Inhalt in Kürze
- Die Website ist das öffentlichste DSGVO-Risiko eines Unternehmens — jeder Besucher, jeder Wettbewerber und jede Aufsichtsbehörde kann die Mängel von außen sehen.
- Fünf Fehler werden am häufigsten abgemahnt: Cookies vor der Einwilligung, Tracking ohne Consent, extern geladene Google Fonts, fehlende Datenschutzerklärung, fehlendes Impressum.
- Ein kostenloser 29-Punkte-Scanner (Hugo Check) prüft Ihre Startseite in 60 Sekunden — ohne Anmeldung, mit Klartext-Befund statt Juristendeutsch.
- Transparenz: Hugo Check stammt von unserem Schwester-Unternehmen frag.hugo, mitgegründet von hagel-IT-Geschäftsführer Jens Hagel. Wir empfehlen es, weil die kostenlose Version echten Nutzen bringt.
Die meisten Geschäftsführer wissen, dass sie ein Impressum brauchen. Was die wenigsten wissen: Ihre Website setzt vermutlich schon Cookies, bevor der Besucher überhaupt zugestimmt hat — und lädt Schriften von einem Server in den USA. Beides ist abmahnfähig.
Sie müssen kein Datenschutz-Experte werden, um das herauszufinden. Es dauert eine Minute.
Warum Sie Ihre Website auf DSGVO prüfen sollten
Datenschutz auf der Website ist kein theoretisches Risiko. 2024 wurden in Europa DSGVO-Bußgelder von rund 1,2 Milliarden Euro verhängt. Der Bußgeldrahmen reicht nach Art. 83 DSGVO bis zu 20 Millionen Euro oder 4 % des weltweiten Jahresumsatzes.
Für kleine und mittlere Unternehmen ist die größere Gefahr aber selten das Bußgeld — sondern die Abmahnung durch Wettbewerber oder spezialisierte Kanzleien. Genau die setzt an den sichtbaren Stellen an: an Ihrer Website.
Der bekannteste Fall: Das Landgericht München I entschied 2022, dass die dynamische Einbindung von Google Fonts ohne Einwilligung datenschutzwidrig ist — weil die IP-Adresse jedes Besuchers an Google in die USA wandert. Danach rollte eine Abmahnwelle durchs Land. Die Datenschutzaufsicht Niedersachsen warnt bis heute ausdrücklich davor und empfiehlt, Schriften lokal einzubinden.
Cookies vor der Einwilligung · Tracking ohne Consent (Analytics, Meta Pixel) · extern geladene Google Fonts · fehlende oder unvollständige Datenschutzerklärung · fehlendes Impressum. Wenn auch nur einer dieser Punkte zutrifft, sollten Sie handeln.
In Hamburg ist der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit die zuständige Aufsichtsbehörde. Wer hier auffällt, bekommt im Zweifel Post — und Aufsichtsbehörden prüfen Websites zunehmend automatisiert.
Was ein DSGVO Website Check abdeckt: die 29 Checks
Ein guter Scanner prüft nicht nur das Offensichtliche. Solche Tools öffnen Ihre eigene Website über die URL wie ein normaler Besucher und decken die häufigsten Datenschutzverstöße auf — sie zeigen, welche Daten unbemerkt abfließen und welche Pflichtangaben fehlen. Die wichtigsten Prüfbereiche der 29 Checks:
- Datenschutz (9 Punkte). Cookies vor Consent, Cookie-Banner-Gestaltung, Google Fonts, Tracking ohne Einwilligung, Datenschutzerklärung, Impressum, SSL-Verschlüsselung, Drittanbieter-Requests, Kontaktformular.
- E-Mail-Sicherheit (3 Punkte). SPF, DKIM und DMARC — die drei Einträge, die seit 2024 von Gmail und Outlook verlangt werden. Fehlen sie, landen Ihre Geschäftsmails im Spam und Betrüger können in Ihrem Namen Phishing versenden.
- Security-Header (6 Punkte). HSTS, Content-Security-Policy, Clickjacking-Schutz und Co. — technische Schutzschilde, die fünf Minuten Einrichtung kosten und die fast keine KMU-Website gesetzt hat.
- Domain-Sicherheit (2 Punkte). Läuft Ihre Domain bald ab? Leitet HTTP sauber auf HTTPS um?
Das deckt sich mit dem, was wir bei der Datenschutz- und DSGVO-Compliance für Unternehmen immer wieder sehen: Die Technik ist nicht das Problem. Das Problem ist, dass niemand weiß, wo die Lücken sind.
