ist in Ordnung. Es geht auch nahtlos weiter. Das kann man alles so abbilden, dass der Kunde dann im Prozess wirklich keinerlei Unterbrechungen hat.

Dennis Kreft

Dass er nicht telefonlos ist.

Kevin Cookson

Genau, richtig. Nicht zu erreichen ist oder die Anrufe dann tatsächlich irgendwie ins Leere laufen.

Philip Kraatz

Das ist tatsächlich ein guter Punkt. Und das ist vielleicht eine Sache, die wir jetzt ein für alle Mal hier ausräumen können. Für alle unsere Kunden. Weil dann haben wir es auf Band und können es immer wieder vorspielen. Eine Frage, die ganz, eigentlich bei fast jeder Telefonanlagenumstellung kommt, die wir irgendwie mit unseren Kunden machen. Ist so eine Portierung, da sagt der Kunde immer, oh, da habe ich Angst vor. Nachher ist Argument eins, meine Rufnummer vielleicht weg. Und Punkt zwei, da kann ich ja möglicherweise tagelang nicht telefonieren. Weil irgendwo hat mal irgendwer von irgendwem so eine Horror-Story gehört, wo der irgendwie drei Tage nicht telefonieren konnte. Jetzt haben wir ja die Situation, dass du da quasi wirklich an der Quelle sitzt. Kannst du das für unsere Kunden einmal von der Quelle aus bestätigen, dass das nicht der Fall ist?

Kevin Cookson

Absolut, total gerne auch. Also eine Portierung ist wirklich absolut entspannt. Man muss sie halt einfach nur vernünftig vorbereiten. Also wenn man halt dafür sorgt zu wissen, was sind das für Vertragsdaten, wo liegt die Nummer, wann habe ich Kündigungsfrist, zu wann kann ich die Rufnummern portieren. Wenn man all solche Sachen weiß und man dann halt auf der anderen Seite dann eine Telefonanlage stehen hat, die dann halt schon vorkonfiguriert ist mit halt einem Fallback, einem Übergangsrufnummern-Blockdown. Das ist zum Beispiel sogar auch so, dass man dann halt einfach tatsächlich weiterhin telefonieren kann. Dann passiert da auch nichts. Also wir kriegen dann ein Portierungsdatum gesetzt, wenn wir eine Portierung anfragen. Das ist dann irgendein Datum und zu diesem Datum findet die Portierung dann statt. Dann liegt die Rufnummer bei uns und dann ist auch alles toll. Und die Rufnummer ist auch jederzeit wieder zurückportierbar. Also wenn man dann irgendwie sagt, ne, ich mag dich nicht mehr, will ich nicht mehr, mag jetzt irgendwo anders hin. Die Rufnummer gehört dem Kunden. Also von daher, der kann die auch jederzeit wieder mitnehmen. Die ist nicht weg, die verschwindet nicht. Der Kunde ist tatsächlich im Portierungsprozess erreichbar zu halten. Das setzt einen professionellen Partner voraus, aber abseits davon ist das wirklich kein Stress.

Philip Kraatz

Ja, das ist glaube ich auch so ein großer, großer Vorteil. Zum einen ja von der Telefonanlage, die ich eben nicht bei mir auf dem Stück Blech irgendwo im Keller stehen habe. Aber auch wenn ich zum Beispiel jetzt mal so eine Microsoft Teams-Integration hier nehme, dann muss ich ja nicht mal irgendwie gucken, dass ich noch, Telefone tausche oder irgendwie neue Leitungen verlege oder was auch immer. Sondern ich habe ja eigentlich schon alles.

