#39 – Endspurt
Das Jahr 2022 neigt sich dem Ende zu, und es ist Zeit für Unternehmen, sich um Jahresabschlüsse und IT-Investitionen zu kümmern. Lieferengpässe und die bevorstehende Abkündigung des Windows-Servers 2012 erfordern proaktive Planung für 2023.
Das lernen Sie in dieser Folge
- Jahresende bedeutet oft Stress durch Geschenke und Jahresabschlüsse.
- Lieferengpässe sind weiterhin ein Thema, daher rechtzeitig Hardware beschaffen.
- Ein IT-Jahresplan für 2023 sollte erstellt werden, um Hardware-Austausch und Investitionen zu planen.
- Der Windows-Server 2012 läuft im Oktober 2023 aus dem Support, rechtzeitige Planung ist notwendig.
- Microsoft wird 2023 neue Features und Tools einführen, die für Unternehmen relevant sind.
Kapitel
Nur noch 10 Wochen bis zum Jahresende!
Was als kleine Erinnerung dienen kann, um noch die Weihnachtsgeschenke zu besorgen, soll uns heute als Aufhänger dienen, einen Blick auf die IT im Jahr 2023 zu werfen.
Das Jahresende dient klassisch auch dazu einen IT-Plan für das kommende Jahr aufzustellen.
Eventuell gibt es ja auch noch ausstehende Investitionen für dieses Jahre – diese sollten jetzt zeitnah begonnen werden.
Zitate, die
sitzen.
Client-Hardware hält ungefähr drei Jahre, Server-Hardware ungefähr fünf Jahre.
„Ein Server ohne Updates vom Hersteller zu betreiben, ist natürlich auch nicht das, was man über längere Zeiträume hinweg machen sollte.“
Volltext-Transkript
1.893 Wörter · 47 Sprecher-Blöcke
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Hallo und herzlich willkommen zu Folge 39 unseres hagel.it-Podcasts. Guten Morgen, Dennis.
Guten Morgen, Philip. Endspurt hat mein werter Kollege Philip die Folge genannt, was nicht heißen soll, dass wir schon wieder weg sind. Also wir sind ja quasi gerade erst zurück aus der Pause. Endspurt heißt nicht, ist schon wieder vorbei.
Nee, Endspurt heißt, aber schon irgendwie ist wieder vorbei, nämlich das Jahr 2022 neigt sich dem Ende. Wir haben den 19. Oktober.
Ich wollte gerade sagen, es sind nur noch sechs Wochen, aber es wäre gelogen. Verzeihung.
Knapp daneben, aber so lange ist nicht mehr. Da kommen ja Ende des Jahres immer so einen Schwung Feiertage noch dazu. Ja, also das Jahr neigt sich dem Ende. Und ja, was heißt es immer, wenn das Jahr sich dem Ende neigt? Das hat so verschiedene Sachen, die es mit sich bringt. Allgemein bricht immer so ein bisschen Stress aus. Zum einen privat zu Hause, weil man jetzt langsam anfängt zu denken, so ja, doch, also demnächst so mal um Geschenke kümmern. Aber beruflich wird es auch nicht weniger, weil Jahresende heißt natürlich auch für viele immer schöne Dinge wie Jahresabschluss vorbereiten. Inventur durchführen oder aber nochmal das eine oder andere an der IT schrauben lassen.
Ja, und vielleicht tatsächlich auch so Dinge wie, ach, das wollte ich ja eigentlich dieses Jahr machen. Ich glaube, das ist auch so ein gern gesehener Klassiker. Und dann guckt man jetzt auf die Uhr sozusagen und sieht, ich habe nur noch zehn Wochen. Da möchten wir auch allen ZuhörerInnen sehr gerne nahe legen, sich dann auch spätestens jetzt um solche Dinge zu kümmern. Das hat so diverse Hintergründe. Zum einen natürlich die klassischen Lieferengpässe, die wir immer noch haben. Genau. Des Weiteren ist der einzelne Zuhörer oder die einzelne Zuhörerin da draußen ja dann auch nicht der die Einzige, der das noch machen möchte.
