Inhalt in Kürze
- IT-Beratung für KMU kostet 900-1.400 Euro pro Tag — ein guter IT-Berater spart ein Vielfaches an Fehlentscheidungen.
- Die ITQ-Basisprüfung ist ein erschwinglicher Einstieg in die Informationssicherheit — ideal für KMU, die noch keine ISO-27001-Zertifizierung brauchen.
- IT-Dokumentation ist kein Luxus, sondern Pflicht: Ohne sie sind Sie von einzelnen Personen abhängig.
- Die BAFA fördert IT-Beratung für KMU mit nicht rückzahlbaren Zuschüssen.
Sie stehen vor einer IT-Entscheidung: Neuer Server oder Cloud? Welche Software? Welches Sicherheitskonzept? Und Sie merken, dass Ihnen das Wissen fehlt, um die richtige Wahl zu treffen.
Genau dafür gibt es IT-Berater. Aber was machen die eigentlich? Was kosten sie? Und woran erkennen Sie, ob einer gut ist?
Was ein IT-Berater wirklich macht
Ein IT-Berater ist kein Techniker, der Kabel steckt. Ein IT-Berater denkt strategisch. Er analysiert, wo Ihre IT steht, wo sie hinmuss und wie Sie dorthin kommen — ohne mehr Geld auszugeben als nötig.
Typische Aufgaben eines IT-Beraters:
- Ist-Analyse: Was haben Sie? Server, Netzwerk, Software, Lizenzen, Sicherheitsmaßnahmen — alles wird erfasst und bewertet.
- Schwachstellen identifizieren: Veraltete Hardware, Sicherheitslücken, ungenutzte Lizenzen, fehlende Backups.
- Strategie entwickeln: Roadmap für die nächsten 12-24 Monate. Was wird zuerst gemacht? Was kann warten?
- Angebote vergleichen: Welcher Server, welche Cloud-Lösung, welche Software passt zu Ihrem Unternehmen und Budget?
- Umsetzung begleiten: Projektmanagement bei Migration, Einführung neuer Systeme, Schulung der Mitarbeiter.
- Regelmäßige Reviews: Quartalsweise den Stand prüfen und die Strategie anpassen.
Wir starten jede Zusammenarbeit mit einer Cyber-Risikoanalyse gemeinsam mit der Geschäftsführung. Nicht um Angst zu machen, sondern um ehrlich zu sehen, wo Sie stehen — und was als Erstes passieren muss.
Was IT-Beratung kostet — und warum sie sich lohnt
Laut Branchenerhebungen liegen die Kosten für IT-Beratung in Deutschland bei durchschnittlich 900-1.400 Euro pro Tag. Je nach Spezialisierung und Komplexität beginnen Stundensätze selten unter 100 Euro.
Das klingt nach viel Geld. Aber setzen Sie es ins Verhältnis:
- Ein falsch dimensionierter Server, der nach 2 Jahren ausgetauscht werden muss: 15.000 Euro
- Eine Cloud-Migration ohne Konzept, die 3 Monate dauert statt 3 Wochen: Produktivitätsverlust plus Doppelkosten
- Ein Ransomware-Angriff wegen fehlender Sicherheitsmaßnahmen: durchschnittlich mehrere hunderttausend Euro
Ein Tag IT-Beratung kann diese Kosten verhindern.
BAFA-Förderung: IT-Beratung vom Staat bezuschusst
Das Bundesprogramm „Förderung von Unternehmensberatungen für KMU” bezuschusst professionelle Beratung für kleine und mittlere Unternehmen. Die Förderung umfasst nicht rückzahlbare Zuschüsse — auch für IT-Beratung.
Prüfen Sie vor Beauftragung eines IT-Beraters, ob eine BAFA-Förderung möglich ist. Die Antragstellung ist unkompliziert, und der Zuschuss kann einen erheblichen Teil der Beratungskosten decken.
Die ITQ-Basisprüfung: Einstieg in die Informationssicherheit
Nicht jedes KMU braucht eine ISO-27001-Zertifizierung. Aber jedes KMU braucht ein Mindestmaß an Informationssicherheit. Die ITQ-Basisprüfung schließt diese Lücke.
Was die ITQ-Basisprüfung prüft:
- Netzwerksicherheit. Firewall, Zugriffskontrollen, Netzwerksegmentierung.
