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Windows Movie Maker gibt es nicht mehr — was nun? Die Microsoft-Nachfolger 2026

Jens Hagel
Jens Hagel in IT-Service

Inhalt in Kürze

  • Windows Movie Maker wurde am 10. Januar 2017 offiziell eingestellt — laut Microsoft Lifecycle gibt es keinen Support mehr.
  • Die offiziellen Nachfolger heißen Clipchamp und Microsoft Fotos — beide sind in Windows 11 vorinstalliert, Clipchamp ist zusätzlich in den meisten Microsoft 365 Business-Lizenzen enthalten.
  • Für KMU-Marketing, interne Schulungen und Social-Media-Content reicht Clipchamp — KI-Voiceover, Auto-Untertitel, Vorlagen und Cloud-Speicherung sind ohne Aufpreis dabei.
  • Movie-Maker-Downloads aus dem Netz sind gefährlich: Praktisch alle Drittanbieter-Versionen sind mit Malware verseucht.
Kurzantwort:

Windows Movie Maker wurde 2017 von Microsoft eingestellt — alte Downloads sind häufig Malware-verseucht. Aktuelle Microsoft-Alternative 2026: Clipchamp (kostenlos, in Windows 11 integriert). Andere kostenfreie Optionen: DaVinci Resolve (professionell, kostenlos), Shotcut, OpenShot. Für Schnellschnitt im Business: Adobe Express, Canva oder Microsoft Stream-Editor (in M365 integriert).

Der Windows Movie Maker hat eine ganze Generation Familien-Geburtstagsvideos zusammengeschnitten. Wer 2026 nach „Microsoft Movie Maker” sucht, findet ihn allerdings nirgendwo mehr offiziell. Das ist auch gut so — denn Microsoft hat zwei deutlich bessere Werkzeuge im Programm, die für Geschäftsführer, Marketing-Teams und IT-Verantwortliche in Hamburger KMU 2026 die richtige Wahl sind. Wir zeigen, welche.

Windows Movie Maker Alternative 2026 — die 5 besten Optionen

Wer 2026 einen Ersatz für Windows Movie Maker sucht, hat fünf seriöse Optionen. Alle kostenlos oder mit kostenfreier Basis-Version, alle ohne Malware-Risiko:

  1. Clipchamp (Microsoft, gratis) — in Windows 11 vorinstalliert, in den meisten M365-Business-Lizenzen enthalten. Vollwertige Timeline, KI-Voiceover, Auto-Untertitel, Vorlagen, Stock-Footage. Der direkte Nachfolger im Microsoft-Universum.
  2. DaVinci Resolve (Black Magic Design, gratis) — professioneller Editor auf Hollywood-Niveau, kostenlos in der Free-Version. Multi-Cam, Color Grading, Fusion-VFX. Lernkurve steiler, dafür unbegrenzt skalierbar.
  3. Shotcut (Open Source, gratis) — plattformübergreifend für Windows, macOS und Linux. Solide Multi-Track-Timeline, Unterstützung für alle gängigen Codecs, keine Cloud-Bindung. Gute Wahl für datenschutzbewusste KMU.
  4. OpenShot (Open Source, gratis) — sehr einfache Bedienung, ideal für Movie-Maker-Umsteiger. Drag-and-Drop-Timeline, Übergänge, Texteinblendungen. Weniger Funktionen als Clipchamp, dafür intuitiv.
  5. Adobe Express / Canva (kostenlose Basic-Version) — Web-basierte Editoren mit fokussierten Vorlagen für Social Media. Adobe Express eignet sich für schnelle Markenvideos, Canva ist stark bei Reels und LinkedIn-Content. Für Business-Schnellschnitt mit M365-Konto bietet sich zusätzlich der Microsoft Stream-Editor an (in M365 integriert) — perfekt für Aufzeichnungen aus Teams-Meetings.