Ja, das stimmt. Das ist das eine. Und die Lieferengpässe, die werden uns sicherlich auch noch ein bisschen weiter beschäftigen. China wird weiterhin seine Zero-Covid-Strategie fahren. Und was ich auch noch sagen möchte, das ist, dass wir uns jetzt auch noch ein bisschen mehr auf die Zukunft der Corona-Pandemie bewegen. Von daher wird es da immer wieder zu Schließungen einzelner Stadtteile und damit auch Produktionsstätten von technischen Komponenten kommen. Genau. Und klassischerweise hast du es eben auch gesagt, Jahresende ist halt immer nochmal Investitionen. Man stellt fest, da sind vielleicht doch noch ein paar Gelder einfach, die zur Verfügung stehen als IT-Budget. Und dann wird nochmal die eine oder andere Investition gemacht. Und das bindet natürlich auf unsere Seite dann wieder. Und das bindet natürlich auch wieder Kapazitäten.
Ja, vielleicht zu den Lieferengpässen und auch den bevorstehenden weiteren Lieferengpässen. Ich glaube, wir hatten da auch in einer unserer letzten Folgen das mal so als Zwischensatz eingeschoben. Man kann natürlich auch ein bisschen, also auf Vorrat kaufen wäre jetzt übertrieben.
Wir wollen niemanden zum Hamstern aufrufen.
Nee, nee, genau. Wir wollen nicht Hardware hamstern. Aber was man natürlich machen kann, ist gerade, wenn man voraussehen kann, dass vielleicht in den nächsten paar Monaten durchaus nochmal neue Mitarbeiter, Mitarbeiter startet, dass man sich eben so klassische Onboarding-Hardware, die man da braucht, auch durchaus mal hinlegen kann für vielleicht ein, zwei Mitarbeiter.
Ja, das ist natürlich immer eine Frage, die sich viele natürlich stellen. Wie viel lege ich mir da hin? Die wird ja auch alt. Sicherlich wichtiger und richtiger Punkt. Man muss natürlich immer so ein bisschen Blick behalten. Okay, wie viele Mitarbeiter steigen denn hier regelmäßig mal neu ein oder eben auch nicht, um dann abzuschätzen. Ist das sinnvoll? Und wenn ja? Ja, für wie viele Geräte? Was man aber generell machen kann und das machen sollte, ist natürlich vielleicht mal überhaupt ein Gerät im Schrank haben als Ersatzgerät. Denn das kann ja dann im Zweifel auch zwei Nutzen erfüllen. Es kann einmal als Ersatzgerät da liegen, falls mal irgendwie ein Defekt auftritt in einem Gerät. Es kann aber auch genauso gut, falls mal vielleicht etwas spontaner ein neuer Mitarbeiter anfängt. Und das haben wir bei unseren Kunden ja durchaus häufiger mal. Dann kann es eben auch als Gerät dienen, dass man den vielleicht bis zur Anquote, bis zum Ende des eigentlich für ihn gedachten Arbeitsendgeräts, dann mit diesem Ersatzgerät versorgt. Also das ist auf jeden Fall ein guter Punkt. Das sollte man machen, sollte man haben. Denn Beschaffung von Geräten dauert einfach ein bisschen momentan. Und selbst wenn das Gerät da ist, muss es in vielen Fällen ja auch noch eingerichtet werden. Ja, exakt.
Jetzt ist vielleicht auch Ende des Jahres nicht nur Zeit, um nochmal ein bisschen Geld auszugeben und neue Sachen zu kaufen, sondern? Unter Umständen auch schon durchaus der richtige Zeitpunkt, um mal ein bisschen in die Zukunft zu gucken. Was erwartet uns 2023? Was brauche ich für mein Unternehmen 2023? Was schlägt mein IT-Dienstleister vor für 2023? Wo kann die Reise mit meiner IT-Infrastruktur hingehen? Wo kann ich mich verbessern? Was muss ich machen?
