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Windows Admin Center – Einer für alles

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Willie Beyer in IT-Service

Windows Admin Center (WAC) ist Microsofts kostenfreies, browserbasiertes Verwaltungstool für Windows Server und Cluster. Es ersetzt traditionelle Tools wie Server Manager und MMC durch ein modernes Web-Interface. 2026 Version: 2410.x mit Azure-Hybrid-Integration, Erweiterungen für Hyper-V, Storage, Updates, Active Directory.

Windows Admin Center 2026 — was ist neu

Microsoft veröffentlicht Windows Admin Center seit 2018 in einem rollenden Release-Modell. Stand 2026 ist die produktive Version WAC 2410.x (Modern, basierend auf dem .NET-Stack), die parallel zur älteren MSI-Variante gepflegt wird. Konkrete Eckpunkte für den Praxiseinsatz:

  • Modernisiertes Gateway — neue Plattform auf Basis von .NET 8, schnellerer Boot, stabilere WebSocket-Verbindungen für PowerShell- und Remote-Desktop-Sessions.
  • Azure Arc-Integration — verwaltete Server lassen sich direkt aus WAC heraus an Azure Arc anbinden, anschließend stehen Azure Update Manager, Azure Policy und Azure Monitor für On-Prem-Workloads zur Verfügung.
  • Cluster-Management für Azure Stack HCI und Windows Server 2025 — Failover-Cluster, S2D-Volumes, Live-Migration und CSV-Tuning laufen über die gleiche Oberfläche wie Standalone-Hosts.
  • Erweiterte Hyper-V- und Storage-Module — VM-Lifecycle, Checkpoints, Storage Spaces Direct, Storage Replica und Storage Migration Service sind als native Tools integriert.
  • Active Directory, DNS, DHCP und Updates — eigene Erweiterungen ersetzen viele klassische MMC-Snap-Ins, inklusive Rolle-basierter Zugriffskontrolle (RBAC) auf Gateway-Ebene.
  • Extension Feed — Drittanbieter (Dell, HPE, Lenovo, Veeam) liefern eigene WAC-Erweiterungen für Hardware-Telemetrie und Backup-Status; in 2026 ist der Marktplatz deutlich gewachsen.

Wer noch auf einer älteren WAC-Version (1809, 2009, 2104) sitzt, sollte auf 2410.x updaten — ältere Builds bekommen keine Sicherheits-Updates mehr. Für aktuelle Server-Generationen verweist Microsoft offiziell auf WAC als Standard-Werkzeug, der klassische Server Manager wird parallel weiter ausgeliefert, aber nicht mehr weiterentwickelt. Wie sich daraus eine saubere Architektur für Ihre Server-Landschaft ableiten lässt, beschreiben wir auf unserer Übersicht zu Server-Management und -Administration sowie im Beitrag Virtualisierung mit Hyper-V und VMware erklärt und im Praxis-Hintergrund Was ist Windows Server — und wie unterscheidet er sich vom normalen Windows.

Zum Leben eines Netzwerkadmins gehört, all seine Systeme vollständig verwalten zu können und einen Überblick über alles zu haben. Mehrere Programmtools erledigen das auf Servern. Diese öffnen jedes Mal ein eigenes Fenster. Übersicht sieht anders aus.Ein hilfreiches Verwaltungstool, um Ordnung in das herrschende Chaos zu bringen, ist der Windows Server Manager. Dieser wurde mit dem Betriebssystem Windows Server 2008 eingeführt. Das Programm ist eine zentrale Anlaufstelle für die wichtigsten Funktionen, um einen Server bestmöglich verwalten zu können.Dieser ist mittlerweile schon etwas in die Jahre gekommen und einige moderne Neuerungen sind nicht mit dem Server Manager kompatibel. Da Microsoft Programme, an denen zu viel verändert werden muss, oftmals durch ein neues Programm mit neuem Namen ersetzt, wurde an einem Nachfolger gearbeitet und eine neue Verwaltungsoberfläche im Jahr 2018 veröffentlicht. Die Rede ist vom Windows Admin Center (WAC).

Verwaltung leicht gemacht

Verschiedenste Verwaltungstools werden hier in einer grafischen Oberfläche zusammengefasst und in einem einzigen Fenster gesteuert.

Eine zentrale Verwaltungsoberfläche. Wie schon der Windows Server Manager, vereint das Windows Admin Center alle Verwaltungsfunktionen, die ein Netzwerkadmin benötigt. D

as war Microsoft aber nicht genug. Sie haben die Möglichkeit implementiert, ganze Server Cluster auf einen Blick verwalten zu können. Auch Azure-VMs können zum Management über das Windows Admin Center hinzugefügt werden. Von Windows Server 2008 R2 bis zum aktuellen Windows Server 2019 sind alle Betriebssysteme verwaltbar über das WAC. Windows 10 kann ebenfalls über das WAC verwaltet werden.

Alles auf einen Blick

Zu den weiteren Funktionen gehört auch die Dateiverwaltung.Microsoft stellt uns die Funktion der Dateiübertragung via Internetbrowser zur Verfügung. Man kann einfach Dateien, die zum Beispiel auf dem eigenen PC liegen, auf die verschiedenen Geräte über das WAC übertragen.Auch Windows Updates lassen sich einfach und bequem direkt über die Weboberfläche überwachen und ausführen. Außerdem lassen sich auch Powershell Skripte über das Tool nutzen, sowie Übersichten über CPU, Arbeitsspeicher, freien Festplattenplatz und weitere nützliche Informationen aller Geräte, die hinterlegt sind.

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Aus dem HITcast · Episode 27

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Häufig gestellte Fragen

Windows Admin Center (WAC) ist Microsofts kostenfreies, browserbasiertes Verwaltungstool für Windows Server, Cluster, Hyper-V-Hosts und Windows-10/11-Clients. Es bündelt Funktionen aus Server Manager, MMC, Hyper-V-Manager, Failover-Cluster-Manager und Storage-Replica in einem einzigen Web-Interface und läuft als Gateway lokal, auf einem Management-Server oder als Service in Azure.

Ja. Windows Admin Center ist als Download von Microsoft (Evaluation Center und Microsoft Update Catalog) kostenfrei und ohne separate Lizenz nutzbar. Vorausgesetzt sind gültige Lizenzen für die verwalteten Windows-Server- und Windows-Client-Systeme. Azure-Hybrid-Features wie Azure Arc oder Azure Update Manager können je nach Nutzung zusätzliche Azure-Kosten erzeugen.

Server Manager bleibt sinnvoll für klassische Rollen-Installation und schnelle lokale Server-Konfiguration. Windows Admin Center ist die richtige Wahl, sobald Sie mehrere Server, Cluster, Hyper-V-Umgebungen oder Azure-Hybrid-Szenarien zentral steuern wollen, Remote-PowerShell und Updates über ein Browser-Interface bedienen oder Azure Arc, Storage Migration Service und Azure Update Manager integrieren möchten.