Warum es den Windows Movie Maker nicht mehr gibt

Der Movie Maker ist seit dem 10. Januar 2017 offiziell tot. Microsoft hat den Support eingestellt, das Programm aus den offiziellen Download-Quellen entfernt und durch Nachfolger ersetzt. Wer auf älteren Drittanbieter-Seiten noch ein Setup findet, sollte die Finger davon lassen: Heise und CHIP haben mehrfach dokumentiert, dass über inoffizielle Movie-Maker-Downloads Adware und Trojaner verteilt werden. Die scheinbar harmlose Installer-Datei ist heute eine der häufigsten Malware-Vektoren für Privat- und kleine Firmenrechner.

Aus IT-Sicht ist die Einstellung folgerichtig. Movie Maker basierte auf der DirectShow-Architektur aus Windows XP-Zeiten, hatte keine moderne Codec-Unterstützung (kein H.265, kein HDR, keine 4K-Optimierung) und war seit Jahren ein Sicherheitsrisiko, weil keine CVE-Patches mehr kamen. Microsoft hat parallel zwei moderne Werkzeuge aufgebaut, die das Erbe weiterführen — eines für schnelle Schnitte aus dem Alltag, eines für ernsthafte Videoproduktion im Mittelstand.

Achtung Malware:

„Windows Movie Maker Free Download" Treffer auf Google führen 2026 fast ausnahmslos auf manipulierte Setup-Dateien. Wir sehen das in unserem Cybersecurity-Helpdesk regelmäßig: ein Mitarbeiter wollte „kurz ein Video schneiden", drei Stunden später läuft der Erpressungstrojaner. Verbieten Sie Drittanbieter-Downloads per Intune-Policy.

Die zwei offiziellen Microsoft-Nachfolger 2026

Microsoft hat den Markt für Video-Editing in Windows in zwei Produktlinien aufgeteilt — ein Standard-Werkzeug für jeden Use Case, ein Schnellschnitt-Werkzeug für nebenbei.

Clipchamp — der vollwertige Nachfolger

Clipchamp ist seit der Microsoft-Übernahme 2021 die strategische Wahl. Seit 2022 ist Clipchamp in Windows 11 vorinstalliert und hat eine vollwertige Timeline mit mehreren Spuren, Übergangseffekten, Texteinblendungen, Greenscreen, KI-Voiceover und Auto-Untertiteln. Der Editor läuft im Browser oder als Desktop-App, Projekte synchronisieren über das Microsoft-Konto.

Für Unternehmen ist Clipchamp Standard laut Microsoft-Support-Doku in den meisten M365 Business- und Education-Plänen enthalten. Wer also Microsoft 365 Business Standard, Business Premium, Apps for Business, Office 365 E3 oder E5 hat, hat Clipchamp bereits bezahlt — die Lizenz schaltet sich automatisch frei, sobald der Nutzer mit dem Geschäftskonto anmeldet.

Microsoft Fotos — der schnelle Schnitt

Die Fotos-App in Windows 11 hat einen integrierten Mini-Video-Editor. Der reicht für genau das, wofür viele Movie Maker früher genutzt haben: Clips zusammenfügen, Trimmen, Musik drüberlegen, Text einblenden, fertig. Keine Multi-Track-Timeline, keine KI-Effekte, keine Vorlagen — dafür intuitiv und in 30 Sekunden gestartet.

Marketing-Team schneidet Clipchamp-Video für Microsoft 365 — Windows Movie Maker Nachfolger im KMU-Alltag
Clipchamp läuft im Browser und synchronisiert Projekte über das Microsoft-Konto — gemeinsam an einem Marketing-Video arbeiten ist ohne Drittanbieter-Software möglich.

Clipchamp vs. Microsoft Fotos: Was wann?

Wir bekommen die Frage von unseren Hamburger Kunden fast wöchentlich: „Was nehmen wir denn jetzt für unsere Mitarbeiter-Schulungsvideos?” Hier die ehrliche Antwort.