Wie viel Geld muss ich in die Hand nehmen? Genau.
Wichtiger Punkt auf jeden Fall, dass man mal so einen IT-Jahresplan für 2023, also für die Zukunft aufstellt. Da gibt es ein paar Sachen, die man beachten muss. Ganz klassisch ist natürlich immer das Thema, wie alt werden im nächsten Jahr denn meine Hardware-Endgeräte, also Laptops, PCs, Tablets etc.? Wie alt wird mein Server im nächsten Jahr? Da immer einen Blick behalten. Man sagt so Client-Hardware ist ungefähr drei Jahre, Server-Hardware sagt man so ungefähr fünf Jahre, ist so der Nutzungszeitraum, den man da so anvisiert. Da immer einen Blick behalten. Was gibt es da für Care-Packs aktuell noch? Also ist da Hardware-Garantie drauf oder eben nicht? Wenn nicht, akuter Handlungsbedarf. Gerade je älter die Hardware wird, desto höher ist natürlich das Ausfallrisiko an der Stelle. Und dann kommt im nächsten Jahr noch ein Thema, nämlich der Windows-Server 2012, der im nächsten Jahr, im Oktober nächsten Jahres, dann aus dem Support bei Microsoft rausfällt. Und da gibt es sicherlich auch noch viele...
Da sind sie um die zwölf Jahre, die elf Jahre.
Ja genau, und da gibt es auf jeden Fall noch viele Unternehmen, die den im Einsatz haben. Und das ist auf jeden Fall ein guter Punkt, da sollte man rechtzeitig mit beginnen, das zu planen, den Austausch zu planen. Denn das braucht im Zweifel auch ein bisschen Vorbereitungszeit. Und man tut immer gut darin, jetzt auch damit nicht bis zum letzten Drücker zu warten. Denn so ein Server ohne Updates vom Hersteller, zu betreiben, ist natürlich auch irgendwie jetzt nicht so das, was man über längere Zeiträume hinweg machen sollte.
Ja richtig, und das ist aber auch so ein Punkt, wo man wieder so ein bisschen an die Proaktivität der Dienstleister ran muss, wo man eben auch als Dienstleister gucken muss, kann ich auslesen, welche meiner Kunden haben das noch? Das können die meisten hoffentlich. Ich unterstelle jedem, dass er das kann. Und dann auf die Kunden auch zugeht. Weil der Kunde weiß im Zweifel, das weiß er im Zweifel eben nicht. Und das muss er...
Ja, auch nicht in allen Fällen wissen. Genau richtig.
Also der Kunde muss es gar nicht unbedingt wissen. Das denke ich auch. Der Dienstleister sollte es wissen, sollte es auf dem Schirm haben und sollte seine Kunden darauf ansprechen. Ja, auf jeden Fall. Das definitiv. Und wenn man eben schon dabei ist, dann ist das sicherlich ein guter Aufhänger für so ein Jahresendgespräch, Jahresplanungsgespräch und dann auch generell vielleicht mal die IT-Struktur noch mal zu beleuchten. Wenn wir jetzt in den vergangenen Podcast folgen, die wir gemacht haben, auch schon einige Anregungen geben dazu, was man so an seiner IT-Infrastruktur vielleicht mal verbessern oder überdenken sollte. Und das kann man sicherlich auch in so einem Gespräch gut machen. Ansonsten wird es im nächsten Jahr sicherlich auch von Microsoft wieder einiges nochmal an neuen Features geben, an neuen Tools geben.
Ein paar wurden ja schon geteasert.
Genau, jetzt gerade war ja die Ignite, die Konferenz von Microsoft und da wurden ein paar Sachen geteasert. Ja, so ein paar Neuigkeiten. Neuigkeiten kommen da im nächsten Jahr auf jeden Fall noch.
Neue Hardware wird es auch geben.
