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2 Min.

CPU Köpfen? Was bedeutet das?

NS
Niclas Schweitzer in IT-Service

Was genau ist gemeint, wenn man davon spricht? Was wird hier geköpft und was ist der Nutzen? Diese Frage stellen wir uns dieses Mal.

Was macht man beim Köpfen?

Beim Köpfen wird der sogenannte Heatspreader vom Chip der CPU entfernt. Der Heatspreader ist mit der Wärmeleitpaste dafür verantwortlich, dass die CPU nicht überhitzt. Zum Entfernen des Kopfes benötigt man einen Delid-Die-Mate, alternativ kann man sich aber auch mit einer dünnen scharfen Klinge behilflich sein. Hier kann man ein gutes Cuttermesser oder eine Rasierklinge verwenden. Die CPU wird mit Hilfe eines Schraubstockes oder des eigentlichen Werkzeugs fixiert. Nun kann man den Heatspreader (CPU Kopf) entfernen.

Hierbei sollte man vorsichtig agieren, um keine Schäden an dem Chip zu verursachen. Nun wird die Wärmeleitpaste entfernt, eine neue Schicht verteilt und der IHS (Integrated Heatspreader d.h. der originale Heatspreader, der gerade entfernt wird) wieder daraufgesetzt und mit Silikonkleber verklebt. Alternativ wird direkt ein silberner Heatspreader mit Flüssigmetall verwendet, um eine noch effektivere Kühlung zu erzeugen.

Optional kann man ein Einbaugerüst verwenden und den Kühler direkt aufsetzen. So erhält man eine CPU, die gut gekühlt ist und stark übertaktet werden kann.

Warum überhaupt köpfen?

Früher haben nur professionelle Overclocking Künstler das CPU-Köpfen genutzt, um so die CPU besser und effizienter zu kühlen, um noch höhere Taktfrequenzen zu erreichen. Diese werden zwar in der Regel nicht gebraucht, aber man hat es einfach gemacht, weil man es kann.

Mittlerweile wird es aber immer populärer, da immer mehr Leute ihr Maximum aus ihrem PC rausholen wollen oder noch das letzte Quäntchen, bevor sie sich wirklich einen neuen Rechner oder CPU zulegen. Allerdings können nicht alle CPUs geköpft werden. Hier bietet es sich an, sich im Netz oder bei seinem Händler des Vertrauens zu informieren, welche dies zulassen.

Fazit

Ist das Köpfen der CPU wirklich notwendig? Grundsätzlich nein, aber es gibt durchaus CPUs für den Gaming Gebrauch, bei dem der Heatspreader und dessen Verarbeitung mit der Wärmeleitpaste recht schlecht ist und man die Überl

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Niclas Schweitzer
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