IT-Notfallplan-Vorlage 2026
Wer macht was in den ersten 60 Minuten — festgehalten, bevor es soweit ist
Die ausfüllbare Vorlage für kleine und mittlere Unternehmen: Notfall-Kontakte, Eskalationsstufen, Sofortmaßnahmen für die vier häufigsten Szenarien, Meldefristen und Wiederanlauf-Reihenfolge. Einmal ausfüllen, ausdrucken, griffbereit hinlegen.
Auf einen Blick
Was Sie in diesem Notfallplan lernen
Wer entscheidet — und ab wann
Die Eskalationsmatrix trennt Störung, Notfall und Krise. Damit nicht jede Kleinigkeit Chefsache wird und ein echter Angriff nicht drei Stunden als Druckerproblem gilt.
Die ersten 60 Minuten zum Abhaken
Fertige Sofortmaßnahmen für Ransomware, Server-Ausfall, übernommenes E-Mail-Konto und Internet-Ausfall. Von oben nach unten abarbeiten, kein Nachdenken nötig.
Alle Nummern auf einer Seite
Intern mit privaten Mobilnummern, extern mit Kunden- und Vertragsnummern. Wenn das Netz weg ist, funktioniert auch die Suche nach der Support-Hotline nicht mehr.
Meldefristen, bevor sie laufen
Der Kommunikationsplan hält fest, wer wen informiert — inklusive der 72-Stunden-Frist nach DSGVO und der 24-Stunden-Erstmeldung nach NIS2, falls Ihr Unternehmen darunter fällt.
Inhaltsverzeichnis
Was Sie erwartet
- 01 Deckblatt: Wer verantwortet den Plan — und ab wann er gilt
- 02 Notfall-Kontaktliste: intern und extern, mit privaten Nummern
- 03 Eskalationsmatrix: Störung, Notfall oder Krise — und wer entscheidet
- 04 Sofortmaßnahmen: die ersten 60 Minuten für vier Szenarien
- 05 System-Inventar: was hängt woran, und wie dringend ist es
- 06 Kommunikationsplan: wer informiert wen, inklusive Meldefristen
- 07 Wiederanlauf-Reihenfolge: in welcher Reihenfolge alles zurückkommt
- 08 Übungs-Log: was die letzte Übung ergeben hat
Für wen?
Für Betriebe mit 10 bis 100 Mitarbeitenden ohne eigene Krisenabteilung
Große Konzerne haben Notfallhandbücher mit 200 Seiten. Sie brauchen 13 Seiten, die Sie in einer Stunde ausfüllen und danach wirklich pflegen — angelehnt an den BSI-Standard 200-4, aber auf KMU-Format eingedampft.
- Geschäftsführer, die wissen wollen, was passiert, wenn morgen nichts mehr geht
- IT-Verantwortliche, die den Notfallplan endlich schriftlich haben wollen
- Unternehmen, die eine Cyber-Versicherung abschließen oder erneuern
- Betriebe, die unter NIS2 fallen könnten und Meldewege festlegen müssen
Wir sehen es jede Woche: Backups, die seit Monaten nicht geprüft wurden. Alle denken, es läuft — bis der Ernstfall kommt und nichts wiederherstellbar ist. Deshalb testen wir Backups regelmäßig.
Bernd Kühn Geschäftsführer, Sanitärbetrieb, 20-25 Mitarbeiter„Drei Monate lang konnten wir nicht arbeiten. Alles verschlüsselt — jedes Dokument, jede E-Mail, jede Rechnung. Seitdem weiß ich: IT-Sicherheit ist kein Luxus, sondern Überlebensfrage.“
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