Genau, die gibt es auch dieses Jahr schon. Genau, die neuen Surface-Endgeräte, Surface Pro und Surface Laptop kommen, ich glaube, noch in diesem Monat sogar auf den Markt. Ja, für geschicke Geräte kann man sagen. Und softwareseitig gibt es auch ein bisschen was Neues. Die Microsoft 365-Produktpalette wird mal wieder ein wenig erweitert.
Ja, da haben wir es wieder. Wir bezahlen jeden Monat und wissen eigentlich gar nicht, was wir haben und was dazu kommt. Richtig. Da kommt halt tatsächlich echt noch ein bisschen was dazu. Vielleicht sprechen wir da nochmal gesondert drüber.
Ja, wir können ja schon mal ganz kurz anteasern.
Ja, es wird Microsoft Loop geben zum Beispiel.
Genau, das ist so eine, ja, wir sagen mal eine Notiz-App. Notiz-App 2.0.
Ja, im weitesten Sinne Notiz-App, ja.
Genau, Notiz-App.
Viele da draußen kennen vielleicht Notion, oder? Ja. Ich kann mir vorstellen, dass das der eine oder andere
sicherlich schon mal gehört hat.
Und das ist so Microsofts Anlehnung an Notion,
würde ich jetzt einfach mal äußern. Genau, richtig, ja. Ja, genau. Also das, denke ich, kennt vielleicht der eine oder andere. Also das wird kommen im nächsten Jahr. Das ist jetzt schon in der Preview-Phase, wird nächstes Jahr auf jeden Fall dann, denke ich, ja, wirklich weit verbreitet ausgerollt werden. Und da kann man sich, glaube ich, auf jeden Fall darauf freuen, dass es noch mal so ein schönes neues Tool, was man mutmaßlich dann mit den Microsoft 365 Lizenzen einfach dazu bekommt. Aber da werden wir auf jeden Fall noch mal eine gesamte Folge darüber machen, ja.
Und für alle da draußen, die Canva oder Adobe Express kennen, auch da lässt Microsoft sich offensichtlich nicht lumpen. Microsoft Designs wird da auch noch mit in diesen Markt eintreten. Genau, ja.
Also da geht es halt dann eben um einfache Erstellung von, ja, von Grafiken, von, ja, Bildern, von Social-Media-Inhalten, kann man, glaube ich, zusammenfassend sagen. Auch sicherlich ein spannendes Tool, ein spannendes Produktfeld, in das Microsoft sich da reinwagt. Auch, ja, auch da werden wir sicherlich noch mal gesondert darüber sprechen.
Ansonsten bleibt mir abschließend vielleicht noch mal zu sagen, gerne die letzten Zeichen,
zehn Wochen des Jahres nutzen,
das Gespräch mit dem Dienstleister suchen oder dass der Dienstleister sucht das Gespräch mit seinen Kunden. Einfach mal schauen, was kann man machen im Jahr 2023. Nichts davon muss ja im Zweifel in Stein gemeißelt sein, aber einfach mal so eine Roadmap aufmalen.
Mhm, klar.
In klassischer Quartalsweise, was kann gemacht werden, wie sieht die Budgetierung dazu aus. Es gibt keine doofen Fragen, man kann alles fragen und man kann schauen, wie man was umsetzen kann. Genau.
In diesem Sinne gerne www.hagel-at.de slash Termin. Wir können es nicht oft genug sagen, einfach einen Termin buchen mit uns oder einem unserer Kollegen und dann, ja, ab ins Jahresendgespräch. Ja. In diesem Sinne.
Schon irre, dass das Jahr vorbei ist, aber.
Auf jeden Fall. Ein paar Folgen haben wir noch bis zum Jahresende. Ja. Da kommen noch ein bisschen mehr Themen.
Wenn ich mich jetzt nicht verzehre, da dürfen es so acht oder neun sein, wenn wir die Feiertage ausklammern.
In diesem Sinne.
Eine erfolgreiche Restwoche.
Bis in zwei Wochen. Danke, Dennis. Danke, Philip.