Kevin Cookson

Das ist das Einfachste tatsächlich, wenn man sowieso schon die bestehende Infrastruktur benutzt. Das bedingt halt auch, dass man die Mitarbeiter nicht wirklich schulen muss. Also man muss ihnen nicht zeigen, wie geht es, auf was musst du achten. Weil das ist halt einfach Software, die sie sowieso alltäglich benutzen. Und da flanschen wir halt einfach nur die Telefonie dran. Und wie man telefoniert, das wissen die meisten. Also das ist tatsächlich sehr einfach gehalten. Auch. Mit Auflegen, Weitervermitteln, Konferenz und so weiter und so fort. Also das ist super simpel.

Dennis Kreft

Jetzt habe ich tatsächlich auch mal die Frage gestellt bekommen, wie ist das jetzt eigentlich? Jetzt stellen wir das um auf eine moderne Telefonanlage. Alles übers Internet, alles Voice over IP. Wie teuer ist denn das Telefonieren?

Kevin Cookson

Tatsächlich meistens sogar günstiger als bei einem normalen Anbieter. Also wir haben einen Cent die Minute ins deutsche Festnetz und 9,9 Cent die Minute ins deutsche Mobilfunknetz. Hätten auch die Möglichkeit von Flatrate. Das kommt halt immer ganz drauf an, was der Kunde braucht, wie viele Mitarbeiter hat er, wie viel telefoniert er. Und das ist halt das Schöne, das kann man halt modular, je nachdem auf den Kunden zugeschnitten, entscheiden. Man muss halt einfach nur gucken, wie viel telefoniert der Kunde. Und genau.

Philip Kraatz

Jetzt hast du gesagt, okay, Telefonanlage, Microsoft Teams. Wir haben darüber gesprochen, das eine hat man schon, das andere packt man dazu. Ja. Gibt es irgendwie Voraussetzungen, die ein Kunde erfüllen muss, mal abseits vom Thema Internetanbindung, aber vielleicht lizenztechnisch?

Kevin Cookson

Ja, wir brauchen auf Seiten von Microsoft, also generell Microsoft Pläne, ob das jetzt eine E-Lizenz ist oder irgendwelche Business-Lizenzen sind. Die Standard benötigen wir, sodass halt Teams mit dabei ist. Und dann brauchen wir noch Teams Telefonie-Lizenzen auf Seiten von Microsoft. Die das Ganze gangbar machen, sodass man überhaupt Telefonie an den Teams Clients dran bekommt.

Philip Kraatz

Also quasi bei Microsoft die Freischaltung dieser Funktion, wenn man so will. Exakt. Okay. Und dann von euch die Anlage dazu. Genau. Das Ganze integriert durch uns. Und dann hat man ein funktionierendes Telefoniesystem mit Microsoft Teams.

Dennis Kreft

Eine Frage hätte ich noch. Die Frage, die mir immer wieder kommt. Manche Stellen, die vielleicht aber wenige hören wollen, ehrlicherweise. Jetzt, wie gesagt, ich mache das seit 40 Jahren und ich muss immer nochmal irgendwie einen Fax oder sowas empfangen. Das ist ein unangenehmes Thema für jeden, der mit dem Thema zu tun hat. Ich kann das nachvollziehen. Aber wie ist es denn dann, wenn ich wirklich vielleicht sage, ich muss zwingend, weil ich eine Behörde bin oder weil ich eine Arztpraxis bin, keine Ahnung. Ich habe einfach diesen Use Case von einem klassischen Fax. Kann ich das in irgendeiner Form abbilden? Ja, absolut.

Kevin Cookson

Das ist das Zeppelin der Telefoniebranche. Man kriegt es nicht weg. Man kriegt es absolut abgebildet. Da hat man halt den Vorteil, dass wir nicht gebunden sind, was Endgeräte anbelangt. Wir können dann wirklich sagen, okay, diese User bekommen jetzt Teams, diese User bekommen ein Tischtelefon. Und hier muss ich jetzt noch ein oder zwei Faxnummern abbilden. Dieses eine Fax muss auf eine Mailadresse gehen. Und das andere Fax muss physisch auf einem Faxgerät aufschlagen, so wie es seit Jahren ist.

unknown

Und das ist alles abbildbar über die PlayStell-Telefonanlage.