AnwendungsfallWerkzeugBegründung
Schnelles Clip-Trimmen für Familie/HobbyMicrosoft FotosReicht völlig, in 30 Sek startklar
Marketing-Video für LinkedIn / WebsiteClipchampVorlagen, Stock-Footage, Auto-Untertitel
Internes SchulungsvideoClipchampBildschirmaufnahme + Voiceover in einer App
Social-Media-Reel (9:16)ClipchampFormat-Vorlagen für TikTok/Instagram
Professioneller ImagefilmDaVinci Resolve / Adobe PremiereMulti-Cam, Color Grading, Hollywood-Workflow
Produktvideo mit 4K-DrohneDaVinci ResolveBessere Codec-Unterstützung

Für 90 Prozent der KMU-Anwendungsfälle ist Clipchamp die richtige Antwort. Wer den Editor noch nicht öffnen kann, hat in der Regel ein Lizenzproblem — und genau das ist der eigentliche Punkt, an dem unser Microsoft 365 Management ansetzt.

Lizenz-Realität in deutschen KMU 2026

Wir haben in den letzten zwölf Monaten über 80 Microsoft-365-Audits bei Hamburger Mittelständlern durchgeführt. Das Bild ist eindeutig:

63 %
der KMU haben Clipchamp im Tarif — wussten es nicht
22 %
zahlen für Drittanbieter-Editor obwohl M365 reicht
15 %
brauchen Tarif-Upgrade um Clipchamp freizuschalten

Was bedeutet das in echtem Geld? Eine Camtasia-Lizenz kostet 299 Euro pro User und Jahr. Adobe Premiere Pro liegt bei 287 Euro pro User und Jahr (Stand März 2026, Adobe Creative Cloud Single App). Wenn Sie zehn Mitarbeiter im Marketing oder in der Schulung haben und Clipchamp bereits durch die M365-Lizenz bezahlt ist, sind das 3.000 Euro pro Jahr, die Sie nicht ausgeben müssen — Geld, das in unserer Welt schon mal eine vernünftige Cybersecurity-Lösung finanziert.

Die meisten unserer Neukunden haben Microsoft 365 bereits — nutzen aber nur E-Mail und vielleicht Word. Da liegt so viel Potenzial brach: Teams, SharePoint, Intune, Autopilot, Clipchamp. Wir helfen, das freizuschalten.

Jens Hagel, Geschäftsführer hagel IT-Services GmbH Hamburg Jens HagelGeschäftsführer, hagel IT-Services GmbH

In 5 Schritten zu Ihrem ersten Marketing-Video mit Clipchamp

Sie wollen ein einminütiges Video für Ihre Website oder LinkedIn? So geht das mit Clipchamp in unter einer Stunde — auch ohne Vorkenntnisse.

  1. Schritt 1: Clipchamp öffnen. Windows-Taste drücken, „Clipchamp" tippen. Oder direkt im Browser auf app.clipchamp.com mit dem Geschäftskonto anmelden. Wenn die App fehlt: über den Microsoft Store nachinstallieren oder mit dem IT-Partner die Lizenz prüfen.
  2. Schritt 2: Vorlage wählen. Clipchamp hat Templates für „Produktvorstellung", „Mitarbeitervorstellung", „Social Media Reel". Klicken Sie auf eine Vorlage, die Ihrem Format entspricht — die Vorlage liefert Übergänge, Musik und Texteinblendungen vorbereitet.
  3. Schritt 3: Eigene Clips importieren. Per Drag & Drop oder über den Importieren-Button. Smartphone-Aufnahmen sind völlig ausreichend — moderne iPhones und Pixel-Geräte filmen in 4K. Stock-Footage gibt es kostenlos in der App.
  4. Schritt 4: KI-Voiceover oder Untertitel hinzufügen. „Audio" → „KI-Voiceover" → Text einfügen → Stimme wählen → Generieren. Oder „Untertitel" → „Auto-Untertitel" — Clipchamp transkribiert das gesprochene Wort automatisch (auch auf Deutsch).
  5. Schritt 5: Exportieren. Rechts oben „Exportieren" → 1080p oder 4K → MP4 herunterladen. Direkt in OneDrive speichern und in SharePoint, LinkedIn oder auf der Website einbinden.

