Inhalt in Kürze
- Ab Juli 2026 steigen die Microsoft-365-Preise um 8 bis 25 Prozent — Business Basic trifft es am härtesten (+25 %)
- Für die meisten KMU mit 10-50 Mitarbeitern ist Business Standard das beste Preis-Leistungs-Verhältnis
- Microsoft 365 Business Premium enthält Intune und Defender — damit sparen Sie sich separate Sicherheitslösungen
- Jährliche Abos, die sich vor dem 1. Juli 2026 verlängern, sichern noch die aktuellen Preise
Microsoft 365 ist die Standard-Plattform für Büroarbeit. E-Mail, Office-Apps, Teams, Cloud-Speicher — alles in einem Abo. Aber welches Paket passt zu Ihrem Unternehmen? Und was bedeutet die Preiserhöhung ab Juli 2026?
Die Preiserhöhung ab Juli 2026: Was Sie wissen müssen
Microsoft hat im Dezember 2025 angekündigt, die Preise für Geschäftskunden ab dem 1. Juli 2026 zu erhöhen. Microsoft begründet das mit neuen KI-Funktionen, erweiterten Sicherheitsfeatures und verbessertem Gerätemanagement.
Jährliche Abonnements, die sich vor dem 1. Juli 2026 verlängern, werden noch zu den aktuellen Konditionen verlängert. Prüfen Sie Ihre Verlängerungstermine und verlängern Sie gegebenenfalls frühzeitig.
Die Microsoft-365-Pakete im Vergleich
Business Basic (ab 6 €/Nutzer/Monat)
Für Unternehmen, die nur Cloud-Dienste brauchen — keine Desktop-Office-Apps.
- Web- und Mobilversionen von Word, Excel, PowerPoint
- E-Mail mit 50 GB Postfach (Exchange Online)
- Microsoft Teams (Chat, Video, Meetings)
- 1 TB OneDrive-Speicher pro Nutzer
- SharePoint für Teamseiten
Passt für: Unternehmen, bei denen Mitarbeiter hauptsächlich am Browser arbeiten oder bereits eigene Office-Lizenzen haben.
Business Standard (ab 12,50 €/Nutzer/Monat)
Das beliebteste Paket für KMU. Alles aus Basic, plus:
- Desktop-Office-Apps (Word, Excel, PowerPoint, Outlook) für PC und Mac
- Microsoft Bookings für Terminbuchung
- Erweiterte Webinar-Funktionen in Teams
Passt für: Die meisten Unternehmen mit 10-50 Mitarbeitern, die Office-Apps auf dem Rechner brauchen.
Business Premium (ab 22 €/Nutzer/Monat)
Standard plus umfassende Sicherheit. Enthält zusätzlich:
- Microsoft Intune für Geräteverwaltung (MDM)
- Azure AD Premium P1 für bedingten Zugriff
- Defender for Business als Endpoint-Schutz
- Erweiterte Datenverlustprävention (DLP)
- Autopilot für automatische Geräteeinrichtung
Passt für: Unternehmen mit erhöhten Sicherheitsanforderungen, mobilen Mitarbeitern oder Compliance-Pflichten.
Vergleichstabelle
| Feature | Basic | Standard | Premium |
|---|---|---|---|
| Web-Office-Apps | Ja | Ja | Ja |
| Desktop-Office-Apps | Nein | Ja | Ja |
| Teams | Ja | Ja | Ja |
| 1 TB OneDrive | Ja | Ja | Ja |
| Exchange 50 GB | Ja | Ja | Ja |
| Intune (Geräteverwaltung) | Nein | Nein | Ja |
| Defender for Business | Nein | Nein | Ja |
| Azure AD Premium | Nein | Nein | Ja |
| Autopilot | Nein | Nein | Ja |
| Preis/Nutzer/Monat | ~6 € | ~12,50 € | ~22 € |
Business vs. Enterprise: Wo liegt die Grenze?