Philip Kraatz

Ich überlege gerade, ob es mir lieber gewesen wäre, dass du gesagt hättest, nein, geht nicht mehr. Oder ob mir die Antwort hier recht ist. Aber wir lassen das mal so stehen. Wir nehmen das so mit. Und wir lassen den Zeppelin da noch, hoffentlich nicht mehr allzu lange.

Dennis Kreft

Wir harten die Frage einfach als beantwortet ab. Genau.

Philip Kraatz

Gibt es noch irgendwas, was du auf jeden Fall unseren ZuhörerInnen mitgeben möchtest als Information?

Kevin Cookson

Ja, also da wir gerade eben schon über das Thema Portierung gesprochen haben. Es ist einfach, also was ich gerne mitgeben möchte, ist, dass man keine Angst davor haben muss. Also es ist eine Cloud-Telefonanlage, ja. Sie liegt im Internet. Man hat nicht mehr die physische Kiste im Keller. Und man portiert seine Rufnummern, die man vielleicht seit 25 Jahren hat, in die Hand eines anderen. Und nicht mehr bei der Telekom. Aber wir haben 35.000 zufriedene Kunden. Und das funktioniert einwandfrei. Man kann, man erlebt halt durch den Wechsel auf eine Cloud-Telefonanlage, erlebt man einfach einen riesen Mehrwert an zusätzlichen Features. Man kann dann plötzlich unterwegs telefonieren, weil man den MS Teams Client, den hat man nicht nur auf dem PC, sondern auch auf dem Handy. Bedeutet, ich verlasse das Büro und der Büro-Rufnummer-Anruf, der MS Teams Client, der hat dann auch einen neuen Anruf. Und der gleiche Anruf, der ganz normale Anruf, kommt halt auf meinem Handy an. Und all solche Dinge, die waren halt vorher mit einer klassischen TK-Anlage halt einfach nicht denkbar. Und das ist es jetzt einfach. Und es ist super einfach und es ist günstig.

Philip Kraatz

Mhm. Ja. Wunderbar. Ja, vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast. Ich glaube, dann sind wir tatsächlich soweit durch. Ja, danke Kevin, danke Dennis. Ja, danke Kevin. Für das tolle Gespräch.

Kevin Cookson

Sehr, sehr gerne. Danke für eure Einladung. Sehr gerne.

Philip Kraatz

Und ja, wenn jetzt einer der Zuhörer und Zuhörerinnen sagt, Mensch, das brauche ich bei mir in der Firma auch. Wir haben hier genau die 40 Jahre alte Telefonanlage im Keller hängen und da habe ich jedes Mal Angst, wenn ich daran vorbeigehe, dass sie vor eine Wand fällt. Dann einfach auf www.hagel-it.de slash Termin oder über den Link in den Shownotes einen Termin buchen bei uns oder bei einem unserer Kollegen. Und einfach mal ganz persönlich zu sagen, dass wir das machen. Und wir können auch mit euch sprechen, was wir mit der Anlage machen können. Vielen Dank und bis nächste Woche. Bis zum nächsten Mal.

Häufige Fragen

Wie funktioniert die Integration von Microsoft Teams in die Telefonanlage?
Die Telefonanlage kann in Microsoft Teams integriert werden, sodass Teams als Endgerät fungiert. Nutzer können ihre bestehende Software nutzen, ohne zusätzliche Hardware installieren zu müssen.
Was benötige ich für die Nutzung von VoIP-Telefonie?
Eine stabile Internetverbindung mit mindestens 100 Kilobit Up und Down pro Gespräch ist erforderlich. Zudem sind spezielle Lizenzen von Microsoft notwendig.
Wie aufwendig ist die Portierung meiner Rufnummer?
Die Portierung ist unkompliziert und kann ohne Unterbrechung der Erreichbarkeit erfolgen, wenn sie gut vorbereitet ist.

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