Klingt einfach? Ist es auch. Der häufigste Stolperstein ist nicht die Bedienung, sondern dass Clipchamp gar nicht erst startet, weil die Lizenz oder die Anmeldung nicht stimmt. Drei von vier unserer M365-Audits decken genau dieses Lizenzthema auf — und lösen es im selben Termin.

Aus der Praxis: Das Architekturbüro mit dem Imagefilm

Ein Hamburger Architekturbüro mit 28 Mitarbeitern wollte einen Imagefilm für die neue Website. Externe Agentur-Angebote: zwischen 6.000 und 15.000 Euro. Wir haben zusammen mit der Geschäftsführung in einem halben Tag-Workshop gezeigt, wie Marketing-Mitarbeiter mit Clipchamp einen 90-Sekunden-Imagefilm aus vorhandenem Drohnen- und Smartphone-Material zusammenbauen. Ergebnis nach drei Wochen: Imagefilm online, ein Drittel des Agentur-Budgets, Mitarbeiter-Voiceover statt steriler Synchronstimme. Die Software war seit zwei Jahren in der M365-Business-Premium-Lizenz enthalten — niemand hatte sie geöffnet.

Wir haben jahrelang gedacht, ein Marketing-Video sei eine Riesen-Sache. Dann hat hagel IT uns Clipchamp gezeigt — das war schon in unserer M365-Lizenz drin. Heute schneiden zwei Mitarbeiter regelmäßig Videos für unsere Website und LinkedIn. Externe Agenturen brauchen wir nur noch für die wirklich großen Sachen.

Sven Behrendt · Geschäftsführer, Architekturbüro, 28 Mitarbeiter

Was Movie-Maker-Umsteiger 2026 wissen sollten

Wenn Sie 2017 noch mit Movie Maker gearbeitet haben und jetzt umsteigen, gibt es ein paar Punkte, die Sie sich sparen können — und ein paar, auf die Sie achten sollten.

  • Alte .wlmp-Projektdateien sind verloren. Weder Clipchamp noch Fotos können das alte Movie-Maker-Format lesen. Wenn Sie noch Originaldateien haben, exportieren Sie sie aus dem alten Movie Maker einmal als MP4 — die fertigen Videos können Sie weiterverwenden.
  • Cloud-Speicher statt Festplatte. Clipchamp speichert Projekte in OneDrive. Vorteil: Sie können auf jedem Gerät weiterschneiden. Nachteil: Brauchen 2 GB freien OneDrive-Speicher pro Projekt. Bei vielen Projekten lohnt sich der OneDrive-Ausbau auf 1 TB (kostet nur den Lizenz-Aufpreis auf Business Standard).
  • Keine Werbung mehr aushalten. Movie Maker war werbefrei. Die kostenlose Privat-Version von Clipchamp blendet Premium-Banner ein — die Business-Version aus M365 nicht. Wer Clipchamp im Unternehmen einsetzt, sollte mit dem Geschäftskonto angemeldet sein.
  • Datenschutz bleibt Ihr Job. Mitarbeitervideos brauchen schriftliche Einwilligung. Stock-Footage in Clipchamp ist lizenzrechtlich für kommerzielle Nutzung freigegeben — eigene Aufnahmen aber nur, wenn die abgebildeten Personen zugestimmt haben. Das ist nicht Clipchamp-spezifisch, aber wichtig zu wissen.
  • KI-Inhalte kennzeichnen. Wenn Sie KI-Voiceover oder KI-generierte Stock-Footage einsetzen: laut [Microsoft 365 Roadmap](https://www.microsoft.com/de-de/microsoft-365/clipchamp "Microsoft Clipchamp — Funktionen") sieht das EU AI Act vor, dass synthetische Inhalte im Marketing-Kontext kennzeichnungspflichtig sind, wenn sie real wirken. Im Mitarbeiter-Onboarding ist das unkritisch.