Eine ehrliche Empfehlung: Hugo Check
An dieser Stelle ein Werkzeug, das genau das in 60 Sekunden erledigt — und das wir aus erster Hand kennen.
Hugo Check stammt von frag.hugo Informationssicherheit, dem Schwester-Unternehmen von hagel IT. frag.hugo wurde von unserem Geschäftsführer Jens Hagel mitgegründet (gemeinsam mit dem Datenschutzberater Nils Oehmichen). Diese Empfehlung ist also nicht neutral — aber ehrlich: Wir empfehlen Hugo Check, weil schon die kostenlose Version echten Nutzen bringt. Sie kostet nichts und verlangt keine Anmeldung.
Hugo Check prüft Ihre Startseite kostenlos auf 29 Punkte (20 technische Prüfungen plus 9 KI-Analysen, davon 5 schon im Gratis-Tarif). Sie geben Ihre Domain ein, warten eine Minute — und bekommen die Befunde in Klartext, nicht in Paragrafen. Eine KI ordnet jeden gefundenen Cookie ein, erkennt Ihr CMS (WordPress, Shopify, Typo3) und sagt Ihnen, was technisch notwendig und was überflüssig ist.
Der ehrliche Vergleich: Ein manuelles Datenschutz-Audit durch eine Kanzlei kostet 2.000 bis 5.000 Euro und dauert Wochen. Das ist für komplexe Fälle goldrichtig. Aber um überhaupt zu wissen, ob Sie ein Problem haben, brauchen Sie keine 5.000 Euro — Sie brauchen 60 Sekunden.
Aus der Praxis
Was wir bei Neukunden in Hamburg fast immer sehen: An der IT-Sicherheit wurde über Jahre herumgedoktert, ohne dass je jemand das große Ganze geprüft hat.
Es ist alles so eher immer das Pflaster auf die Wunde geklebt, als dass wir so ein einheitliches Konzept haben.
Genau deshalb ist ein Scan so wertvoll: Er zeigt den Ist-Zustand schwarz auf weiß. Kein Bauchgefühl, sondern eine Liste. Und von dort lässt sich abarbeiten.
Ich würde nicht übertreiben, ich würde irgendwo anfangen. Und ich glaube, in dem Projekt werden Sie auch schon schlauer.
So gehen Sie vor
- Scannen: Domain bei Hugo Check eingeben, 60 Sekunden warten, Befund lesen.
- Sortieren: Die roten Punkte zuerst — Cookies vor Consent, Google Fonts, fehlende Datenschutzerklärung. Das sind die abmahnrelevanten.
- Schließen: Google Fonts lokal einbinden, Consent-Tool richtig konfigurieren, Security-Header setzen. Vieles davon ist in einer Stunde erledigt — von Ihrer Agentur oder Ihrem IT-Partner.
- Dranbleiben: Nach jedem Website-Update neu scannen. Ein Plugin-Update kann neue Tracker mitbringen, ohne dass Sie es merken.
Wenn beim Scan herauskommt, dass Sie nicht nur ein Website-, sondern ein grundsätzliches Compliance-Thema haben — etwa weil Sie unter die NIS2-Richtlinie fallen — prüfen Sie das in zwei Minuten mit unserem kostenlosen Tool:
Für die Bewertung der Ergebnisse und die laufende Betreuung sind wir da. Als IT-Dienstleister aus Hamburg verbinden wir den IT-Betrieb mit dem Datenschutz: Wo es um die reine Cybersecurity für den Mittelstand geht, übernehmen wir; wo es um NIS2 & Compliance oder einen externen Datenschutzbeauftragten in Hamburg geht, arbeiten wir eng mit frag.hugo zusammen. Den ganzen IT-Betrieb zum Festpreis bündeln wir in Managed IT Services — inklusive Microsoft 365 datenschutzkonform eingerichtet, besonders für regulierte Branchen wie Kanzleien.
Fazit: Erst messen, dann handeln
Den Scan macht Hugo Check kostenlos. Wenn Sie danach jemanden brauchen, der Ihre IT als Ganzes sicher und ruhig hält — vom Patch-Management bis zum Datenschutz — dann reden wir. Unverbindlich, persönlich, aus Hamburg.
IT-Sicherheit, die hält — statt Pflaster auf die Wunde.
15 Minuten. Kostenlos. Ohne Vertriebsdruck.
Erstgespräch buchen →