- Datensicherung. Backup-Konzept, Wiederherstellungstests, Offsite-Speicherung.
- Zugriffsmanagement. Passwort-Richtlinien, Berechtigungskonzepte, MFA.
- Mitarbeiter-Awareness. Schulungen, Phishing-Tests, Notfallprozeduren.
- Dokumentation. Netzwerkpläne, Kontaktlisten, Notfallhandbuch.
Vorteile gegenüber ISO 27001:
- Deutlich geringerer Aufwand und Kosten
- Praxisnah statt bürokratisch
- Ideal als Einstieg — kann später zur ISO-Zertifizierung ausgebaut werden
- Zeigt Kunden und Partnern, dass Sie Sicherheit ernst nehmen
IT-Dokumentation: Ihr Rettungsanker im Notfall
IT-Dokumentation klingt langweilig. Bis der einzige Mensch, der alle Passwörter kennt, kündigt. Oder krank wird. Oder im Urlaub ist.
Gute IT-Dokumentation umfasst:
| Dokument | Inhalt | Wo gespeichert |
|---|---|---|
| Netzwerkplan | Alle Geräte, IP-Adressen, Verkabelung | IT-Wiki + ausgedruckt im Serverraum |
| Passwort-Tresor | Alle Zugangsdaten, zentral verwaltet | Passwort-Manager (z.B. Bitwarden, 1Password) |
| Lizenzübersicht | Alle Software-Lizenzen, Laufzeiten, Kosten | Excel/IT-Management-Tool |
| Notfallkontakte | IT-Dienstleister, ISP, Hoster, Versicherung | Ausgedruckt + digital |
| Backup-Protokoll | Was wird gesichert, wohin, wann getestet | IT-Monitoring-System |
| Betriebshandbuch | Standardprozeduren, Anleitungen, Checklisten | IT-Wiki/SharePoint |
Stellen Sie sich vor, Ihr gesamtes IT-Team ist morgen nicht erreichbar. Könnte ein Externer anhand Ihrer Dokumentation die wichtigsten Systeme am Laufen halten? Wenn die Antwort Nein ist, haben Sie ein Problem.
Sie bekommen von uns immer einen Festpreis. Keine Überraschungen am Monatsende, keine Stundenzettel, die Sie nicht nachvollziehen können.
Internetanbindung: Welche Technologien gibt es?
Neben klassischem DSL und Glasfaser gibt es mittlerweile auch Satelliteninternet als Alternative — besonders für Standorte mit schlechter Infrastruktur.
Glasfaser bleibt der Goldstandard für Unternehmen: symmetrische Bandbreite, niedrige Latenz, hohe Zuverlässigkeit. In Hamburg ist die Glasfaser-Abdeckung gut und wird weiter ausgebaut.
Satelliteninternet (z.B. Starlink) ist eine Option für ländliche Standorte oder als Backup-Leitung. Die Latenz ist höher als bei Glasfaser, aber für E-Mail und Web-Anwendungen ausreichend. Für VoIP oder Videokonferenzen kann es Einschränkungen geben.
Empfehlung für KMU: Glasfaser als Hauptleitung, eine zweite Leitung (DSL, LTE oder Satellit) als Redundanz. Wenn die Hauptleitung ausfällt, läuft das Geschäft weiter.
Den richtigen IT-Berater finden
Nicht jeder, der sich IT-Berater nennt, ist einer. Worauf Sie achten sollten:
- Referenzen in Ihrer Branche. Hat der Berater Erfahrung mit Unternehmen Ihrer Größe und Branche?
- Herstellerunabhängigkeit. Ein guter IT-Berater empfiehlt die beste Lösung — nicht die, an der er am meisten verdient.
- Verständliche Sprache. Wenn der Berater nur Fachjargon spricht und nicht erklären kann, warum etwas wichtig ist, taugt er nichts.
- Festpreise statt Stundensätze. Für klar umrissene Projekte sollte es immer einen Festpreis geben.
- Umsetzungskompetenz. Beraten ist einfach. Umsetzen ist die Kunst. Der beste Berater kann auch implementieren.
„Ich habe neun IT-Häuser angeschrieben. Nur drei haben ein Angebot geschickt, das ich als Nicht-ITler verstanden habe. hagel IT war eins davon."
— Andreas Weber, Finanzleitung, Bauunternehmen, 150 Mitarbeiter
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