Wann lohnt sich ein professionelles Tool jenseits von Clipchamp?

Ehrlich gesagt: für die meisten KMU nie. Clipchamp deckt 90 Prozent der typischen Anforderungen ab. Es gibt aber drei Szenarien, in denen Sie zu Adobe Premiere, DaVinci Resolve oder einer Agentur greifen sollten.

Erstens: Multi-Cam-Produktionen. Wenn Sie ein Interview mit drei Kameras gleichzeitig drehen und alle Spuren zeitsynchron schneiden müssen, ist Clipchamps Single-Track-Logik schnell am Limit. DaVinci Resolve (kostenlos!) oder Adobe Premiere Pro sind dann besser.

Zweitens: Color Grading auf Hollywood-Niveau. Imagefilme für börsennotierte Konzerne, Werbespots für überregionales TV — da brauchen Sie ein Werkzeug mit echten Color-Grading-Tools. Clipchamp hat einfache Filter, aber kein Color Wheel.

Drittens: Komplexe VFX und Motion Graphics. Animierte Erklärvideos mit aufwendigen Grafiken, 3D-Animationen, Composite-Effekte — das ist die Liga von After Effects oder Blender. Clipchamp kann animierte Texte, aber keine Particle Systems.

Wenn Sie nicht wissen, welche Liga Ihr Projekt braucht: Wir prüfen das in einem kostenlosen Erstgespräch in 15 Minuten und sagen ehrlich, ob Clipchamp reicht oder ob es eine andere Lösung sein muss.

Lizenz-Audit: Sehen Sie, was Sie schon haben

Wenn Sie nicht sicher sind, ob Clipchamp in Ihrer M365-Lizenz enthalten ist, prüfen Sie das in 60 Sekunden:

  1. Microsoft 365 Admin Center öffnen (admin.microsoft.com)
  2. Links auf „Abrechnung” → „Ihre Produkte”
  3. Lizenzname anschauen — steht da „Microsoft 365 Business Standard”, „Premium”, „Apps for Business”, „Office 365 E3” oder „E5”? Dann ist Clipchamp dabei.
  4. Steht da „Microsoft 365 Business Basic” oder „Exchange Online”? Dann fehlt der Editor — Upgrade auf Business Standard nötig.

In unserer Microsoft 365 Migration & Lizenzierung prüfen wir solche Fragen standardmäßig mit. Häufiger Fall: Unternehmen zahlt für Business Basic plus separate Adobe-Premiere-Lizenzen — Umstellung auf Business Standard spart unterm Strich Geld und schaltet Clipchamp, Teams Premium und mehr OneDrive-Speicher frei. Mehr zur Lizenzfrage in unserem Beitrag Microsoft 365 Business und Microsoft 365 Enterprise erklärt.

Das Wichtigste: Windows Movie Maker ist seit 2017 tot — und das ist gut so. Microsoft hat mit Clipchamp einen Nachfolger geschaffen, der mehr kann, sicherer ist und in den meisten Microsoft-365-Lizenzen bereits enthalten ist. Wer noch externe Editor-Lizenzen zahlt, sollte sein M365-Lizenzpaket prüfen lassen.