Die Business-Pakete sind für maximal 300 Nutzer gedacht. Enterprise-Lizenzen (E3, E5) haben keine Nutzerbegrenzung und bieten erweiterte Compliance-, Archivierungs- und Analysefunktionen.
Für die meisten Hamburger KMU mit 5 bis 50 Mitarbeitern sind die Business-Pakete ausreichend. Enterprise lohnt sich erst, wenn Sie regulatorische Anforderungen haben (z. B. gesetzliche Archivierungspflichten) oder mehr als 300 Nutzer verwalten.
Die meisten unserer Neukunden haben Microsoft 365 bereits — nutzen aber nur E-Mail und vielleicht Word. Da liegt so viel Potenzial brach: Teams, SharePoint, Intune, Autopilot. Wir helfen, das freizuschalten.
5 Gründe für die Migration auf Microsoft 365
Sie arbeiten noch mit einem lokalen Exchange-Server oder einer alten Office-Version? Dann wird es Zeit:
- Keine Server-Wartung mehr. Kein Exchange-Server, der gepatcht, gesichert und irgendwann ersetzt werden muss. Microsoft übernimmt die Infrastruktur.
- Arbeiten von überall. Laptop, Tablet, Smartphone — Ihre Mitarbeiter greifen von überall sicher auf E-Mail, Dateien und Teams zu.
- Immer die neueste Version. Keine Office-2016-Installation, die keine aktuellen Dateiformate öffnet. Updates kommen automatisch.
- Sicherheit inklusive. Spam-Filter, Malware-Schutz, MFA — alles in der Plattform integriert. Bei Premium zusätzlich Endpoint-Schutz und Geräteverwaltung.
- Zusammenarbeit in Echtzeit. Gleichzeitig an Dokumenten arbeiten, Teams-Channels für Projekte, SharePoint für Wissensmanagement.
Lizenzkosten optimieren: Praxis-Tipps
Nicht jeder Mitarbeiter braucht das gleiche Paket. So sparen Sie:
- Mischlizenzen nutzen. Mitarbeiter im Lager brauchen kein Business Standard — Business Basic für E-Mail und Teams reicht.
- Shared Mailboxes statt Einzellizenzen. Für info@, bewerbung@ oder buchhaltung@ brauchen Sie keine eigene Lizenz — Shared Mailboxes sind kostenlos.
- Jährliche Abrechnung wählen. Spart gegenüber monatlicher Abrechnung typischerweise 20 Prozent.
- Ex-Mitarbeiter sofort deaktivieren. Jede ungenutzte Lizenz kostet. Offboarding-Prozess einrichten.
- Premium nur dort, wo nötig. Geschäftsführung und Außendienst mit Premium, Büro-Mitarbeiter mit Standard.
Was die Digitalisierung mit Microsoft 365 bringt
Laut Bitkom investieren 36 Prozent der Unternehmen 2026 mehr in Digitalisierung. Microsoft 365 ist dabei der häufigste Einstiegspunkt: E-Mail in die Cloud, Teams statt Telefon, SharePoint statt Fileserver.
Für ein Unternehmen mit 20 Mitarbeitern sieht die Rechnung so aus:
| Posten | Kosten |
|---|---|
| 20x Business Standard (jährlich) | ca. 3.000 €/Jahr |
| Einmalige Migration (IT-Partner) | 3.000-6.000 € |
| Schulung für Mitarbeiter | 500-1.000 € |
| Gesamtkosten Jahr 1 | ca. 6.500-10.000 € |
| Ab Jahr 2 | ca. 3.000 €/Jahr |
Zum Vergleich: Ein lokaler Exchange-Server mit Wartung, Backup und Hardware-Austausch kostet Sie 5.000-10.000 Euro pro Jahr — ohne die Risiken eines Ausfalls.
Ihr nächster Schritt
Sie zahlen für Microsoft 365, nutzen aber nur einen Bruchteil? Oder Sie überlegen, von einem lokalen Server in die Cloud zu wechseln? Wir analysieren Ihren aktuellen Stand und zeigen Ihnen, welches Paket passt.