Hardware-Anforderungen: Was Ihr Rechner können muss

Anders als der alte Movie Maker, der auf einem Pentium 4 lief, hat Clipchamp echte Anforderungen. Wir empfehlen für reibungsloses Arbeiten:

  • Prozessor: Mindestens Intel i5 der 10. Generation oder AMD Ryzen 5 ab 2020
  • RAM: 8 GB Minimum, 16 GB empfohlen für 4K-Material
  • Festplatte: SSD ist Pflicht, mechanische HDD führt zu Rucklern
  • Internet: Stabile Verbindung — Cloud-Sync braucht Bandbreite

Wenn Ihre Hardware älter als fünf Jahre ist, kann Clipchamp ruckeln. Hier hilft ein Blick auf Managed Workplace Services — moderne Business-Notebooks ab ca. 1.200 Euro netto, ausgerollt mit Autopilot, Clipchamp-fähig, fünf Jahre Garantie. Wer für sein gesamtes Team neue Geräte plant, sollte das mit der nächsten IT-Budget-Planung koppeln.

Häufige Stolperfallen aus dem Helpdesk

Wir lösen pro Monat etwa 30 bis 40 Clipchamp-Tickets. Die häufigsten Probleme — und ihre Lösung:

ProblemUrsacheLösung
„Clipchamp startet nicht”Falsches Konto angemeldetMit Geschäftskonto neu anmelden
„Mein Geschäftskonto wird nicht erkannt”Lizenz fehltAdmin muss Clipchamp-Lizenz im M365 Admin Center zuweisen
„Auto-Untertitel funktionieren nicht”Microphone-Tonqualität zu schlechtExternes USB-Mikro statt Laptop-Mikro
„Export bricht ab”Zu wenig FestplattenplatzMindestens 10 GB frei für 4K-Export
„Clipchamp ist zu langsam”Hintergrundprozesse, alter RechnerRAM-Upgrade oder Geräte-Wechsel
„Kollegen sehen mein Projekt nicht”OneDrive-Sync hängtDatei in SharePoint-Bibliothek statt OneDrive ablegen

Sie sehen: Die meisten Fehler sind keine Bugs, sondern Lizenz- oder Hardware-Themen. Genau die Bereiche, in denen ein guter IT-Dienstleister in Hamburg in der Regel binnen weniger Stunden Ordnung schafft.

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Weiterführende Quellen

Jens Hagel
Gründer & Geschäftsführer, hagel IT-Services GmbH

Seit 2004 begleite ich Hamburger Unternehmen bei der IT-Modernisierung. Microsoft Solutions Partner, WatchGuard Gold Partner, ausgezeichnet als Deutschlands bester IT-Dienstleister 2026 (Brand eins/Statista). Wenn Sie IT-Fragen haben, bin ich direkt erreichbar.

Thorsten Eckel

«Mit Hagel IT haben wir einen erfahrenen Partner, auf den wir uns jederzeit zu 100 % verlassen können.»

Thorsten Eckel
Geschäftsführer · Hanse Service
Deutschlands beste IT-Dienstleister 2026 — brand eins / Statista
Bester IT-Dienstleister
2026 — brand eins / Statista
Fallstudie · Gesundheit
Vom IT-Chaos zur sicheren Praxis: Einblicke in unsere Infrastruktur-Analyse (ISA) am Beispiel einer Therapiepraxis
Ausgezeichnete Bewertung
Basierend auf 46 Bewertungen

„Wir arbeiten seit einiger Zeit mit hagel IT zusammen und sind absolut zufrieden. Das Team ist kompetent, freundlich und immer schnell zur Stelle, wenn Hilfe gebraucht wird. Besonders schätzen wir die individuelle Beratung, den zuverlässigen Support und die modernen IT-Lösungen, die perfekt auf unsere Bedürfnisse abgestimmt sind. Ein rundum professioneller Partner, den wir uneingeschränkt weiterempfehlen können!"

Robin Koppelmann
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Häufig gestellte Fragen

Nein. Microsoft hat den Windows Movie Maker am 10. Januar 2017 offiziell eingestellt. Es gibt keine Updates, keinen Support und keinen Nachfolger mit demselben Namen. Wer ihn aus dem Netz nachlädt, riskiert Malware-Infektionen — fast alle Download-Seiten verteilen verseuchte Versionen.

Microsoft hat zwei Nachfolger im Programm: Clipchamp (seit 2022 die strategische Wahl, in Microsoft 365 Business und Education enthalten) und die Microsoft Fotos-App mit integriertem Video-Editor. Für die meisten KMU-Anwendungsfälle ist Clipchamp das richtige Werkzeug.

Ja. Der Clipchamp Standard-Plan ist laut Microsoft-Dokumentation in den meisten Microsoft 365 Business- und Education-Lizenzen enthalten. Für Office 365 E3 und E5 ist Clipchamp seit Juli 2026 standardmäßig aktiviert. Wer M365 Business Standard oder Premium nutzt, hat den Editor bereits bezahlt.

Clipchamp ist der vollwertige Video-Editor mit Timeline, KI-Funktionen, Vorlagen und Export bis 4K. Die Fotos-App bietet einfache Schnittfunktionen (Trimmen, Zusammenfügen, Musik unterlegen) und reicht für schnelle Familienvideos. Für Marketing-Videos und Schulungsinhalte gehört Clipchamp ins Werkzeug.

Ja, für 90 Prozent der typischen Anwendungsfälle. Clipchamp kann alles, was Movie Maker konnte — Clips schneiden, Übergänge, Musik, Texteinblendungen — und zusätzlich KI-Voiceover, Auto-Untertitel und Greenscreen. Für professionelle Filmproduktion mit Multi-Cam ist DaVinci Resolve oder Adobe Premiere die bessere Wahl.

Microsoft 365 Business Standard, Business Premium, Apps for Business, Office 365 E3 oder E5 enthalten Clipchamp Standard. Wer noch auf Microsoft 365 Business Basic ist, sieht Clipchamp nicht — hier muss die Lizenz upgegradet werden. Wir prüfen das bei jedem Neukunden im Lizenz-Audit.

Ja. Clipchamp läuft in Ihrem Microsoft-365-Tenant unter dem Microsoft Online Services Vertrag inkl. EU-Auftragsverarbeitung. Videos liegen in Ihrem OneDrive oder SharePoint, nicht auf einem Drittsystem. Für Mitarbeitervideos gelten die normalen Bildrechts-Regeln (Einwilligung).

Direkt importieren geht nicht — Clipchamp und Fotos können das Movie-Maker-Projektformat nicht lesen. Wer Altprojekte hat, exportiert sie aus dem alten Movie Maker als MP4 und importiert die fertige Datei in Clipchamp zur Weiterbearbeitung. Bei umfangreichen Archiven helfen wir bei der Migration.

Nein. Microsoft hat Windows Movie Maker am 10. Januar 2017 eingestellt — keine Downloads mehr aus offiziellen Quellen, keine Updates, kein Support. Inoffizielle Setup-Dateien aus dem Netz sind 2026 häufig mit Malware (Adware, Trojanern) verseucht. Wer 2026 ein Video schneiden will, nutzt Clipchamp (in Windows 11 vorinstalliert).

Die wichtigsten kostenfreien Alternativen 2026: Clipchamp (Microsoft, in Windows 11 integriert, in M365 Business enthalten), DaVinci Resolve (Black Magic Design, professioneller Editor, kostenlos), Shotcut (Open Source, plattformübergreifend), OpenShot (Open Source, sehr einfach). Für Schnellschnitt im Business eignen sich auch Adobe Express (kostenlose Basic-Version), Canva (Video-Editor in der Free-Version) oder der Microsoft Stream-Editor (in M365 integriert).

Ja. Clipchamp deckt 90 Prozent der typischen KMU-Anwendungsfälle ab: Marketing-Videos für LinkedIn, interne Schulungsvideos, Social-Media-Reels, Erklärvideos. Inklusive sind Timeline mit mehreren Spuren, Vorlagen, Auto-Untertitel auf Deutsch, KI-Voiceover und Export bis 4K. Erst bei Multi-Cam-Produktionen, professionellem Color Grading oder komplexen VFX greifen Sie zu DaVinci Resolve oder Adobe Premiere Pro.